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Lord Leoso hat im Zweijährigen-Rennen die Nase vorne

Packender Fight bei den Nachwuchsgaloppern in Köln

Köln 8. September 2017

Spannender Start ins Wochenende am Freitag mit einer PMU-Veranstaltung in Köln. Gleich zu Beginn gab es in der über 1.300 Meter führenden Zweijährigen-Konkurrenz ein packendes Finale, aus dem der von Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh für den Stall Malekaso trainierte Lord Leoso (79:10) mit Eduardo Pedroza als knapper Sieger gegen den lange führenden Favoriten Ancient Spirit hervorging.

Mit einem kurzen Kopf schob sich Lord Leoso noch an seinem Konkurrenten vorbei und sorgte für den ersten Deutschland-Sieg eines Nachkommen des früheren Derbysiegers Pastorius. Deutlicher zurück eroberte die Röttgener Stute Unikat noch den dritten Rang.

Trainer Andreas Wöhler in einem ersten Kommentar über Lord Leoso. „Er ist ein gutes Pferd, doch hapert es noch etwas an der Umsetzung. Er ist noch unerfahren, wie man auch an der Startmaschine gesehen hat. Er startete dann nicht aus Box zehn, sondern noch einen Platz weiter außen. Aber Eddie hat das gut gelöst. Die Tendenz geht nun zu einem Auktionsrennen in Baden-Baden.“

Auch im 7. Vorlauf zur Hoppegartener Sprint-Serie 2017 (Ausgleich III, 1.200 m) entwickelte sich ein ganz enges Finish, in dem Marlene Hallers Night Queen (41:10) aus dem Krefelder Stall von Erika Mäder gerade noch Jazz Bay abfing und ihr erstes Rennen gewann. Fidji bewahrte den dritten Platz knapp vor Dragoslav.

Zu seinem hochverdienten ersten Karrieretreffer kam Stall Winterhudes Alsterprinz (20:10) in einer 1.850 Meter-Prüfung. Newcomer Marco Casamento entlockte dem heißen Favoriten aus dem Stall von Sascha Smrczek nochmals Reserven, als Simineh schon in seiner Nähe aufgetaucht war.
Ein sehr umsichtiger Ritt von Alexander Pietsch, der bekanntlich dieser Tage an den Stall von Mario Hofer wechselte, verhalf Helga Dewalds Porcupine Creek (91:10) in einem 1.300 Meter-Handicap zu einem leichten Sieg, dem bereits dritten in dieser Saison, vor Pagina de mi vida und Life of Fame.

Wegen des zu trockneten Bodens hatte der Lengericher Trainer Dr. Andreas Bolte in Baden-Baden auf einen Start mit dem im Besitz seines Vaters Hartmut stehenden Rising Rock verzichtet. Doch nach der vorherigen guten Leistung in Köln gab es bei der Rückkehr in die Domstadt für den Wallach kein Verlieren. In der Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 1.850 m) flog der 37:10-Favorit mit Champion Filip Minarik nur so an den Gegnern vorbei. Wrangel, Limari und Art of Adventure komplettierten die Viererwette, die 40.000:10 Euro bezahlte. Fünf Wetter bekamen jeweils 2.000 Euro ausgezahlt.

Die Favoritenwetter kamen auch in einem 1.850 Meter-Ausgleich III auf ihre Kosten, denn die Dreijährige Siberia (24:10) ließ sich nach bester Einteilung von Jockey Marc Lerner vorne nie verdrängen und verwies Pretor sowie Sexy Lady locker auf die Plätze.

Bravourösen Kampfgeist bewies Uwe Schwinns Stute Allez Y (100:10) mit Marc Gier im 19. Lauf zur Sport-Welt Amateur Trophy (Ausgleich IV, 2.400 m), als sie von der Spitze aus gegen Borneo eine Nase Vorsprung ins Ziel rettete.

Einen absoluten Spaziergang legte die von Champion Markus Klug aufgebotene Soldier Hollow-Tochter Qool (27:10) in einer Dreijährigen-Prüfung über 1.850 Meter hin. Adrie de Vries brauchte auf der Co-Favoritin vor der noch stärker gewetteten Rosamunde und der gut debütierenden Miss Germany keinen Finger zu rühren. Da dürfte es bald wieder in Auktionsrennen weitergehen.

Devastar hat keine Konkurrenz

Und auch im abschließenden 2.200 Meter-Rennen, das um kurz vor 20 Uhr ohne Notre Same ausgetragen wurde, der sich weigerte, seine Startbox zu beziehen, trumpfte das Team Adrie de Vries/Markus Klug auf, denn für den Gruppesieger Devastar (11:10) gab es natürlich keine Opposition. Start-Ziel war der heiße Favorit jederzeit weit vor Shadow Sadness und Red Pepper. Das dürfte der passende Aufgalopp für die Titelverteidigung im Preis der Deutschen Einheit am 3. Oktober in Hoppegarten gewesen sein.

Der vor einer Woche verstorbene Klassejockey Peter Remmert wurde eine Woche nach seinem Tod geehrt. Hein Bollow erinnerte am Mikrofon bei Moderator Daniel Delius mit sehr persönlichen Worten an den Verstorbenen.


 

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