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Torqueville überrascht auf der heimischen Bahn

Magdeburger Sieg im Magdeburger Highlight

Magdeburg 24. Juni 2017

Der Preis der Wohnungsbaugesellschaft Magdeburg mbH, ein Ausgleich III über 2400 Meter, war das Highlight am Samstag beim Renntag im Magdeburger Herrenkrug. Und durch den von Marc Timpelan trainierten, auch in seinem Besitz stehenden, und von dem Ex-Profijockey auch selbst gerittenen Torqueville gab es dabei einen Heimsieg.

Nach überlegtem Ritt aus dem Vordertreffen setzte sich der sechsjährige Halling-Sohn als 87:10-Chance sicher mit eineinviertel Längen Vorsprung gegen Zawadi durch, die aus dem hinteren Teil des Feldes mit dem erstmals in Magdeburg reitenden Ali Alshowaikh zu spät kam, um den Wallach noch abzufangen. Rang drei ging an Astigo.

Ein Pferd aus dem Stall Ullmann sieht man in Magdeburg eher selten, doch am Samstag war das der Fall, als Trainer Jean-Pierre Carvalho für die prominenten blau-gelben Farben die dreijährige Stute Kick Off im Maidenrennen für den Derbyjahrgang über 1300 Meter an den Start brachte. Und die Exceed and Excel-Tochter wurde unter Eduardo Pedroza ihrer Rolle als 16:10-Favoritin vollauf gerecht, als sie mit eineinhalb Längen Vorsprung vor Imandra als Siegerin über die Linie kam. Platz drei ging hier an Lil’s Affaiir.

Das Sieglosenrennen für die älteren Pferde, dieses führte über 1550 Meter, ging durch die von Lutz Pyritz trainierte, und von Michael Cadeddu gerittene Si Signora nach Dresden. Als 35:10-Favoritin hatte sie gegen Wellensturm und Poker Run keine Probleme, siegte mit zweieinhalb Längen Vorsprung.

Im Ausgleich IV über 1550 Meter ging der Sieg durch die von Rene Piechulek gerittene 87:10-Chance Free Beauty in den Stall von Marko Megsner. Die Areion-Tochter, die erstmals mit Scheuklappen an den Start kam, verwies Mystical Wind und Ella auf die Plätze zwei und drei.

Gestoppt wurde im Ausgleich IV über 2050 Meter die Siegesserie des von Claudia Barsig trainierten Christo, der seine letzten beiden Rennen in so überzeugender Manier gewonnen hatte. Als 23:10-Favorit gestartet, sah es nach einem Rennen von der Spitze aus zwar lange so aus, als könne der von Robin Weber gerittene Fünfjährige erneut gewinnen, doch wurde er auf den letzten Metern noch von dem gut endenden Arabian Dreamer abgefangen, der sich unter Nicola Sechi als 68:10-Chance für Trainerin Elisabeth Storp durchsetzen konnte.

Mit einer ganz spannenden Entscheidung endete das Amateurrennen, der 10. Lauf zur Sport-Welt Amateur-Trophy. In dem Ausgleich IV über 2050 Meter schien Monique Lübcke mit Günter Lentz‘ So Nice (42:10) nach einem Rennen aus der Reserve schon klar auf der Siegerstraße zu sein, als sie Mitte der Zielgeraden an der bis dahin führenden Ivrea vorbeizog und sich klar an die Spitze setzte. Doch dann kam Lisa Steudle mit dem von ihr selbst trainierten, und auch in ihrem Besitz stehenden 108:10-Außenseiter Zaunkönig noch einmal wieder. Kopf an Kopf kamen die beiden über die Linie, das Zielfoto entschied aber dann doch noch knapp zugunsten der Stute So Nice.

Für die einzige dreistellige Siegquote des Renntages, an dem es keinem Aktiven gelang, zwei, oder mehr Rennen zu gewinnen, sorgte im letzten Rennen, dem Ausgleich IV über 1800 Meter, der Oldie Kiowa. Der Neunjährige von Besitzertrainerin Dr. Renate Fries-Jung siegte von der Spitze aus unter Patrick Gibson zur Quote von 186:10 gegen Pascani und Angela Borgia. Die Dreierwette zahlte dabei 18.493:10.

 

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