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Sandbahn-Renntag folgt den „närrischen Tagen“

Am Aschermittwoch geht es in Dortmund richtig los

Dortmund 27. Februar 2017

„Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ – das närrische Motto gilt keineswegs für die Galopprennbahn Dortmund-Wambel. Denn dort wird am Aschermittwoch (1. März) nach knapp vierwöchiger Pause die Sandbahn-Wintersaison 2016/2017 fortgesetzt. Acht Rennen stehen auf dem Programm, der erste Start erfolgt um 16.40 Uhr. Der Eintritt ist frei, die Glastribüne ist beheizt.

Ein besonderes Highlight aus Dortmunder Sicht ist der Preis der Boxfreunde 20/50. Bereits zum 35. Mal unterstützt der Dortmunder Traditionsverein die Rennen auf der Heimatbahn. Es wird wieder eine größere Delegation der Boxfreunde am Mittwoch auf der Rennbahn erwartet. Als Ehrenpreis für den Sieger gibt es ein Bild, das die Malerin Tatjana Kugel aus Holzwickede geschaffen hat. Im Vorjahr gewann Michael Caddedu auf Chrystall Doll. Der junge Jockey aus Italien reitet in diesem Jahr in dem Ausgleich IV über 1.800m die von Uwe Schwinn vorbereite Allez Y. Die vierjährige Stute wird sich aber mächtig steigern müssen, um vorne mitzuspielen.

Russian Flamenco das zu schlagende Pferd

Sportliches Highlight der Flutlichtveranstaltung ist ein Ausgleich III über 1.950m zum Abschluss der Veranstaltung. Trainer Christian von der Recke agiert derzeit in bestechender Form, führt mit bereits sechs Siegen in diesem Jahr die Rangliste an. Er sattelt mit Russian Flamenco das zu schlagende Pferd. Zuletzt war der vierjährige Hengst aus dem Rennstall Darboven nur knapp unterlegen Zweiter in Neuss. Davor hatte er in Wambel gewonnen. Geritten wird er wieder von Alexander Pietsch, dem kürzlich der 1.000 Sieg in seiner Jockey-Karriere gelang.

Zu den schärfsten Gegnern von Russian Flamenco zählen vor allem der formstarke Pissaro (Horst Rudolph) und die frischen Sieger Aqua (Axel Kleinkorres) und Strato (Stefan Richter). Aber keiner der sechs Teilnehmer sollte unterschätzt werden, ein spannendes Rennen steht zu erwarten.

Wettchance mit 10.000 Euro Garantiesumme

Eine ähnlich offene Angelegenheit ist wieder einmal die „Wettchance des Tages“ im dritten Rennen. Die mit 10.000 Euro Gewinnauszahlung garantierte Viererwette wird in dem Ausgleich IV über 1.950m ausgetragen. Er hat 14 Teilnehmer angelockt. Durch den sehr konstanten Marientaler scheint ein Dortmunder Heimsieg möglich. Reiner Werning trainiert den sechsjährigen Wallach im Besitz des Galoppclubs Wambel. Dem Erfolg Ende Januar auf der Heimatbahn ließ Marientaler einen guten dritten Rang im Amazonen-Rennen in Neuss folgen. Am Mittwoch könnte wieder mehr drin sein.

 

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