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Allofs-Galopper mit unglücklichem Rennverlauf

Potemkin Siebter im Millionenrennen von New York

Belmont Park/New York 11. Juni 2017

Einen Tag nach dem Triumph des von Andreas Wöhler für Australian Bloodstock vorbereiteten Red Cardinal im Belmont Gold Cup in New York galten am Samstag die Hoffnungen der deutschen Galopp-Fans dem im Besitz von Klaus Allofs und der Stiftung Gestüt Fährhof stehenden Potemkin. Unter Joel Rosario belegte der sechsjährige Wallach als 87:10-Chance im Neunerfeld der Woodford Reserve Manhattan Stakes (Grade I, 1 Mio. Dollar, 2.011 m) allerdings nur Platz sieben.

Allerdings verharrte sein Jockey auf dem Gewinner des letztjährigen Prix Dollar und des Premio Roma viel zu lange an letzter Stelle. Noch zu Beginn der Geraden war der Deutsche ganz hinten auszumachen, als vorne die Post abging. Zunächst hatte er überhaupt keine freie Bahn, nach außen gezogen machte Potemkin spät noch Boden gut, doch da war der Zug längst abgefahren und bei insgesamt relativ knappen Abständen nicht viel mehr möglich. Bei diesem Rennverlauf war der frühere Seriensieger sicher unter Wert geschlagen. Sehr bedauerlich, denn man darf davon ausgehen, dass der Zweite der Galopper des Jahres-Wahl sonst eine bessere Platzierung erreicht hätte.

Mit einer Sensation endete diese Top-Prüfung, denn mit dem von Graham Motion trainierten Sieger Ascend hatte nach einem kürzlichen Sieg in einem Listenrennen hier kaum jemand gerechnet. Doch von vierter Position aus hatte sich der 285:10-Riesenaußenseiter unter Jose Ortiz rechtzeitig und locker freigemacht von dem Favoriten Time Test und Sadler’s Joy. Auch der frühere Stallgefährte von Potemkin, der schon länger in den USA trainierte Wake Forest, hatte keine Möglichkeit.

Nächstes großes Highlight für die Galopp-Freunde ist nun am Sonntag das Oppenheim-Union-Rennen in Köln als Lauf der German Racing Champions League und wichtigste Vorprüfung für das Deutsche Derby.

 

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