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Magdeburg: Karadsh imponiert bei den Dreijährigen

Große Überraschung durch Novacovic

Magdeburg 29. April 2017

Große Überraschung im Hauptrennen beim Saisonauftakt auf der Galopprennbahn in Magdeburg am Samstag, bei der ersten fünf Rennen auch nach Frankreich übertragen wurden: Novacovic, sechsjähriger Wallach aus dem Stall des in der Nähe in Körbelitz mit seinem Stall beheimateten Frank Fuhrmann, knüpfte völlig unvermittelt wieder an seinen Bestform an.

Unter Bayarsaikhan Ganbat ließ sich der normalerweise als Frontrenner bekannte Kallisto-Sohn als 188:10-Außenseiter bei sehr hohem Tempo lange von dem Trainingsgefährten Rafeel und Torqueville ziehen, um dann auf der Zielgeraden sehr sicher gegen Elbflorenz und Wameera aufzutrumpfen. Nach vier Vorjahres-Siegen war nun der erste Saisontreffer 2017 geschafft.

Mit einer imponierenden Vorstellung wartete der von Claudia Barsig in Dresden vorbereitete Kendargent-Sohn Karadsh (98:10) im einleitenden Dreijährigen-Rennen über 1.550 Meter auf. Unter Milos Milojevic, der für den nicht angereisten Michael Cadeddu eingesprungen war, gab der 6.500 Euro-BBAG-Auktionskauf, der seit einem Start für Henk Grewe im Sommer 2016 nicht mehr gelaufen war, Start-Ziel überlegen gegen den speedstarken Roi du Soleil und den Favoriten Jetstream zum Zuge. Da darf man einiges für die Zukunft von ihm erwarten.

Gelohnt hatte sich die weite Reise von Solingen aus für den von Besitzertrainerin Andrea Friebel vorbereiteten On y va (93:10), der nach einem starken Finish von Maxim Pecheur Start-Ziel einen minimalen Vorsprung vor Dashings Diamond und die weiter zurück als Dritte überraschende Antina verteidigte. Es war beim 14. Start der erste Sieg überhaupt für den schon sechsjährigen Wallach.

Erstaunlich viel Geld gab es auf den Erfolg von Vera Henkenjohanns Zawadi mit 66:10 in einer 2.050 Meter-Prüfung. Rene Piechulek stürmte mit der Stute aus Verl noch locker an der lange führenden Oriental Cat und dem Riesenaußenseiter Fabakasi vorbei.

Schier endlos war die Geduld, die die Besitzer des Stalles BAfU und Trainerin Angelika Glodde mit High Prince hatten. Immer wieder verfehlte der Wallach einen Sieg hauchdünn. Doch beim 45. Versuch – in einem Lauf zur Sport-Welt Amateur Trophy (Ausgleich IV, 2.050 m) war es endlich soweit. „Kleiner Prinz ganz groß“, so lautete das Motto nach dem hauchdünnen Erfolg des 49:10-Mitfavoriten über die Busch-Pferde Lady Jackie und Termino, die man am Toto kaum wahrgenommen hatte.

Nur eine halbe Stunde später durfte die Hallenser Trainerin Angelika Glodde erneut zur Siegerehrung, denn nach einer Klasse-Einteilung von Alexander Pietsch gab es gegen den von ihr aufgebotenen Hannover Indian (80:10) kein Ankommen. Die Außenseiter Funky Groove und Ella hielten sich noch am besten zu dem Start-Ziel völlig souveränen Areion-Sohn.

Ganz knapp ging es im abschließenden 1.200 Meter-Handicap her, das sich Rainer Buschs Phaleandoro (88:10, M. Pecheur) hauchdünn vor Marmelade und Nikia holte.
 

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