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Sensationelles Starterfeld mit 16 Pferden im Oleander-Rennen

Der große „Berlin-Marathon“ der Galopper

Hoppegarten 11. Mai 2017

Die Hauptstadt-Rennbahn lockt am Sonntag wieder ganz besonders die Fans. Denn in Berlin-Hoppegarten steht der Irish Raceday an. Und an diesem Familien-Renntag präsentiert das Team um Eigentümer Gerhard Schöningh mit dem 46. Comer Group International Oleander-Rennen (6. Rennen um 16:50 Uhr) das erste Gruppe-Rennen der Saison 2017 auf der Parkbahn. Zum ersten Mal handelt es sich um eine Gruppe II-Prüfung, nachdem der Status des Berliner „Galopp-Marathons“ angehoben wurde. Nun gibt es 70.000 Euro im längsten Rennen dieser Art hierzulande auf der 3.200 Meter-Strecke zu verdienen.

Es ist alles am Start, was auf der Langstrecke Rang und Namen hat, gespickt mit interessanten Gästen in einem internationalen Klassefeld von 16 Kandidaten. Favorit werden könnte der von Hugh Morrison in England trainierte Nearly Caught (Adam Kirby), der gerade Dritter in den Longines Stakes (Gr. III) in Ascot war und 2016 schon Rang drei im Prix du Cadran auf höchster Ebene in Chantilly erreichte. 

Champion-Trainer Markus Klug hat mit der St. Leger-Siegerin Near England (Adrie de Vries) ein heißes Eisen im Feuer, außerdem bietet er die Vorjahresdritte Bebe Cherie (Martin Seidl) auf. „Es ist nun der erste Saisonstart für sie als St. Leger-Gewinnerin. Aber das gilt für viele andere Pferde ja auch. Bebe Cherie konnte ihre gute Vorstellung aus diesem Jahr im vergangenen Jahr leider danach nicht mehr bestätigen.“

Als Zweiter aus dem Kölner Europa-Preis ist natürlich der von Andreas Wöhler für Australian Bloodstock trainierte Red Cardinal (Eduardo Pedroza) ein Ass in diesem Aufgebot. Die Münchener Jungtrainerin Sarah Steinberg hat den stetig gesteigerten Be Famous (Michael Berto) im Rennen, der 2017 schon Zweiter in einem Listenrennen in Frankreich war.

Der polnische Gast Caccini (Tomas Lukasek) lief hier gerade als Zweiter eines Listenrennens sehr stark. „Heute war Caccini gut – am 14. Mai wird er sehr gut sein!“, so sein Besitzer Andrzej Zieliński damals. 

Der einstige Seriensieger blieb als Zweiter u.a. vor dem wiedererstarkten Seismos (I. Poullis), einem früheren Gruppesieger, während Iraklion (Michael Cadeddu) als Vierter ebenfalls noch gut aufkam und Rock of Romance (Stephen Hellyn) weiter zurück folgte, aber als Zweiter von 2014 und Vierter von 2016 im Oleander-Rennen bestens bekannt ist. Zu beachten bleiben auch die Stute Son Macia (Daniele Porcu) und San Salvador (Alexander Pietsch), die der so erfolgreiche Neutrainer Andreas Suborics aufbietet. Hier wird auch eine der beiden mit 10.000 Euro Garantie-Auszahlung versehenen Viererwetten ausgespielt, die andere lockt im 3. Rennen um 15:05 Uhr (Ausgleich IV, 1.600 m). Acht Rennen umfasst das Programm in Hoppegarten, darunter auch ein Ausgleich II über 2.200 Meter (4. Rennen um 15:35 Uhr).

Nach dem erfolgreichen Auftakt in 2016 soll der Irish Raceday in diesem Jahr noch mehr „Irish Feeling“ nach Hoppegarten bringen. Passend zum Motto des Renntags wird sich die Hauptstadt-Rennbahn dann komplett in sattem Frühlingsgrün zeigen.  

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