Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Sechsjähriger Hengst imponiert im Dortmunder Sommer-Grand Prix

Wild Chief der Chef im Großen Preis der Wirtschaft

Dortmund 25. Juni 2017

Der sechsjährige Hengst Wild Chief hat auf der Galopprennbahn Dortmund-Wambel den 30. Großen Preis der Wirtschaft – Alfred Zimmermann-Memorial gewonnen. Das mit 55.000 Euro dotierten Rennen zählt zur Europa-Kategorie Gruppe 3 und führt über 1.750 m. Es ist neben dem St. Leger im Herbst die sportlich wichtigste Prüfung des Jahres in Dortmund.

Der Große Preis der Wirtschaft wird im Gedenken an den Mitinitiator und langjährigem Vorstandsmitglied des Dortmunder Rennvereins, Alfred Zimmermann, gelaufen. „Wir haben wieder mehr als 50 Partner gewonnen, um in der Sportstadt Dortmund hochklassigen Galoppsport zu zeigen“, sagte der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke. „Es war die Idee ein großes Rennen und eine Netzwerk-Plattform für die Dortmunder Wirtschaft zu schaffen.“

Wild Chief siegte leicht mit mehr als einer Länge Vorsprung vor dem lange führenden Cashman und Noor Al Hawa, die beide von Andreas Wöhler trainiert werden. In dem Neunerfeld zählte Wild Chief mit einer Siegquote von 85:10 eher zu den Außenseitern, doch sein Trainer Jens Hirschberger war von dem Hengst überzeugt: „An seiner Klasse gibt es keine Zweifel, er musste sie nur mal wieder zeigen. Im vergangenen Jahr hatte er immer wieder kleinere Probleme, die sind nun behoben.“ Siegreiter Alexander Pietsch meinte: „Es hat alles gepasst, es ging zum richtigen Zeitpunkt die Lücke auf.“ Die Siegprämie von 32.000 Euro ging an den Stall Fürstenhof, der den Besitzern des gleichnamigen Fünf-Sterne-Hotel in Bad Bertrich  gehört.

Hirschberger und Pietsch mit je drei Siegen

Für Hirschberger bedeutete es den dritten Erfolg an diesem Tag, den rund 3.750 Besucher verfolgten. Er hatte sich das Eröffnungsrennen mit Lilian (50:10), gesteuert von Miguel Lopez, gesichert und war auch im mit 10.000 Euro dotierten Ausgleich II über 1.600 m siegreich. Hier ritt Pietsch den von Hirschberger trainierten Romantic Pure (44:10) vor Dingo und Nadelwald zum Sieg. Pietsch holte sich seinen dritten Tagessieg dann mit der von Stefan Richter trainierten Winola (41:10).

Richter hatte zuvor mit der 25:10-Favoritin Dashing Diva in der „Wettchance des Tages“, einem Ausgleich IV über 2.000 Meter, gepunktet. Die Reihenfolge Dashing Diva vor Weltwunder, Stuck und Sam sorgte in der mit 10.000 Euro Gewinnausschüttung garantierten Viererwette für eine Quote von 3.399:10. Dashing Diva wurde von Eduardo Pedroza geritten, der mit La Swala auch das Rennen für dreijährige Stuten über 2.000 m gewann. „Ich froh, dass es bei ihr jetzt endlich geklappt hat“, sagte Trainer Andreas Wöhler. „Wir werden es langsam angehen, bevor sie vielleicht in größeren Aufgaben startet.“

Der Vize-Präsident des Dortmunder Rennvereins, Manfred Ostermann, konnte sich in einem Ausgleich III über 1.600 m, über den Sieg von Showtime (29:10) in den Farben seines Gestüts Ittlingen freuen. Trainer ist Peter Schiergen, Reiter war Andrasch Starke. Das letzte Rennen des Tages holte der vierjährige Hengst Arineo (28:10) geritten von Stephen Hellyn für Trainerin Yasmin Almenräder.

Der nächste Renntag in Dortmund ist nach der Sommerpause am 17. September mit dem Deutschen St. Leger (Gr. 3) als Höhepunkt des Rennjahres.


Champions League

Weitere News

  • Nancho-Jockey taucht in der Longines World’s Best Jockey-Liste auf

    Ganbat in illustrer Gesellschaft

    15.11.2019

    In wenigen Wochen findet in Hong Kong wieder die Wahl zum Longines World’s Best Jockey 2019 statt. Aller Voraussicht nach wird sich Lanfranco Dettori erneut diesen Titel holen, denn er hat mit 102 Punkten einen klaren Vorsprung auf Zac Purton (88 Punkte) und Hugh Bowman (86 Punkte), und es stehen lediglich noch die Mile Championship in Japan und der Japan Cup als weitere Rennen an.

  • Die Übersicht über die Top-Prämien jenseits der Grenzen in 2019

    Über 5,2 Millionen Euro: Das haben deutsche Pferde im Ausland verdient

    Köln 14.11.2019

    5.274.580 € - so viel gewannen deutsche Pferde im Jahr 2019 bis einschließlich 3. November im Ausland. Das ist abermals eine mehr als beachtliche Summe, auch wenn sie ein gutes Stück unter den 6.780.324 € aus 2018 liegt und der niedrigste Wert seit 2006 ist. Wir haben im Folgenden die Siege und Platzierungen von in Deutschland trainierten Pferden in Gruppe- Listen- und in bedeutenden Rennen im Ausland 2019 für Sie zusammengetragen.

  • Trainer-Größe Jean-Pierre Carvalho wechselt an die Ruhr

    Von Bergheim nach Mülheim

    Mülheim 13.11.2019

    Gesucht, gefunden und für gut befunden – das ist das Motto für einen Top-Galopp-Trainer Deutschlands: Jean-Pierre Carvalho (48) wird seine Karriere in Mülheim an der Ruhr fortsetzen, wie er gegenüber dem französischen Newsletter Jour de Galop mitteilte.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Seit 2010 bildet GERMAN RACING die große Dachmarke, unter der regelmäßig spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen stattfinden. Gleichzeitig fungiert die Marke als Oberbegriff für den Galopprennsport in Deutschland.

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm