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Potemkin und Guignol im Prix Ganay nicht prominent

Deutsche Star-Galopper ohne Chancen

Saint-Cloud 1. Mai 2017

Zwei der besten deutschen Pferde gaben sich am Montag in Saint-Cloud die Ehre, doch beide spielten diesmal keine entscheidende Rolle: Potemkin (G. Mosse), der im Besitz von Fußball-Größe Klaus Allofs und der Stiftung Gestüt Fährhof stehende Gruppe I-Sieger und Zweite der Galopper des Jahres 2016-Wahl aus dem Stall von Andreas Wöhler, und Stall Ullmanns Pastorius – Großer Preis von Bayern-Sieger Guignol (V. Cheminaud) für Trainer Jean-Pierre Carvalho waren im Prix Ganay, dem ersten europäischen Gruppe I-Flachrennen 2017 in Saint-Cloud ohne Möglichkeit.

Guignol kam nach längerer Führung auf Rang sechs und war damit einen Rang vor Potemkin auf dem siebten und letzten Platz. Von vierter Position kam er nie in die Partie.

Erwartungsgemäß gewann der von Andre Fabre für den Stall Godolphin angetretene Cloth Of Stars als Favorit mit Mikael Barzalona knapp gegen den spät heranfliegenden Aga Khan-Vertreter Zarak und Silverwave.

Im Prix du Muguet (Gruppe II, 130.000 Euro, 1.600 m) feierte der früher im Besitz des Deutschen Andreas Putsch, jetzt zum ersten Mal für den Godolphin-Stall von Sheikh Mohammed angetretene Jimmy Two Times (V. Cheminaud) als heißer Favorit einen sicheren Speederfolg gegen Kourkan und Usherette, die ebenfalls dem Dubai-Herrscher gehört. Die im Besitz von Fußball-Profi Markus Münch stehende Spectre (P.-Ch. Boudot) kam nie von hinten weg und wurde Vorletzte, während Torsten Rabers Zalamea (E. Hardouin) spät noch besser aufkam und als Sechste für eine bessere Platzierung ganz knapp geschlagen war.

Fährhofer Zuchtsieg mit Wolf Country

Walsingham (C. Soumillon/W. Hickst) gefiel als Dritter im Prix de l‘ Avre (Listenrennen, 55.000 Euro, 2.400 m) hinter Godolphins Wolf Country (W. Buick) und Falcon Wings. Interessant: Der Sieger Wolf Country stammt aus der Zucht des Gestüts Fährhof. Man darf ihm eine Top-Zukunft bescheinigen.



 

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