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Wieder ein Top-Treffer für Champion Markus Klug

Attica empfiehlt sich für den Stutenklassiker

Düsseldorf 30. April 2017

Der Henkel-Stutenpreis, die mit 25.000 Euro dotierte Listenprüfung auf der Meile, und Vorprüfung für die klassischen German 1.000 Guineas, war am Sonntag auf dem Düsseldorfer Grafenberg das Rennen eines Pferdes. Die von Markus Klug trainierte Tai Chi-Tochter Attica siegte als 48:10-Mitfavoritin leicht mit dreieinviertel Längen Vorsprung gegen Gestüt Ittlingens Sunny Belle, Platz drei ging an die Karlshoferin Alwina, die lange an der Spitze zu sehen war.

Doch im Finish kam keine Gegnerin gegen die nach einem Rennen auf Warten immer stärker werdende Röttgenerin Attica an, die bereits Ende März in Düsseldorf in der Maidenklasse erfolgreich gewesen war.

„Nun geht sie direkt in die German 1.000 Guineas“, ließ das Umfeld der Siegerin, die die erste Black Type-Siegerin für ihren Vater war, nach dem Rennen verlauten. Die Enttäuschung des Rennens, aus dem am Morgen Djumay und De Charlie abgemeldet worden waren, war die zuvor bei drei Starts ungeschlagene Rainbow Royal. Die Stute aus dem Ravensberger Stall von Andreas Wöhler kam nur als siebtes der acht gestarteten Pferde über die Linie.

Viermal Jozef Bojko
Das einleitende Dreijährigenrennen für die Stuten über 2100 Meter, in dem alle sechs Starterinnen noch eine Nennung für den Henkel-Preis der Diana hatten, gewann die von Andreas Wöhler für Rashit Shaykhutdinov trainierte Megera. Die als 29:10-Favoritin gestartete Motivator-Tochter setzte sich nach einem Rennen vom dritten Platz unter Jozef Bojko im Finish leicht und locker gegen die lange führende Röttgenerin Elaine durch, und empfahl sich damit für den Stutenklassiker, der Anfang August auf der gleichen Bahn ausgetragen wird. Eineinviertel Längen Vorsprung hatte Megera, für die es der dritte Start war, im Ziel, Platz drei ging an Qbie, die bei ihrem Erstauftritt zum Schluss noch fein in die Partie fand. Ihren nächsten Start könnte sie im Diana-Trial in Hoppegarten bestreiten.

Jozef Bojko war auch eine halbe Stunde später, im zweiten Dreijährigenrennen des Tages, der Siegjockey. In der 1700 Meter-Prüfung führte er den Lokalmatador Fortissimo, der bei seinem erst zweiten Start als 193:10-Außenseiter ins Rennen gegangen war, von der Spitze aus zu einem sicheren Sieg über die Stuten Ashiana und Sky Full of Stars. Letztere, die als 19:10-Favoritin ins Rennen gegangen war, war durch einen schlechten Start gehandicapt, denn als die Boxen aufgingen, stieg die Kendargent-Tochter. Der von Ralf Rohne trainierte Sieger Fortissimo, ein Lord of England-Sohn, hat eine Nennung für das Derby Italiano.

Nachdem er im dritten Rennen keinen Ritt hatte, war der wie entfesselt agierende Jozef Bojko auch bei seinem dritten Ritt erfolgreich. Denn auf Elfi Schnakenbergs Stute Dashing Diva schnappte er sich auch den Ausgleich IV über 1700 Meter, als er die 39:10-Favoritin zum Sieg über Blythburgh, Lunar Prospect und Wachau führte. Die Viererwette in diesem Rennen zahlte 6.875:10.

Nach einer erneuten Pause von einer halben Stunde, denn im Fegentri-Rennen hatte er natürlich keinen Einsatz, wurde Bojko dann auch nach dem sechsten Rennen zur Siegerehrung gerufen, denn mit John Warrens Formpferd Bolanos (30:10) siegte er nach einem überlegten Ritt auch im Ausgleich IV über 1500 Meter.

Sieger im Fegentri-Herren für die Herren, dem Ausgleich IV über 2200 Meter, wurde der Spanier Pablo Laborde, der für Besitzertrainerin Birgit Lenz mit der 31:10-Chance Jogi’s Boy gegen American Dreamer und den Italiener Andrea Besama zum Zuge kam, hinter dem Boccaccina mit dem Franzosen Guilain Bertrand Rang drei belegte.

Für die Überraschung des Tages sorgte im achten Rennen, dem Sieglosenrennen für vierjährige und ältere Pferde über 2200 Meter, die von Regine Weißmeier trainierte Linnova, die unter Martin Seidl, der für Esther Ruth Weißmeier (Kreislaufprobleme) einsprang, als 317:10-Außenseiterin gegen Almeria und Alsterprinz gewann.

Im Altersgewichtsrennen über 1600 Meter siegte der von Yasmin Almenräder trainierte Oldie Sir Oscar. Der zehnjährige Mark of Esteem-Sohn (22:10), in seiner Jugend Gruppe II-Sieger, kam mit Andrasch Starke im Sattel leicht gegen Molly le Clou und Russian Khan zum Zuge.


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