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Farshad mit starkem Antritt in Hamburg top

Indian Eagle macht die Fußball-Stars glücklich

Hamburg 2. Juli 2017

„Adler können fliegen“, so lautet der Leitspruch bei den Nachkommen des Deckhengstes Aderflug, der im Hapag-Lloyd-Rennen – BBAG Auktionsrennen (52.000 Euro, 2.200 m) einen weiteren Top-Treffer landete – mit Indian Eagle (27:10), der dem Stall Torjäger der Fußballprofis Nick Proschwitz und Mike Hanke sowie von Lars-Wilhelm Baumgarten und Sebastian Weiss steht. Mit gewaltiger Schlussoffensive stürmte der Favorit bei seinem ersten Karrieretreffer noch an Shining Lord, der nicht immer viel Platz zur Entfaltung hatte, und dem lange führenden Abadan vorbei. „Er hat sich sehr schön gesteigert, wir hatten gute Erwartungen. Es war ein guter Ritt von Jozef Bojko. Das Fernziel ist das St. Leger“, erklärte Siegtrainer Andreas Wöhler.

Eine Überraschung gab es im Rudolf-August Oetker-Gedächtnisrennen (52.000 Euro, 1.600 m), denn mit dem Schimmel Farshad, der für Darius Racing, dem Derby-Siegbesitzer von Isfahan 2016, lief, hatten nur wenige gerechnet. Aber mit einer ausgefeilten Start-Ziel-Taktik des jungen Franzosen Clement Lecoeuvre verabschiedete sich der von Henk Grewe in Köln aufgebotene 120:10-Außenseiter auf sechseinhalb Längen Vorsprung von dem Favoriten Waldpfad und Marillion.

Bei seinem ersten Start nach zweijähriger Pause bezog der klassische Sieger und einstige Derby-Kandidat Karpino in einem 1.800 Meter-Rennen noch eine Niederlage. Nie kam der heiße Favorit in die Nähe des ebenfalls von Andreas Wöhler aufgebotenen Rekonvaleszenten Incantator (54:10, J. Bojko), hinter dem auch Pagino nach unglücklichem Rennverlauf noch gut anzog und sich vor Karpino schob.

In der Familie von Nacida wimmelt es an Spezialisten für schweren Boden. Und entsprechend setzte sich auch diese von Yasmin Almenräder für das Gestüt Niederrhein trainierte Nacida (88:10) in einer 2.200 Meter-Prüfung nach einem starken Finish von Stephen Hellyn hauchdünn gegen die schon in Sicherheit geglaubte Asi es la vida und Qbie durch.

„Bislang hatten wir in Hamburg immer Pech mit der Hitze, heute passte eigentlich der Boden nicht mehr, aber er war sehr gut in Tritt“, kommentierte der Hannoversche Trainer Christian Sprengel den Ausgleich II-Treffer von El Zagal (99:10) über 1.200 Meter nach einem starken Endkampf von Champion Filip Minarik, der den stark attackierenden Favoriten Film knapp in Schach hielt. Weit zurück eroberte mit Jazz Boy noch ein großer Außenseiter Rang drei.

Zu einem Thriller gestaltete sich der Ausgleich I über 2.400 Meter, denn drei Pferde waren erst durch das Zielfoto zu trennen. Start-Ziel rettete Daniele Porcu mit dem wohl weiter steigerungsfähigen Veneto (30:10) aus dem Gestüt Winterhauch einen minimalen Kopf-Vorteil auf den schon vorbeigezogenen Nimrod und einen weiteren kurzen Kopf auf den einen Schritt zu spät kommenden Sweet Thomas. Siegtrainer Andreas Suborics: „Er hat ein Riesenherz. Ich hatte Daniele gesagt, dass er vorne gehen sollte, wenn kein anderer das Tempo machen wollte. Natürlich trug er auch sechseinhalb Kilo weniger als Nimrod. Vielleicht versuchen wir es nun in einem Class D-Rennen in Frankreich. Peu a peu gehen wir mit ihm voran.“

15 Starts brauchte der von Eva Fabianova aufgebotene Marcello, um sein erstes Rennen zu gewann. Der Wallach schaffte als 232:10-Außenseiter dieses Kunststück ausgerechnet in einem stark besetzten Ausgleich III über 2.400 Meter. Leicht machte sich der Gast aus Hoppegarten mit Bauyrzhan Murzabayev von Gonora, Walenty und Khalet frei. Die Viererwette bezahlte lukrative 133.333:10 Euro.

In der zweiten Wettchance des Tages (Ausgleich III, 1.800 m) setzte Frank Fuhrmanns Danse Rouge (81:10, E. Yavuz) ihren großen Siegeszug fort und gewann hauchdünn ihr viertes Rennen in dieser Saison vor Heavensfield sowie Bocelli und Wameera. Die Viererwette bezahlte 389.993:10 Euro.

Sehr starke Reserven bewies der schon siebenjährige Dao Vasco (119:10, R. Piechulek) in einem 3.200 Meter-Ausgleich II für Trainer Dr. Andreas Bolte vor dem noch stark anpackenden Angreifer und Perfect Swing.

Im abschließenden Ausgleich II über 1.600 Meter machte Neutrainer Andreas Suborics einen Doppelerfolg perfekt, denn der von ihm aufgebotene Dancing Hawk (38:10, M. Lerner) stand an der Spitze sein Tempo gegen All Win und Diamond Daisy bestens durch.

Engels-Sieg in Mannheim
Ihren Siegeszug setzte die junge Lilli-Marie Engels am Sonntag in Mannheim fort. Die Amazone gewann mit Stefan Birners Smoke on the Water (58:10) mit dem Ausgleich III über 1.900 Meter das wichtigste Handicap vor Rock Academy und Giant’s Cauldron.
 

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