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Capitano mit Klasse-Comeback - Naziba siegt weiter

El Loco findet wieder einen Bezwinger

Krefeld 13. August 2017

Es bleibt dabei: Der Röttgener El Loco ist einfach kein Siegertyp. Der mehrfach in Grupperennen nur knapp unterlegene Hengst wurde am Sonntag in einem 1.700 Meter-Rennen auf 13:10 heruntergewettet, doch auch in dieser vermeintlich maßgeschneiderten Aufgabe fand er einen Bezwinger. Von der Spitze aus hatte er zwar lange alles für sich, aber dann stürmte mit Riesenschritten an der Innenseite noch der Sommerberger Capitano (42:10) mit Marco Casamento vorbei.

Seit März war der Paolini-Sohn aus dem Stall von Jens Hirschberger nicht mehr angetreten, doch auch seine Platzierungen im Preis der Deutschen Einheit, im Audi-Preis und im Dr. Busch-Memorial konnten sich sehen lassen. In jedem Fall war das ein Comeback der Extraklasse. Felician, ebenfalls ein ehemaliger Gruppesieger, schob sich noch auf Rang drei.

Und weil es so schön war, triumphierte Marco Casamento gleich ein weiteres Mal – im Hauptrennen des Sparkassen-Renntages, dem über 1.400 Meter führenden Ausgleich II. Hier hatte er mit Lucien van der Meulens Naziba (56:10) gegen Finch Hatton und Nadelwald einen sicheren Vorsprung und führte die Stute zu ihrem schon dritten Saisonsieg.

Die Pferde von Besitzertrainerin Sarah Jane Hellier laufen aktuell wahrlich in Hochform. Da wollte Avorio als 18:10-Favorit in einem Lauf zur Sport-Welt Amateur-Trophy (Ausgleich IV, 2.200 m) nicht nachstehen und war mit Olga Laznovska früh gegen Menace und Kiowa die bestimmende Figur.

Die Pferde von Besitzertrainerin Sarah Jane Hellier laufen aktuell wahrlich in Hochform. Da wollte Avorio als 18:10-Favorit in einem Lauf zur Sport-Welt Amateur-Trophy (Ausgleich IV, 2.200 m) nicht nachstehen und war mit Olga Laznovska früh gegen Menace und Kiowa die bestimmende Figur. Im abschließenden 1.200 Meter-Ausgleich III feierte Hellier mit Ice Club (33:10)vor Henke und Neuenburger noch einen Treffer, es war der dritte Tagescoup von Marco Casamento.

Nach etlichen Platzierungen war der erste Sieg der Höny-Hoferin Salve Sardegna (42:10, K. Clijmans) in einem 2.200 Meter-Rennen redlich verdient, wobei sich die von Waldemar Hickst aufgebotene Stute mit Koen Clijmans früh locker von Swinging Wienerin und Kirsa verabschiedete.

Derby-Siegjockey Maxim Pecheur rettete mit John Smiths Formpferd Captain Gerald (33:10) in einem 1.700 Meter-Handicap einen minimalen Vorteil gegen Real Promise und Lunar Prospect über die Ziellinie.

Mario Hofer war am Sonntag in seiner Wahl-Heimat Krefeld geblieben und sah dort den knappen Erfolg des 17:10-Favoriten Edwin (St. Hofer), der Wild Cinderella hauchdünn abhielt und den zweiten Karrieresieg schaffte.
 

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