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Wild Comet und Berghain sorgen für Hirschberger-Doppel

Mülheimer Heimsiege beim Saisonfinale 2018

Mülheim 19. August 2017

Besser hätte der Auftakt zum Saisonfinale 2017 am Samstag auf der Galopprennbahn Mülheim nicht passen können: Denn mit Stall Fürstenhofs Wild Comet gewann eine Stute aus der Trainingszentrale der Ruhrgebiets-Stadt, um deren Zukunft bekanntlich gekämpft wird. Die von Jens Hirschberger vorbereitete 37:10-Mitfavoritin bekam von Alexander Pietsch in einem 2.000 Meter-Ausgleich III alles bestens eingeteilt und wehrte auch den stark aufkommenden Marillion sowie Camberwell sicher ab. Nach vielen Platzierungen war dieser Treffer vollkommen verdient.

Etwas mehr Mühe als erwartet hatte der schon in Grupperennen bewährte Berghain (11:10-Favorit) im abschließenden 2.300 Meter-Rennen, in dem sein einziger ernsthafter Gegner Spend the cash abgemeldet worden war. Sein Reiter Marco Casamento musste im Schlussbogen auf dem Capricorn-Hengst ordentlich nachfassen, doch als er auf der Geraden nach innen gewechselt war, bekam Berghain die Gegner, mit Red Pepper vor Call me Frenklin an der Spitze, noch leicht in den Griff. Damit war der zweite Tagestreffer für Trainer Jens Hirschberger perfekt.

Lange stand die Oberhausenerin Helga Hobitz nicht mehr auf dem Siegertreppchen, aber dank eines ausgezeichneten Rittes von Andreas Helfenbein, der Borneo (98.10) an der Spitze immer neue Reserven entlockte, stand ihr Wallach in einem Ausgleich IV über 2.300 Meter gegen Aurelio und Banzai bis zum Schluss wacker durch.

Respekt, kann man da nur sagen: Es war schon erstaunlich, zu welchen Reserven die junge Lilli-Marie Engels noch die Stute Absolute Amy (74:10) in einem 1.600 Meter-Handicap motivieren konnte. Von ganz weit hinten stürmte sie mit der von Rudolf Storp in Beelen vorbereiteten tertullian-Tochter noch On y va und Amazing Moon davon.

Viel war in jüngster Zeit nicht von Novice of Budysin zu sehen gewesen, aber die Marke der fünfjährigen Stute der Galoppgemeinschaft Bad Harzburg war immer günstiger geworden. Trotzdem bedeutete der leichte Start-Ziel-Sieg gegen Part of Ireland und Night Queen in einem 1.400 Meter-Ausgleich IV nach einem Top-Ritt des jungen Robin Weber eine große Überraschung. Mit 173:10 war die Quote entsprechend hoch.

Lange hatte Diamantfee bis zu ihrem ersten Erfolg gebraucht, der in Hamburg perfekt wurde. Mit der deutlich anziehenden Stallform von Trainer Mario Hofer im Rücken brach die Linngari-Tochter nun in einem Ausgleich IV über 2.000 Meter spät auch noch den Widerstand des Belgiers Just Because. Auf der Siegerin, die 61:10 am Toto brachte, zeichnete sich Steffi Hofer mit einem beherzten Finish aus.

 

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