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Mit Guignol auch ein zweiter deutscher Crack im Prix Ganay?

Allofs-Ass Potemkin zurück im Rampenlicht

Chantilly/Saint-Cloud/Hong Kong 26. April 2017

Deutsche Pferde sind am verlängerten Wochenende wieder in internationalen Großereignissen im Einsatz. Zwei Gruppe I-Gewinner geben sich am Montag in Saint-Cloud die Ehre. Bei der Galopper des Jahres-Wahl belegte er einen ausgezeichneten zweiten Platz, am Maifeiertag startet er in seine neue Rennsaison: Potemkin, im Besitz von Fußball-Manager Klaus Allofs und der Stiftung Gestüt Fährhof stehender sechsjähriger Wallach und Seriensieger 2016, absolviert seinen mit Hochspannung erwarteten ersten Saisonstart in Saint-Cloud.

Der Prix Ganay, das erste Gruppe I-Rennen der europäischen Rennsaison 2017, eine mit 300.000 Euro dotierte Prüfung über 2.100 Meter ist das Ziel des von Andreas Wöhler in Spexard trainierten neunfachen Siegers (Gewinnsumme: 403.250 Euro). Man startet damit wesentlich früher als im Vorjahr mit Potemkin, der mit den Siegen im Prix Dollar am großen Arc-Wochenende in Chantilly und im Premio Roma in Rom zwei Top-Treffer von seinen letzten beiden Auftritten im Gepäck hat.

Ähnlich stark sind die Referenzen des anderen deutschen Vertreters: Jean-Pierre Carvalho bietet möglicherweise Stall Ullmanns Guignol erstmals in 2017 auf. Mit seinem Erfolg im Pastorius - Großer Preis von Bayern (Gruppe I) sorgte er im November in München Start-Ziel für eine Sensation.

Zweites Highlight ist der Prix du Muguet (Gruppe II, 130.000 Euro, 1.600 m, 6. Rennen um 16:40 Uhr). Hier schickt der frühere Fußball-Profi Markus Münch eventuell seine Klassestute Spectre ins Rennen, die im Vorjahr mehrfach nur knapp an einem Volltreffer in allerhöchster Klasse vorbeischrammte. Torsten Rabers Zalamea aus dem Stall von Carina Fey müsste einen gewaltigen Sprung bewältigen. Der bisher im Besitz des Haras de Saint Pair von Andreas Putsch stehende und nun an den Stall Godolhin verkaufte Prix Edmond Blanc-Sieger Jimmy Two Times ist ebenfalls ein potenzieller Starter.

Bereits am Sonntag sind deutsche Stuten in Chantilly gefordert. Im Prix Allez France (Gruppe III, 80.0000 Euro, 2.000 m) gibt sich voraussichtlich ein deutsches Duo die Ehre: Flemish Duchesse (nun mit Maxime Guyon) gewann für Neutrainer Andreas Suborics ein Listenrennen in Berlin u.a. gegen Olala (mit Gerald Mosse) aus dem Stall von William Mongil.

Im Prix de Barbeville (Gruppe III, 80.000 Euro, 3.000 m) sind die Extremdistanz-Pferde gefordert. Der im Besitz von Winfried Engelbrecht-Bresges stehende Now We Can kann deutlich mehr als das, was er in Katar gezeigt hat. Die endgültigen Starterangaben für Sonntag und Montag in Frankreich erfolgen am Freitag.

Pakistan Star im Millionenrennen in Hong Kong

Am Sonntag steht für den vom Gestüt Wittekindshof gezogenen Pakistan Star die nächste große Hong Kong-Herausforderung an: Im Audemars Piguet QE II Cup (Gruppe I, 20 Mio. HK-Dollar, ca. 2,3 Mio. Euro, 2.000 m) nimmt es der HK-Derby-Zweite mit internationalen Top-Gegnern auf.
 

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