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Die Derby-Starter in der Einzelvorstellung

Hamburg 30. Juni 2017

Das IDEE 148. Deutsche Derby am Sonntag, 2. Juli 2017 ist wieder der große Höhepunkt der hiesigen Galopp-Saison auf der Rennbahn in Hamburg-Horn um 650.000 Euro an Rennpreisen auf der 2.400 Meter-Distanz. Wir wollen Ihnen hier die 19 Starter im einzelnen vorstellen:

Pferd/Trainer

Colomano/Markus Klug: Gewinner der wichtigsten Vorprüfung (Oppenheim-Union-Rennen) gegen viele Mitkonkurrenten, die Nummer eins nach Rating und auch die erste Waffe seines stark engagierten Trainers, an ihm müssen sich alle messen.

Windstoß/Markus Klug: Konnte im Union-Rennen als Zweiter kaum besser laufen, hatte wenige Tage vorher großes Pech in Hannover, kann vorne immer beschleunigen, sehr interessant.

Langtang/Andreas Wöhler: Gehört u.a. Fußball-Größe Klaus Allofs, schon als Zweijähriger die Nummer eins seines Jahrgangs, imponierte im Vorbereitungsrennen in Baden-Baden, vielleicht der stärkste Gegner für Colomano.

Northsea Star/Markus Klug: Wurde schon 2016 hoch gehandelt, obwohl er nur ein Rennen gewonnen hatte. Sehr gute Platzierungen in Top-Rennen auch in dieser Saison, war aber schon hinter einigen Kontrahenten, ein Platzgeld ist aber nicht unmöglich.

Warring States/Andreas Wöhler: Eilte stets ein großer Ruf voraus. Setzte das mit seinem Kampfsieg im Bavarian Classic tadellos um. In der Kölner Union etwas unter Wert geschlagen, aber auch nicht zu hart gefordert. Bleibt stark im Auge zu behalten.

Enjoy Vijay/Peter Schiergen: Hätte im Bavarian Classic beinahe den ersten Gruppesieg geschafft, unterlag nur minimal gegen Warring States. Bestätigung blieb in Iffezheim aus, kann aber weit mehr. Jockey natürlich ein großes Plus, kann überraschen.

Monreal/Jean-Pierre Carvalho: Gefiel bei seinem ersten Frankreich-Start 2017 sehr, war dicht hinter Protagonisten des dortigen Derbys, enttäuschte aber in der Union und muss diesen Eindruck gründlich revidieren.

Kastano/Markus Klug: Starke Platzierungen in tragenden Rennen 2016 und 2017, aber so ganz der Siegertyp war er zuletzt nicht, müsste mehrere Formen umdrehen, nicht die Nummer eins seines Trainers, aber auch nicht ohne Chance.

Ming Jung/Markus Klug: Immer wieder unterschätzter Hengst, der mehrfach dicht beim Ende in Top-Konkurrenzen war, der letzte Schuss Klasse könnte ihm aber fehlen.

Shanjo/Markus Klug: Einer der Aufsteiger des Frühjahrs, konnte sich aber in der Union nicht steigern und schaffte den Sprung in die Elite noch nicht so recht, dennoch für ein Honorar nicht ganz abzuschreiben.

Amun/Christian von der Recke: Machte in einem Auktionsrennen 2016 auf sich aufmerksam. Blieb aber zuletzt schon sehr blass und ist einer der großen Außenseiter.

Parviz/Waldemar Hickst: Machte in den letzten Wochen große Schritte nach vorne, u.a. beim Listensieg in einem allerdings sehr turbulenten Rennen in Hannover. Trägt die Farben des Vorjahressiegers Isfahan und ist weit vorne denkbar.

Sargas/Jean-Pierre Carvalho: Stets hocheingeschätzter Hengst, der das beim Kölner Erfolg und der Platzierung in Hannover untermauerte. Gegen Parviz hatte er keine Chance, dennoch mit weiterer Verbesserung aus einem gefährlichen Stall interessant.

Rosenpurpur/Peter Schiergen: Knapper Sieger eines Maidenrennens in Bremen, Hannover-Form ist wegen eines Zwischenfalles unterwegs kaum stichhaltig zu bewerten, ein Außenseiter mit Möglichkeiten.

Oriental Khan/Roland Dzubasz: Noch sieglos und in der Union an Grenzen gestoßen, das kann nicht reichen, hier normalerweise ohne Chance.

Khan/Roland Dzubasz: Gewann ein kleines Rennen in Straßburg, war im Union-Rennen chancenlos gegen viele Mitbewerber. Hat in Hamburg begrenzte Aussichten.

Promise of Peace/Andreas Wöhler: Talentiertes Pferd, das in Hannover ganz großes Pech hatte. Form ist absolut zu streichen. Vielleicht auf Dauer besser als es seine Einschätzung aussagt, aber nur großer Außenseiter.

Gepard/Christian Zschache: Profitierte in Hannover vom dem Pech einiger Konkurrenten, kommt aus kleinem, aber erfolgreichem Stall, hier hat er es aber zu schwer.

Sternkranz/Markus Klug: Gewann in Köln ein einfaches Rennen ganz knapp, natürlich nicht die erste Chance seines Trainers. Weicher Boden wäre hilfreich, aber auch dann kaum vorstellbar.

Quelle: Hamburger Renn-Club 

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