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Tereza Grbavcicova Speedsiegerin mit Lepanosie

Tschechischer Erfolg im WM-Lauf in Magdeburg

Magdeburg 9. September 2017

Die Weltmeisterschaft der Amateurreiterinnen war am Samstag auf der Rennbahn in Magdeburg zu Gast. Und in diesem Lauf zur Longines World Fegentri Championship for Lady Riders (Ausgleich IV, 2.050 m) zeigte die bisher auf Rang neun der Gesamtwertung rangierende Tschechin Tereza Grbavcicova (27) bei ihrem 20. Erfolg im Rennsattel eiserne Nerven, denn sie wartete auf Lepanosie (92:10) lange mit der entscheidenden Attacke auf den führenden Early Guest (mit der Fegentri-Spizenreiterin Sara Vermeersch aus Belgien) sowie den Favoriten Clubber Lang (mit der Deutschen Larissa Bieß), um diese dann locker stehenzulassen. Es war gleichzeitig auch der erste Erfolg für Besitzertrainerin Frauke-Luise Hinck aus Walsrode.

Mit einer Überraschung begann der Nachmittag, denn ohne die nie prominente Favoritin Dream on me klang das einleitende 1.550 Meter-Rennen für die Dreijährigen aus. Hier gab der Areion-Sohn So Brave (80:10) einen Einstand nach Maß für seine neue Trainerin Claudia Barsig und den Stall Speedy als Besitzer. Mit Stephen Hellyn bekam er den Außenseiter Invincible Really und den Mitfavoriten Roi du Soleil noch sicher in den Griff.

Ein gutes Stück Arbeit war der erste Karrieretreffer der von Mario Hofer für Eckhard Sauren aufgebotenen Queretara (15:10) in einer 1.550 Meter-Konkurrenz. Nach Startverlust hatte Alexander Pietsch die Stute zwar schnell im Vordertreffen etabliert, doch rettete sie sich am Ende gerade noch gegen die heranfliegende Ella ins Ziel.

Schon zuletzt in Hoppegarten hatte er den Sieg unmittelbar vor Augen, doch nun entschädigte sich Stall Beauty Worlds Antares (48:10, B. Murzabayev) aus dem Quartier von Roland Dzubasz in Hoppegarten in einem Ausgleich IV über 1.550 Meter gegen Rateel und den Bahnspezialisten Hannover Indian mit einem sehr sicheren Triumph.

Sehr erfolgreich agiert derzeit das Gestüt Auenquelle. Da wollte die von Roland Dzubasz engagierte Stute Gonora (54:10) nicht nachstehen und bescherte dem Coach ebenso wie Reiter Stephen Hellyn im 2.050 Meter-Ausgleich III einen leichten zweiten Tagessieg vor dem unterwegs tonangebenden Napadac und dem Münchener Fast Manito.

Einen echten Husarenritt zeigte der 19-jährige Alois Gräter auf dem unverwüstlichen Kepheus aus dem Quartier von Manfred Türk. Dem immerhin schon neunjährigen Frontrenner hatte die Pause seit Juni offensichtlich richtig gut getan, denn fast Start-Ziel dominierte er in einem Ausgleich IV über 1.800 Meter nach Belieben vor Royal Rubin und Mount Juliet. Die Zahlen sprechen für sich: Beim 119. Start in seiner Laufbahn gewann der immer leistungsbereite Wallach sein 15. Rennen, diesmal völlig überraschend zur Quote von 217:10.

Schon im Juni hatte Arabian Dreamer hier in Magdeburg ein Handicap gewonnen. Zum Abschluss des Samstagsprogramms legte der von Rudi Storp aufgebotene Wallach als 77:10-Chance in einem 2.050 Meter-Ausgleich IV nach, denn er überspurtete unter Francesco Ladu mit toller Endgeschwindigkeit Molly Moon und Lady Leoso ganz deutlich.



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