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Deutsche in Chantilly diesmal ohne Treffer

Palace Prince und Be My Sheriff achtbar

Chantilly/Frankreich 9. April 2017

Chantilly war am Sonntag das große Ziel einiger deutsche Hoffnungsträger, in gleich drei Gruppe-Rennen waren deutsche Pferde am Start.

Eine durchaus beachtliche Vorstellung gab der bisher noch sieglose Dreijährige Be My Sheriff für Besitzerin Nadine Siepmann und den Iffezheimer Trainer Mirek Rulec. Als Sechster machte er im Prix la Force (Gruppe III, 80.000 Euro, 1.800 m) noch viel Boden gut. Es handelte sich um eine sehr stark besetzte Prüfung, die an den im Besitz von Dubai-Herrscher Sheikh Mohammed (Stall Godolphin) stehenden Graphite (Pierre-Charles Boudot) aus dem Quartier von Star-Trainer Andre Fabre vor Phelps Win und dem weiteren Godolphin-Starter Franz Schubert ging. Der unterwegs führende High Alpha (Christophe Soumillon/Mario Hofer), im Besitz von Eckhard Sauren, baute nach der Führung ab und wurde Letzter.

Ebenfalls an das Team Godolphin/Andre Fabre/Mikael Barzalona ging der Prix d‘ Harcourt (Gruppe II, 130.000 Euro, 2.000 m) durch den ganz zum Schluss heranfließenden Favoriten Cloth Of Stars, der den Al Thani-Vertreter Makhtaal und Maniaco bezwang. Nicht übel hielt sich als Fünfter der von Jean-Pierre Carvalho für das Gestüt Höny-Hof aufgebotene Palace Prince (Eddy Hardouin). Der im Besitz von Sven Goldmann stehende Cafe Royal (Olivier Peslier/Andreas Schütz/Achter) blieb im Mittelfeld stecken, hatte an der Innenseite aber auch nicht viel Platz. Die Stute Gambissara (Antoine Hamelin/Lennart Hammer-Hansen/Elfte) fiel aus dem Vordertreffen ganz ans Ende zurück.

Keine entscheidende Rolle spielten die Dreijährigen Farshad (Antoine Hamelin/Henk Grewe/Siebter) und Hyper Hyper (Christophe Soumillon/Mario Hofer/Zehnter) im Prix Sigy (Gruppe III, 80.000 Euro, 1.200 m). Hier gewann der von Pia Brandt trainierte Fas (Maxime Guyon) vor Precieuse und Spanish Fly.

Markus Münch, der frühere Fußball-Profi, u.a. in Diensten des FC Bayern München, hätte in einem 52.000 Euro-Handicap beinahe für eine Sensation gesorgt, als seine Stute Kathinka als 490:10-Außenseiterin mit Jockey Eddy Hardouin nur der Favoritin Mokka unterlag.

 

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