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Jahresmitgliederversammlung der Besitzervereinigung in Iffezheim

„Die Rennvereine brauchen Rahmenbedingungen für ein wirtschaftliches Arbeiten“

Iffezheim 28. August 2017

In der gut besuchten Jahresmitgliederversammlung der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen am Montag in Iffezheim hat der Präsident Manfred Ostermann auf die Bedeutung der angedachten Strukturreform hingewiesen. „Die Rennvereine brauchen dringend Rahmenbedingungen, die ein wirtschaftliches Arbeiten ermöglichen“, sagte Ostermann. „Wir werden alle einbinden und in den nächsten Wochen informieren, was geplant ist.“

Als ein Beispiel der Dinge, die verbessert werden müssen, nannte Ostermann die sehr unterschiedliche Qualität der TV-Übertragungen an den Renntagen. Und Geschäftsführer Daniel Krüger betonte, es könne nicht sein, dass es bei jedem Rennverein unterschiedliche Abzüge für die Wetter gebe. Der Wettumsatz in Deutschland ist im vergangenen Jahr von 30,3 Millionen Euro auf 26,4 Millionen Euro gefallen. „Das ist die dunkelste Zahl, die ich präsentieren muss“, sagte Krüger in seinem Geschäftsbericht. „Das kann und will man nicht schönreden.“

Andere Zahlen sehen deutlich besser aus: So ist die Zahl der aktiven Zuchtstuten bei 1.450 konstant geblieben. Und es gibt mehr Zweijährige im Training – 550 statt 523. Beides wertet Krüger als Erfolg der vor drei Jahren angehobenen Züchterprämie. Sie betrug im Vorjahr 3,126 Mio. „Das Geld wird reinvestiert, es bleibt im Kreislauf und ist nötig für den Rennsport“, so der Geschäftsführer.

Die Rennpreise betrugen 2016 rund 14,1 Millionen Euro (Vorjahr 14,8 Mio. Euro), die Zahl der Pferde im Training lag bei 2.377 (2.404) und es wurden 851 Fohlen (864) geboren. Ein weitere Statistik lag Krüger am Herzen. Er nahm Stellung zu der aktuellen Diskussion, ob es in Deutschland zu viele Gruppe- und Listenrennen gebe – angesichts kleiner Starterfelder in Gruppe-Rennen wie zuletzt in Hannover. Im Vergleich mit den führenden Rennsportnationen in Europa liege Deutschland an der Spitze: „Wir haben im Durchschnitt 9,23 Starter pro Black Type-Rennen – mehr als England, Frankreich, Italien oder Irland.“

In einem Grußwort ging der Präsident des DVR Galopperdachverbands, Albrecht Woeste, ebenfalls auf die geplante Strukturreform ein: „Wir sind dabei etwas zu entwickeln, das braucht seine Zeit. Wir haben nur noch einen Schuss und der muss sitzen.“ Der Präsident von Baden Racing, Andreas Jacobs, der auch im Präsidium der Besitzervereinigung ist, stellte die Bedeutung der Rennen in Baden-Baden in den Vordergrund: „Hier werden 23 Prozent des Jahrestotoumsatzes gemacht, und wir schütten im Durchschnitt 22.000 Euro pro Rennen aus – das Doppelte gegenüber dem Bundesdurchschnitt. Wenn Baden-Baden funktioniert, dann funktioniert auch der Rennsport.“

 

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