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Nur Brametot im 1,5 Millionen-Spektakel knapp vor dem Deutschen

Ammerländer Waldgeist Super-Zweiter im Frankreich-Derby

Chantilly/Frankreich 4. Juni 2017

Nur wenige Zentimeter haben gefehlt, und der Gewinner des Französischen Derbys wäre am Sonntag aus deutscher Zucht und deutschem Besitz gekommen: Waldgeist, in den Farben des Gestüt Ammerland von Dietrich von Boetticher angetretener dreijähriger Sohn des Ausnahme-Deckhengstes Galileo und der Monsun-Stute Waldlerche, wurde großartiger Zweiter im Prix du Jockey Club (Gruppe I, 1.5 Mio. Euro, 2,100 m) auf der Galopprennbahn in Chantilly.

Unter Jockey Pierre-Charles Boudot musste sich Waldgeist erst nach Zielfoto-Entscheid mit einem kurzen Kopf dem Favoriten und klassischen Poule-Sieger Brametot (27:10) mit dem Italiener Cristian Demuro geschlagen geben. Auf der Zielgeraden verteidigte sich zunächst lange der irische Riesenaußenseiter Taj Mahal, ehe der Mitfavorit Recoletos groß angriff. In vorentscheidender Phase setzte er sich mit dem immer druckvoller werdenden Waldgeist, der schon im Vorjahr Gruppe I-Sieger gewesen war, auseinander. Der von Andre Fabre trainierte Hengst ging kurz wie der Sieger, bevor auf den allerletzten Metern noch von einem der hinteren Plätze und damit aus schier aussichtsloser Lage Brametot heranflog und noch ganz knapp an dem Deutschen vorbeikam.

Trainer von Brametot, der wie ein Champion gewann, ist Jean-Claude Rouget, Besitzer Al Shaqab Racing der Familie Al Thani aus Katar. Interessant: Brametos Mutter Morning Light ist eine von Law Society stammende Halbschwester von Monsun. Aber Waldgeist, gezogen von der sogenannten Waldlerche Partnership, lief auch als Zweiter großartig und brachte 342.900 Euro mit nach Hause. Laut France Galop steht er im Gemeinschaftsbesitz des Gestüt Ammerland (25 Prozent), des Newsells Park Stud (25 Prozent), von Michael Tabor (25 Prozent) und Susan Magnier (25 Prozent).

Dritter wurde Recoletos vor Taj Mahal. Der von Mirek Rulec in Iffezheim für Nadine Siepmann trainierte Be My Sheriff (Theo Bachelot) war zu Beginn kurz vorne, dann an zweiter Position auszumachen und hielt lange gut mit. Der neunte Platz war besser als es das Ergebnis ausdrückt.

Keinerlei Chance hatte der von Jens Hirschberger trainierte Auenqueller Daring Match (A. Pietsch) als großer Außenseiter im Prix du Gros-Chene (Gruppe II, 130.000 Euro, 1.000 m). Nach anfänglicher Führung fiel der Deutsche ganz aus der Partie dieses von dem Engländer Muthmir (J. Crowley) vor Finsbury Square und Plusquemavie gewonnenen Sprints. 

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