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Italienischer Senkrechtstarter mit Karadsh und Danish King top

Tolles Hauptstadt-Doppel für Marco Casamento

Berlin-Hoppegarten 22. August 2017

Die Rennbahn Berlin-Hoppegarten ist derzeit in aller Munde. Denn nur gut eine Woche nach dem Grand Prix Festival-Meeting gab es am Dienstag gleich die nächste Rennveranstaltung, bevor für die Turffreunde dann am Samstag die Große Woche in Baden-Baden startet.

Auch der hocherfolgreiche Nachwuchsjockey Marco Casamento trumpfte in der Hauptstadt auf – zunächst mit dem von Stefan Richter in Dresden für den Stall Beauty World trainierten Danish King, der zuletzt nur ganz knapp das Nachsehen hatte. In einem Ausgleich III über 1.400 Meter musste der Italiener auf dem Schimmel, der bei einer Quote von 49:10 zu den Mitfavoriten zählte, erheblichen Startverlust kompensieren, was aber locker gelang. Mit tollem Speed kam Danish King damit zum ersten Saisonsieg gegen Good Girl und Jazz Bay.

Und zum Abschluss holte sich Casamento auch noch das Hauptrennen, den 5. Vorlauf zur Sparkassen Sprintserie (Ausgleich II, 1.200 m) mit der von Claudia Barsig in Dresden enorm gesteigerten Stute Karadsh (40:10). Früh gab Marco Casamento an der Spitze Gas und parierte damit auch die Angriffe des Favoriten Vive l‘ Ami und von Vatenko. Der vierte Treffer in dieser Saison für die Kendargent-Tochter und der zweite Tagessieg des Jockeys war unter Dach und Fach.

Gleich zu Beginn dürfte man eine vielversprechende zweijährige Stute gesehen haben. Denn wie die von Mario Hofer für den Stall Schalkmädchen trainierte Party Queen in der Schlussphase der Prüfung auf 1.400 Metern der Geraden Bahn noch anpackte, war schon aller Ehre wert. Als der stark debütierende Pathfinder schon wie der Sieger aussah, machte Stephen Hellyn die schon bei ihrem Debüt in Düsseldorf trotz eines unglücklichen Rennverlaufs überzeugende Tochter des einstigen Spitzen-Youngsters Tai Chi noch mächtig flott und kam knapp, aber sicher an dem Konkurrenten vorbei, hinter dem der lange führende Ivo zuletzt als Dritter passen musste.  Der Preis der Winterkönigin dürfte für die von Mario Hofer trainierte Party Queen, die als Jährling für 28.000 Euro vom Gestüt Karlshof erworben worden war, sicher ein interessantes Ziel sein.

Gruppe- und Listenrennen sind nicht unbedingt die Welt von Niron, der mehrfach in viel zu schweren Aufgaben unterwegs war. Zurück im Ausgleich IV über 2.200 Meter gab es für den Achtjährigen aus dem Möllenhagener Quartier von Martin Mayer, der insgesamt drei Pferde vorbereitet, kein Verlieren. Als 91:10-Chance sonderte sich der Hengst aus dem Vordertreffen mit Jozef Bojko im Sattel zeitig von Wellensturm und Torqueville ab und kam immerhin schon zu seinem sechsten Treffer.

Bei 23 Versuchen stand erst ein Volltreffer auf dem Konto des Leipziger Gastes Mount Juliet (152:10). Doch als Leichtgewicht reichte es nun mit Derby-Siegreiter Maxim Pecheur in einem 1.800 Meter-Handicap endlich wieder einmal für den Schützling von Marco Angermann. Allerdings war es gegen Vieille Sorciere sehr knapp. Pecheur trumpfte später in einem über 1.400 Meter führenden Ausgleich IV auch noch mit Ira Ferentschaks erstaunlich stark gewettetem Sir Leopold (59:10) auf, der zuvor noch nicht ganz vorne gewesen war, diesmal aber Phaleandoro und Praise überspurtete.

Im reifen Alter von sechs Jahren scheint Nicoletta so richtig den Ernst des Lebens begriffen zu haben, denn nach ihrem kürzlichen Hannover-Coup feierte die von Günter Lentz aus Bremen-Mahndorf entsandte Lady als 71:10-Chance mit Michael Cadeddu in einem Ausgleich IV über 2.400 Meter wieder einen lockeren Erfolg vor Lady Charlie und Alte Rocca. Auch eine Extrarunde vor dem Start war kein Manko.

Und auch eine halbe Stunde später wurde durfte Günter Lenz einen Sieger im Absattelring in Empfang nehmen, denn See Dex (77:10) erinnerte sich nach einem starken Finish von Marc Lerner trotz eines zögerlichen Starts wieder an bessere Tage und gewann erstmals nach fast zwei Jahren wieder gegen den wacker dagegenhaltenden Antares und Tresoli.

 


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