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A Raving Beauty am großen Hannover 96-Renntag kampfstark

Schäng ist der Top-Sprinter

Hannover 1. Mai 2017

Der Fußball-Club Hannover 96 ist auf dem besten Weg zurück in die Fußball-Bundesliga. Am Montag gab sich die Mannschaft die Ehre beim großen 96-Renntag auf der Galopprennbahn Neue Bult, was natürlich wieder mit einem Zuschauerrekord von 23.200 Besuchern verbunden war. Aber auch der Sport war mit zwei Listenrennen hochwertig.

Im Großen Preis von Rossmann (25.000 Euro, 1.200 m) entwickelte sich ein packender Dreikampf, aus dem der schon im Vorjahr in Hamburg zum Gruppesieger aufgestiegene Schäng (49:10) mit Michael Cadeddu als Gewinner hervorging. Der von Pavel Vovcenko in Bremen-Mahndorf betreute Contat-Sohn bekam die Brümmerhoferin Sugar Free, die mächtig gesteigert war, und den lange führenden Auenqueller Daring Match noch knapp zu fassen. Dagegen blieben die stärker gewetteten Forgino (Vierter), der keinen guten Start erwischt hatte, und der immer in hinteren Regionen auszumachende Goldene Peitsche-Sieger Donnerschlag ohne Chancen.

Eine ganz knappe Entscheidung war der Große Preis Jungheinrich Gabelstapler (25.000 Euro, 1.600 m). Mit tollem Einsatz kämpften die Karlshoferin A Raving Beauty (31:10), die Filip Minarik für den Kölner Trainer Andreas Suborics ritt, und die Tschechin Partyday mit Vaclav Janacek den Sieg aus. Schließlich streckte A Raving Beauty genau auf der Linie den Kopf nach vorne. Shy Witch machte vom letzten Platz noch viel Boden gut und wurde Dritter vor Intendantin.

Einen Spaziergang absolvierte der von Neutrainer Andreas Suborics in einer 1.750 Meter-Prüfung engagierte Dancing Hawk als 12:10-Favorit unter Champion Filip Minarik - er besaß riesigen Vorsprung auf Zindai und Rotgold.

Steigerung vom Feinsten – so kann man die Entwicklung des von Dominik Moser in Hannover trainierten Brümmerhofers Nevio umschreiben. Mit Oliver Wilson hielt sich der 19:10 auch beim zweiten Sieg (beim dritten Start) in einem 1.900 Meter-Ausgleich III die Kontrahenten, angeführt von Fifth Avenue und Nagdy locker vom Leibe.

Nach dem guten Ehrenplatz hier beim jüngsten Renntag gelang der von Hans-Jürgen Gröschel vor Ort vorbereiteten Be Sweet (21:10, A. Pietsch) vor den erstmals angetretenen Waldpfad und Wangi Wangi ein ungefährdeter Erfolg in einem 1.600 Meter-Rennen. Diverse Auktionsrennen könnten nun auf dem Plan der Adlerflug-Tochter stehen.

Helfenbein mit dem 1.600. Sieg in Deutschland

Auch mit der Park Wiedingerin Walatah (28:10, A. Helfenbein) darf man sich einiges erhoffen, denn ihr Sieg in einer 1.900 Meter-Prüfung vor Wadia und Parin war eine sehr sichere Sache. Markus Klug, ihr Betreuer, gab Nennungen für das Diana-Trial in Hoppegarten, den Großen Preis von Lotto Hamburg und den Henkel – Preis der Diana ab. Andreas Helfenbein sorgte für seinen 1.600. Karriereerfolg in Deutschland (in Macau kamen noch etliche hinzu).

Ganz eng wurde es in einem 1.400 Meter-Ausgleich II, und mit erstaunlichem Speed gewann der Bahnspezialist Mister Spock (32:10) unter Alexander Pietsch ganz an der Außenseite auch sein viertes Rennen in Hannover, hauchdünn vor Sanaadh und Majestic Hope.

Auch in einem Meilen-Ausgleich III musste das Zielfoto entscheiden zugunsten von Toni Potters‘ Anpak (57:10, D. Porcu) vor Diamond Daisy und Dream on me.

Jockey Andreas Helfenbein (zweiter Tageserfolg) hatte in einem 2.000 Meter-Handicap mit Torsten Reinekes Santiano (32:10) vor Lady Mac Ben und Palace King ganz leichtes Spiel.

Im finalen 1.400 Meter-Ausgleich IV zeigte Tom Schurig auf Pavel Bradiks Amazing Run (91:10) einen starken Endkampf und hielt sich den Favoriten Rock of Tiger sowie Atlas Royal vom Leibe.

 

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