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Sargas nach starker Vorstellung auf Derby-Kurs

5.000 Zuschauer am großen 1.FC Köln-Renntag

Köln 25. April 2017

Große Resonanz herrschte beim After Work-Dienstag auf der Galopprennbahn in Köln. Zum ersten Mal hatten Renn-Vereins-Präsident Eckhard Sauren (standesgemäß mit einem FC-Schal ausgerüstet) und sein Team am Dienstag die Veranstaltung zugunsten der Stiftung des 1.FC Köln auf einen Termin unter der Woche gelegt und trafen damit voll ins Schwarze. 5.000 Zuschauer bevölkerten die Anlage in Weidenpesch, und dank vieler Attraktionen mit der in dieser Saison so erfolgreichen Fußball-Mannschaft aus der Domstadt kamen auch alle Fans voll auf ihre Kosten. Stark war auch, dass beide Präsidenten, also Eckhard Sauren gemeinsam mit FC-Boss Werner Spinner das Publikum begrüßten.

„Für den Kölner Renn-Verein ist das eine hervorragende Gelegenheit, hier Ausrichter solch eine Veranstaltung zu sein“, erklärte Sauren. „Wir freuen uns, gemeinsam mit dem FC Gutes tun zu können. Die ganze Mannschaft hat sich angesagt. Wir hoffen, dass viel Geld für die Stiftung zusammenkommt.“

Und Werner Spinner ergänzte: „Es macht uns hier großen Spaß. Im Vorjahr hatten wir hier einen Sturm, heute nicht. Es ist zwar etwas kühler, aber die Stimmung kann sich sehen lassen. Unsere Stiftung wird immer wichtiger. Es gibt viele Menschen, die Hilfe brauchen. Wir starten zahlreiche Aktionen zur Gewalt-Prävention, Integration, Toleranz und Ernährung.“

Innerhalb der acht Prüfungen, die allesamt auch über PMU nach Frankreich übertragen wurden, hatte Eckhard Sauren auch bald schon ein Erfolgserlebnis, denn der in seinem Besitz stehende und von Mario Hofer trainierte Saloonmedicus (20:10-Favorit) marschierte im Preis der Stiftung 1.FC Köln (Ausgleich IV, 2.950 m) mit dem immer mehr auf sich aufmerksam machenden Bahrain-Reiter Ali Alshowaikh (siebter Saisonsieg) der von Weltwunder und Mombasa angeführten Gegnerschaft davon und scheint noch vieles nachholen zu können.

Das Pferd für die Zukunft dieses Abends dürfte der Schlenderhaner Sargas sein. Wie der 18:10-Favorit in einer Dreijährigen-Konkurrenz über 2.200 Meter hier unter Filip Minarik am Ende immer dominanter wurde und sich von Nakimo und Sternkranz befreite, war aller Ehren wert. Der von Jean-Pierre Carvalho gesattelte Hengst gilt sicher als Derby-Hoffnung. Zuvor besitzt er Nennungen im Ittlingen – Derby-Trial in Baden-Baden und im Oppenheim-Union-Rennen in Köln.

Seine Klasse demonstrierte Top-Jockey Adrie de Vries im Sattel von Amazing Boy (55:10). „Der fliegende Holländer“ bescherte dem von Toni Potters in Großenkneten trainierten Wallach, der Karen Kaczmarek aus Bad Harzburg gehört, beim 17. Start den ersten Erfolg im Leben. Ausschlaggebend war, dass De Vries beim Flaggenstart (die Startmaschine war ausgefallen) gleich die Spitze erobert hatte und Edelstein sowie Lucy Bee immer in Schach halten konnte.

Alle Geduld, die Trainerin Ana Bodenhagen mit dem Wallach Prefect hatte, scheint sich nun auszuzahlen. Denn nach drei Treffern im Winter auf der Sandbahn setzte sich der 33:10-Favorit nun auch auf Gras in einem 1.200 Meter-Handicap durch. Da Jockey Alexander Pietsch problemlos Crystal Doll und Mex in Schach hielt, scheint dies noch längst nicht der letzte Treffer für Prefect gewesen zu sein.

Aber für die in Neuss ansässige Ana Bodenhagen und Jockey Alexander Pietsch kam es noch besser. Denn in einem 2.200 Meter-Handicap sorgte ihr Art Charter als 311:10-Außenseiter für eine Sensation. In einem packenden Finale raufte sich der Riesenaußenseiter, der beim 34. Start nun zum allerersten Mal zum Zuge kam, nach Hause gegen die sehr unglücklich agierende Lady Quatz, Tallevu und Olympiade. Die Viererwette bezahlte 66.667:10 Euro.

So richtig auf Touren gekommen ist nun der von Dr. Andreas Bolte in Lengerich vorbereitete Camberwell (35:10), der in einem 1.850 Meter-Ausgleich III nun schon zum zweiten Mal in Folge siegte und sich am Ende von Meerwind und Power of Paradise befreite. Für Jockey Rene Piechulek bedeutete der Erfolg ein nachträgliches Geschenk, einen Tag nach seinem 30. Geburtstag.

Im abschließenden 1.400 Meter-Rennen löste der von Andreas Wöhler trainierte Toufan Al Hawa (12:10, J. Bojko) vor Simineh und Lions Hill eine Pflichtaufgabe sehr sicher.

Schon jetzt herrscht in Köln Vorfreude auf den Großrenntag am Sonntag, 7. Mai rund um den Gerling-Preis, das erste Rennen der German Racing Champions League. Außerdem gibt es im Anschluss einen Live-Auftritt von Kasalla, einer der kölschen Top-Bands.




 

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