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Renntag in St. Moritz muss abgebrochen werden

Schnee-Grand Prix der Galopper abgesagt

St. Moritz/Schweiz 26. Februar 2017

Es sollte das große Schnee-Spektakel der Galopper in St. Moritz werden. Auf dem zugefrorenen See in dem Schweizer Nobelskiort sollte am Sonntag der Longines Großer Preis von St. Moritz, mit 111.111 Franken das höchstdotierte Galopprennen in der Schweiz, das absolute Pferdesport-Highlight in unserem Nachbarland sein. Doch dazu kam es leider nicht. Die Veranstaltung musste nach dem ersten Rennen abgebrochen werden.

Wir zitieren im Folgenden aus einer Presseinformation des Veranstalters White Turf:

„Der dritte Rennsonntag bei White Turf in St. Moritz musste nach einem Sturz im ersten Rennen abgebrochen werden. Nach eingehender Untersuchung der Rennleitung und der Verantwortlichen von White Turf bildete sich ca. 150 Meter vom Ziel entfernt ein Riss im Eis von den Innenrails auf die Bahn. Dadurch stieg Wasser nach oben und sorgte für eine Unterspülung des Geläufs. «Da wir nicht einschätzen können, wie sich die Beschaffenheit der Bahn weiter entwickelt, werden wir den Renntag leider abbrechen», informierte Thomas C. Walther, Vorstandspräsident des Rennvereins St. Moritz, auf der Siegerehrungstribüne die Aktiven und das Publikum. Die Zuschauer quittierten den Entscheid mit Applaus und zeigten damit vollstes Verständnis. «Die Sicherheit für die Pferde und der Reiter hat absoluten Vorrang. Für die Zuschauer auf dem gesamten See besteht keinerlei Gefahr», meinte Thomas C. Walther abschließend.

Vorausgegangen war ein Sturz im ersten Rennen. Der Wallach Holidayend kam zu Fall. Boomerang Bob und Zarras konnten nicht ausweichen und stürzten ebenfalls. Boomerang Bobs Reiter George Baker wurde ins Spital geflogen. Der Endkampf des Rennens selbst ging durch den Unfall fast unter. Mit Weltklassejockey Christophe Soumillon im Sattel zeigte sich Footprintinthesand nach seinen beiden zweiten Plätzen in Siegerlaune."

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