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Heimsieg am Krefelder Samstag

Die Würfel fallen für Zantaro

Krefeld 10. Juni 2017

Stall alea iacta est – die Würfel sind gefallen – so heißt der Besitzer des fünfjährigen Wallachs Zantaro. Und nach einem 2050 Meter-Ausgleich III am PMU-Samstag und Ladies‘ Day in Krefeld (fünf der sieben Rennen ab 11 Uhr wurden nach Frankreich übertragen) waren die Würfel tatsächlich zugunsten dieses Pferdes gefallen. Der von Mario Hofer vor Ort trainierte 32:10-Favoit hatte von zweiter Position aus nach einem frühen Vorstoß von Stephen Hellyn frühzeitig die Weichen auf Erfolg gestellt und ließ die spät auf Touren kommende Sexy Girl sowie Heavensfield sicher hinter sich.

Das erwartete Duell der beiden Favoriten gab es in einer 2.350 Meter-Konkurrenz. Es sah wirklich gut aus, wie sich der von Andreas Wöhler für Großbesitzer Jaber Abdullah (Dubai) trainierte Royal Music (21:10) noch von dem vorne gehenden Nylon Speed (20:10) entfernte, hinter dem der Abstand zu Swan Lake schon beträchtlich war. Mit dem siegreichen Teolio-Sohn dürfte man bald höhere Ziele anpeilen.Die Form von Jockey Daniele Porcu ist schon seit Wochen exzellent. Mit dem von Karl Demme trainierten Alter Rail (74:10) setzte er im einleitenden 1.700 Meter-Handicap seinen Lauf fort. Der erste Sieg des von ihm gesteuerten Wallachs war gegen den Favoriten Silencio und Twain eine leichte Angelegenheit.

Eine sehr gute Einteilung bewies Andrasch Starke auf der von Peter Schiergen gesattelten Ammerländerin Satica (36:10) in einer 1.700 Meter-Prüfung für dreijährige Stuten. Die Lope de Vega-Tochter beschleunigte vorne stets aufs Neue und wies Kimmy sowie Salve Sardegna ab.

Gerade einmal zwei Pferde stehen auf der Trainingsliste von John Warren. Doch der Altmeister ist immer noch für eine Überraschung gut, wie die von ihm vorbereitete Summer Princess (133:10) beim Kampferfolg in einem 1.200 Meter-Handicap unter Maxim Pecheur gegen Nandolo und Wilsons Ruby demonstrierte.

Ein ungemein spannendes Finale gab es in einem 2.200 Meter-Ausgleich IV. Die vorderen Pferde schenkten sich bis zum Schluss nichts das Geringste, wobei sich für die Münchenerin Lady Quatz die weite Reise so richtig gelohnt hatte. Trainer John David Hillis schaffte mit der 23:10-Favoritin nun nach vielen Platzierungen beim 20. Versuch endlich den ersten Sieg, der gegen Giant Grizzly und Dutch Master ganz knapp ausfiel.

Ganz heiß her ging es im abschließenden Ausgleich III über 1.700 Meter. Koen Clijmans entlockte dem Belgier Ahraam aus dem Quartier von Jozef Oost immer wieder neue Energie, um den vom letzten Platz heranfliegenden Nadelwald hauchdünn in Schach zu halten. Naqdy folgte als Dritter schon mit Abstand. An seinem 30. Geburtstag bescherte Clijmans Ahraam (40:10) den dritten Erfolg in Serie.

Nun freuen sich die Galopp-Fans schon auf den Sonntag in Köln, wo mit dem Oppenheim-Union-Rennen (Gruppe II, 70.000 Euro) der nächste Lauf der German Racing Champions League und die bedeutendste Derby-Vorprüfung ansteht.

 

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