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Champions League: Lacazar begeistert im 159. Henkel – Preis der Diana in Düsseldorf

Imponierender klassischer Triumph für das Dream Team Starke-Schiergen

Düsseldorf 6. August 2017

Vor 20.000 Zuschauern am Sonntag auf der Galopprennbahn in Düsseldorf landete ein Dream Team des hiesigen Turfs in der German Racing Champions League einen Top-Triumph: Jockey Andrasch Starke und Trainer Peter Schiergen (Köln), der vier Stuten aufgeboten hatte, bildeten im 159. Henkel – Preis der Diana (Gruppe I, 500.000 Euro, 2.200 m) zum wiederholten Male die siegreiche Mannschaft – nun mit der dreijährigen Stute Lacazar.

Die in den Farben des Gestüts Haus Zoppenbroich der auf dem Gestütsgelände in Mönchengladbach wohnenden Besitzerin Ina Zimmermann angetretene 51:10-Mitfavoritin gewann diesen Klassiker (das nach dem Derby wertvollste Rennen der Saison 2017) mit enorm starkem Schlussspurt, als sie freie Bahn gefunden hatte, leicht gegen die sehr stark angreifende Riesenaußenseiterin Megera und die klare Favoritin Wuheida, die dem mächtigen Godolphin-Stall von Dubai-Herrscher Scheich Mohammed gehört.

Bei strahlendem Sonnenschein feierte Starke nach 1996, 1998, 1999, 2003 und 2008 seinen sechsten Erfolg in diesem Stutenklassiker, für Schiergen war es nach 2005, 2008 und 2012 der vierte Diana-Coup. Starkes erster Kommentar: „Ich habe Lacazar in den letzten Wochen im Training geritten. Sie hat nach ihrem Gruppesieg in Hamburg einen unheimlichen Sprung gemacht. Sie ist ein ausgeglichener Typ und hatte von einem Rennen zum anderen aufgepackt, was bei Stuten ein gutes Zeichen ist. Bei dieser positiven Entwicklung ist es mir nicht schwer gefallen, mich für sie zu entscheiden. Wir hatten unterwegs ein Traumrennen und brauchten auf der Zielgeraden nur Platz. Dann machte die Stute einen Satz. Das war sehr beeindruckend, denn sie ist nur ein kleiner Typ, aber mit einem unglaublichen Herz und Kampfgeist.“

Trainer Peter Schiergen über die Adlerflug-Tochter Lacazar, die von ihrer Besitzerin auch gezogen wurde, nun beim siebten Start den vierten Sieg in Folge schaffte und ihre Gewinnsumme mit den hier verdienten 300.000 Euro auf 342.500 Euro katapultierte: „Lacazar hatte einen Super-Rennverlauf. Nur kurz musste sie Platz finden, aber bei Andrasch braucht man da nicht zu schwitzen. Ihre letzte Form war schon sehr gut, als sie leicht in Hamburg gewann. Wo wir jetzt weitermachen, weiß ich noch nicht, eine Nennung hat sie im T. von Zastrow-Stutenpreis in Baden-Baden.“

Nur eine dreiviertel Länge hinter der großartigen Siegerin Lacazar wirkte auch Megera (Jim Crowley) lange sehr gefährlich und schien kurz für den vierten Sieg in Folge von Trainer Andreas Wöhler sorgen zu können. Ihr Jockey: „Das war sehr stark, wobei der Boden fast schon zu weich für sie war.“

Kurz schien auf der Geraden die immer dem Vordertreffen angehörende Top-Favoritin Wuheida zu gewinnen, doch zog sie auf dem vielleicht schon etwas zu weichen Geläuf nicht ganz durch und wurde Dritte. „2.000 Meter sind doch besser für sie“, sagte ihr Reiter William Buick.

Deutlicher zurück verbesserte sich Tusked Wings noch auf Rang vier vor Ashiana und Diana Storm sowie Navaro Girl. Alicante ging unterwegs als Einzige weit außen, war aber ebensowenig zwingend wie Prima Violetta und die übrigen Kandidatinnen, inklusive der zeitweise führenden Sky Full of Stars, im 16er-Feld.

Peter Schiergen machte mit dem Sieg nun in der Gesamtwertung der Champions League mit nun 23 Punkten Boden gut auf den führenden Trainer Markus Klug (50 Punkte). Bei den Jockeys baute Andrasch Starke seine Führung auf 34 Zähler aus.

Schon am kommenden Sonntag wird die German Racing Champions League auf der Galopprennbahn in Berlin-Hoppegarten fortgesetzt. Hier geben sich möglicherweise der Gerling-Preis- und Hansa-Preis-Gewinner Dschingis Secret, der Derby-Favorit Colomano und viele weitere Asse die Ehre. Für Hochspannung ist also mehr als gesorgt.

