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Princess Gibraltar mit starker Vorstellung vor vollem Haus

Gästesieg beim Großen Sparkassen-Preis in Dortmund

Dortmund 25. Mai 2017

Vor rund 14.000 Zuschauern bei ausgelassener Volksfeststimmung hat der französische Gast Princess Gibraltar auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel den Großen Preis der Sparkasse gewonnen. Das mit 25.000 Euro dotierte Listenrennen über 1.600m war vierjährigen und älteren Stuten vorbehalten. Die von Nicolas Clement trainierte Princess Gibraltar ging als 32:10-Favoritin in das Rennen und wurde dieser Rolle am Ende leicht gerecht. Unter Sebastian Maillot siegte sie mit Ein-Dreiviertel-Längen vor Partyday aus Tschechien und der von Andreas Suborics in Köln trainierten Flemish Duchesse.

„Es war eine tolle Stimmung bei den Zuschauern und auch bei den Sponsoren“, bilanzierte der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke. „Einer Fortsetzung des Sparkassentags zum 41. Mal im kommenden Jahr steht daher nichts entgegen.“ In den Dreijährigen-Rennen punktete die Stute Gen Chi (71:10) für Pavel Vovcenko mit Michael Caddedu über 2.000m und der Hengst King’s Advice über 1.750m. Doch der 17:10-Favorit aus dem Stall von Andreas Wöhler mit Eduardo Pedroza musste sich mächtig strecken, um Marillion zu bezwingen.

Pedroza siegte auch im letzten Rennen des Tages auf Dashing Diva (20:10). Doppelsieger im Sattel wurden auch Daniele Porcu und Andreas Helfenbein: Porcu auf Adao (23:10) und Santiano (25:10) für die Trainer Suborics und Torsten Reineke, Helfenbein mit Agitho (44:10) und Milenia (17:10) für Wolfgang Schöps beziehungsweise Markus Klug.

Am 3. Juni geht es schon wieder weiter

Der nächste Dortmunder Renntag lässt nicht lange auf sich warten: Am Samstag in einer Woche, am 3. Juni, bittet der Rennverein zum „Frühschoppen“ nach Wambel. Der erste Start ist bereits um 11.30 Uhr. Das Parken ist frei und im Eintrittspreis von 8 Euro ist ein Wettgutschein in Höhe von 5 Euro inbegriffen. Acht Rennen sind geplant.

Torqueville mit Mega-Gewicht in Magdeburg

In Magdeburg gab es am Donnerstag eine gemischte Karte aus Galopp- und Trabrennen, wobei alle Rennen der Galopper den Amateuren vorbehalten waren. Die weite Reise aus der Kölner Peripherie sollte sich für Olga Laznovskas Porcupine Creek (63:10) so richtig lohnen, denn der Wallach siegte mit der Trainerin im Sattel in einem Handicap über 1.300 Meter gegen Nikia und Ajwab.

Trotz seiner schon zehn Jahre blieb Harald Frankes Kalypso King (130:10, S. Torres-Wengemuth) in einem 1.550 Meter-Ausgleich IV überraschend vor Ohne Tadel und Belmondo.

Der im Vorjahr so stark gesteigerte Torqueville (29:10) von Marc Timpelan nahm in einem 1.800 Meter-Handicap gegen Lepanosie und Shinnaui den Erfolgsfaden wieder auf. Und das mit einem Gewicht von 72 Kilo!

Lange hatte Angelika Gloddes High Prince bis zum ersten Sieg gebraucht, doch nun schaffte der Wallach als 27:10-Favorit mit dem zum zweiten Mal an diesem Tag erfolgreichen Marc Timpelan vor Index Waiter und Ivrea gleich noch einen Punktgewinn.
 

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