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159. Henkel – Preis der Diana um 500.000 Euro in der German Racing Champions League

Scheich-Stute Wuheida die Top-Favoritin im Klassiker in Düsseldorf

Düsseldorf 6. August 2017

Düsseldorf sucht am Sonntag die Galopp-Königin: Im 159. Henkel - Preis der Diana – German Oaks (Gruppe I, 2.200 m, 5. Rennen um 15:55 Uhr) kämpfen die besten dreijährigen Stuten um Rennpreise in Höhe von 500.000 Euro und jede Menge Renommee. Denn wer in diesem Lauf der German Racing Champions League, der elf Top-Rennen in sechs Metropolen umfassenden Rennserie des deutschen Galopprennsports, vorne ist, der katapultiert sich auf den Thron der Ladies. Es handelt sich bei diesem gesellschaftlichen und sportlichen Event der Extraklasse um das nach dem Derby zweitwertvollste Galopprennen der gesamten deutschen Rennsaison, und um den Top-Termin überhaupt in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt, der dank des Sponsors Henkel mit einem umfangreichen Rahmenprogramm aufwartet.

Doch welcher Besitzer kassiert in diesem Jahr die 300.000 Euro Siegprämie im Feld der 16 dreijährigen Stuten? Auf dem Papier sieht es nach Scheich Mohammed aus. Klare Favoritin und ein schwer zu schlagender Gast scheint die Engländerin Wuheida, die dem Dubai-Herrscher und größten Pferdebesitzer der Welt mit seinem Godolphin-Stall gehört. Mit dem Prix Marcel Boussac gewann die Stute 2016 schon eine Gruppe I-Prüfung am Arc-Tag in Chantilly. Glänzend war auch das Comeback – ein Ehrenplatz zu der anschließend im Prix Rothschild (Gr. I) erneut erfolgreichen Roly Poly in den Falmouth Stakes, ebenfalls auf höchster Ebene, in Newmarket, bevor man nun auf eine längere Strecke wechselt. Da beim Glorious Goodwood-Meeting heftige Regenfälle den Boden sehr weich werden ließen, zieht Trainer Charlie Appleby nun einen Auftritt in Düsseldorf vor. An Wuheida, die Star-Jockey William Buick reitet, müssen sich alle 15 Gegnerinnen messen.

Sehr gut scheint der Kölner Trainer Peter Schiergen gerüstet zu sein. Denn er bietet vier Stuten und davon zwei Mitfavoritinnen auf: Da wäre zum einen Lacazar (Andrasch Starke), die im Besitz des Gestüt Haus Zoppenbroich stehende Adlerflug-Tochter, die eine enorme Entwicklung vollzogen hat. Drei Siege in Folge stehen auf ihrem Konto. Zuletzt triumphierte sie im Preis der Mitglieder des Hamburger Renn-Clubs, einem Gruppe III-Rennen in Hamburg.

Die andere Schiergen-Top-Hoffnung hat ebenfalls eine formidable Entwicklung hingelegt: Ashiana (mit dem französischen Jockey Fabrice Veron, der für den verletzten Ioritz Mendizabal einspringt), im Besitz des Kölner Renn-Vereins-Präsidenten Eckhard Sauren, sicherte sich ein Listenrennen in Baden-Baden und anschließend auch in Hannover, mit fulminantem Endspurt.

Die amtierende Winterkönigin Well Spoken (Martin Seidl), die Champion Markus Klug für das Gestüt Röttgen trainiert, hatte in Hamburg alles gegen sich, als sie viel zu offensiv geritten wurde. Hier sollte sie sich wieder rehabilitieren. Allerdings entschied sich der wiedergenesene Stalljockey Adrie de Vries für die Stallgefährtin Alicante, die in Hamburg schon vor Well Spoken war. Diese trifft erneut auf Stall Ullmanns Tusked Wings (Filip Minarik), die das Diana-Trial in Hoppegarten knapp gegen sie gewann und danach gezielt auf den Klassiker in Düsseldorf vorbereitet wurde. Weitere chancenreiche Teilnehmerinnen sind Prima Violetta (Eduardo Pedroza) für Kaffeekönig Albert Darboven und Diana Storm (Marc Lerner), deren Name Programm sein könnte.

Aktuell wird die Champions League-Wertung angeführt von Derbysieger Windstoß und Dallmayr-Preis-Gewinner Iquitos (je 16 Punkte). Bei den Jockeys führt Andrasch Starke (24 Zähler), während bei den Trainern Champion Markus Klug (50 Zähler) klar die Pole-Position inne hat.

Alle Termine der German Racing Champions League, den aktuellen Punktestand, News und Stories sowie den Livestream des Rennens finden Sie unter www.german-racing.com/champions-league.

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Auch das Rahmenprogramm an diesem großen Tag in Düsseldorf mit neun Rennen ist exzellent. Im Fritz Henkel Stiftungs-Rennen (Listenrennen, 25.000 Euro, 2.200 m, 4. Rennen um 15:15 Uhr) sollte man Promise of Peace (J. Bojko), der als Tempomacher im Derby sehr guter Fünfter wurde stark beachten. Auch einige andere Derby-Starter sind mit von der Partie. Interessant scheinen zudem Walsingham (M. Lerner), der Sieger des Derby-Trials in Bremen, die letztjährige St. Leger-Siegerin Near England (A. de Vries) nach ihrem vierten Rang in einem Hamburger Grupperennen, während Veneto (D. Porcu) zwei gute Handicaps in Folge gewann.

Ein Ausgleich I, eine Zweijährigen-Konkurrenz und ein Ausgleich II ragen aus dem weiteren Programm heraus. Natürlich wird auch den Wettern jede Menge geboten mit zwei Viererwetten und Garantie-Auszahlungen von jeweils 10.000 Euro im 3. Rennen um 14:45 Uhr (Ausgleich III, 2.200 m) und im 7. Rennen um 17:10 Uhr (Ausgleich III, 1.600 m).
 

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