Alle Termine der German Racing Champions League, den aktuellen Punktestand, News und Stories sowie den Livestream des Rennens finden Sie unter Champions League.

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Near England mit tollem Speed

Aus dem tollen Rahmenprogramm ragte das Fritz Henkel Stiftungs-Rennen (Listenrennen, 25.000 Euro, 2.200 m) heraus, in dem sich mit Gestüt Wittekindshofs St. Leger-Siegerin Near England eine vierjährige Top-Stute durchsetzte. Mit mächtigem Endspurt stürmte Adrie de Vries mit der von Champion Markus Klug trainierten Lord of England-Tochter noch von einem der hinteren Plätze an den Gegnern vorbei. „Ihre letzten beiden Rennen waren über 3.200 Meter etwas zu weit. Wir steuern nun den T. von Zastrow-Stutenpreis in Baden-Baden mit ihr an.“

Der Dreijährige Walsingham hatte außen einen sehr starken Moment und stieß auf den zweiten Platz vor. „Der Boden ar schon etwas zu weich, und er musste kurz aufgenommen werden, aber die Vorstellung war gut. Er ist ein Pferd für das St. Leger“, versicherte Trainer Waldemar Hickst. Auch Monreal mischte stets kräftig mit und verlor den Ehrenplatz erst ganz zuletzt. Ebenso zeigte Son Macia bis zum Schluss viel Einsatz, während Promise of Peace aus guter Lage ebenso abbaute wie der unterwegs führende Veneto. Mighty Mouse kam nie richtig von hinten weg.

Ihren ersten Ausgleich I-Sieg feierte Reiterin Rebecca Danz in diesem über 2.200 Meter führenden Top-Handicap mit dem 46:10-Mitfavoriten Molly le Clou, der dem Gestüt Auenquelle den zweiten und Trainer Jens Hirschberger den dritten Tagessieg bescherte. Von zweiter Stelle aus hatte dieses Team den Favoriten Nimrod und Maningrey stets gut im Griff.

Mit einer tollen Vorstellung wartete die im Besitz des Iffezheimer Günter Merkel stehende Zweijährige Rock my Love (51:10) in der einleitenden 1.400 Meter-Konkurrenz auf. Mit gewaltigem Speed überrollte die Holy Roman Emperor-Tochter unter Adrie de Vries die von Glady Mary und Salve Del Rio angeführte Konkurrenz. „Sie hatte schon in der Arbeit sehr überzeugt. Mit einem guten Laufen hatte ich gerechnet, aber nicht mit einem solch überlegenen Sieg. Sie hat eine Nennung für die Winterkönigin, vielleicht geht sie vorher in das Trial in Köln“, sagte Siegtrainer Markus Klug.

Mit deutlicher Steigerung gegenüber seinem Debüt wartete der Auenqueller Royal Run (88:10) in einer 2.100 Meter-Prüfung für Dreijährige auf. Mit immer neuen Reserven wehrte der Jukebox Jury-Sohn unter Alexander Pietsch die kurz sehr gefährlich wirkende Außenseiterin Arktis und den lange gut gehenden Qadan ab.

Auch eine gute halbe Stunde später stellte das Team Alexander Pietsch/Jens Hirschberger mit der formstarken Stute Lipari (62:10) die Siegerin, wobei Lijian als Zweiter sogar für einen Hirschberger-Einlauf in diesem 2.200 Meter-Ausgleich III sorgte. Nagold und Zoltan komplettierten die Viererwette, die 13.507:10 Euro brachte. „Das ist eine ganz treue Stute, die nur etwas weichen Boden braucht“, sagte Hirschberger.

Ihrer Favoritenrolle als 43:10-Chance vollauf gerecht wurde die von dem Hannoverschen Trainer Christian Sprengel trainierte Event Air (M. Casamento) in einem 1.600 Meter-Ausgleich III, die einen knappen Vorteil gegen die Riesenaußenseiterin Tweet Lady sowie Amazing Boy und Tjerk bewahrte. Die Viererwette kletterte auf 211.636:10 Euro.

Und auch in einem 2.950 Meter-Handicap trumpfte Marco Casamento auf, mit dem Start-Ziel nie nachlassenden Lord of Lightning (28:10) für Trainer Werner Haustein, der Sand Dasher und Fontvieille nie an sich herankommen ließ.

Zum Abschluss eines famosen Nachmittages, bei dem viele Besucher bis zum Schluss vor Ort blieben, setzte Dancing Hawk (31:10) für Neutrainer Andreas Suborics seinen Erfolgszug fort, denn er legte im Ausgleich II über 1.700 Meter Start-Ziel vor Dingo und Diamond Daisy stets prächtig zu.





 

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