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Nadelwald für Lorna de Vries mit tollem Hannover-Kampf

Jubel bei der Jockey-Gattin

Hannover 16. Mai 2017

Gewonnen hatte Nadelwald seit dem Oktober 2016 nicht mehr, doch immer wieder mit guten Platzierungen aufgewartet. Nun durfte Besitzerin Lorna de Vries am Dienstags-PMU-Renntag in Hannover jubeln, auch wenn sie nicht vor Ort weilte. Denn der im Besitz der Gattin von Top-Jockey Adrie de Vries, der aktuell an einer Fußverletzung leidet, stehende Wallach sicherte sich nach einer tollen Einteilung von Maxim Pecheur das Hauptereignis, den über 1.600 Meter führenden Ausgleich II.

Der in den Niederlanden von Christian Wolters trainierte Sechsjährige, hier als 81:10-Chance am Totalisator notiert, legte vom Start bis ins Ziel immer wieder zu. Der Zielpfosten stand sicherlich genau richtig, denn der Brümmerhofer Majestic Hope und der ebenfalls aus Holland angereiste Nagdy kamen immer näher. Doch mit einem Hals-Vorsprung rettete sich Nadelwald nach Hause.

Erst am Samstag hatte der Hannoversche Trainer Dominik Moser mit dem Erfolg von Artistica in einem Listenrennen in Nottingham für Furore gesorgt. Die Form seines Stalles ist weiterhin stark, wie die dreijährige Stute Celebrity (25:10) im einleitenden 1.300 Meter-Rennen unter Oliver Wilson gleich bewies. Nach frühem Vorstoß auf der Zielgeraden geriet die Lady des Gestüts Brümmerhof gegen Kildera und Amora nie in Gefahr. Die Shamardal-Tochter hat sogar noch eine Nennung in den 1.000 Guineas am 18. Juni in Düsseldorf, den ersten Stuten-Klassiker der Saison.

Und auch in einer weiteren Prüfung für dreijährige Stuten waren die Brümmerhof-Farben in Front – durch die von Peter Schiergen in Köln trainierte Djamba (50:10), die unter Andrasch Starke mit starkem Speed gegen Perfect Görl und Be my Best ihren ersten Karrieresieg feierte. Verschiedene Auktionsrennen sind die möglichen Ziele der Siegerin.

So richtig rund machte die Stute Wild Approach (32:10) die Brümmerhof-Serie, denn die New Approach-Tochter sorgte in einer 1.750 Meter-Prüfung für den dritten Sieg der renommierten Zuchtstätte. Die stets in großen Aufgaben angetretene Lady stand früh als Gewinnerin fest und bescherte Trainer Dominik Moser Punkt Nummer zwei auf der neuen Bult. Jockey Wladimor Panov hatte Wild Approach auf der Zielgeraden schnell vor die Konkurrenz geschickt. Der Pastorius-Bruder Parthenius musste sich für den zweiten Platz gegen Pretor noch strecken.

Nach einem blitzsauberen Ritt von Champion Filip Minarik gewann die im Besitz des Stalles Ullmann stehende Show Biz (23:10) eine 2.400 Meter-Prüfung problemlos gegen La Tanzania und Archer Rock. Champion Filip Minarik konterte auf der von Jean-Pierre Carvalho trainierten Tochter der Deckhengst-Legende Monsun die Angriffe sicher.

Getreu dem Motto „die Letzten werden die Ersten sein“ rollte die von Marion Weber trainierte Sexy Girl (91:10) mit ihrem Sohn Robin im Sattel in einem 1.750 Meter-Handicap das Feld von hinten auf und bekam Dashing Diva sowie Funky Groove noch in den Griff.

Eine hohe Meinung hat der Kölner Coach Waldemar Hickst seit jeher auf Darius Racings Parviz (38:10). Nach dem doch eher ernüchternden Einstand im elsässischen Wissembourg zeigte der Lope de vega-Sohn nun in einer 1.900 Meter-Konkurrenz sein wahres Gesicht. Start-Ziel verabschiedete sich der Mitfavorit souverän mit drei Längen von Nylon Speed und Allegro Lady. Die Nennungen für das Deutsche Derby und den Großen Dallmayr-Preis zeugen sicherlich von den hohen Ambitionen.

Auch bei Werner Hausteins Lord of Lightning (37:10) war die Taktik von der Spitze aus in einem 2.400 Meter-Ausgleich IV von Erfolg gekrönt. Jockey Andreas Helfenbein wies Glam Rock und Van Venture schnell ab.

Weiter auf dem Weg nach oben befindet sich der Wöhler-Schützling Villardo (Eduardo Pedroza), der in einem Ausgleich III über 2.200 Meter mit explosivem Speed erneut erfolgreich war, diesmal als 19:10-Favorit sehr in sicherem Stil vor Hot Like Mexico und North Face.

Völlig verdient war nach jüngsten Formen auch der abschließende Erfolg der von Eva Fabianova aus Hoppegarten entsandten Nemesis (37:10, Bauyrzhan Murzabayev) vor Sterngold und Dashings Diamond.

Champions League

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