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Überlegener Sieg des Favoriten im Großen Preis der Landeshauptstadt

Kölner Millowitsch erobert Düsseldorf

Düsseldorf 1. Oktober 2017

Ein Kölner erobert Düsseldorf – das war die Schlagzeile nach dem Triumph des von Champion Markus Klug für Dr. Alexandra Margarete Renz trainierten Millowitsch (Andreas Helfenbein) im 97. Großen Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.700 m) am Sonntag beim Saisonfinale 2017 auf der Galopprennbahn in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt.

Der 23:10-Favorit wurde von seinem Jockey sofort an die Spitze beordert und kontrollierte dort in der gesamten Phase der Prüfung das Geschehen. Zeitig setzte sich der Sehrezad-Sohn, der zuletzt schon sehr guter Zweiter in der Europa-Meile auf dieser Bahn gewesen war, souverän von seinen fünf Gegnern ab (Diplomat war zum Nichtstarter erklärt worden) und bescherte seiner Besitzerin 32.000 Euro Siegbörse. Damit kletterte Millowitschs Gewinnsumme auf 296.500 Euro.

Ausgezahlt hatte sich auch die Nachnennung der Stute A Raving Beauty (Clement Lecoeuvre), die ebenso früh als Zweite feststand vor dem Veteran Felician, der bei seinem letzten Karrierestart noch einmal sehr zu gefallen wusste. Arazza und die Französin Silver Meadow kam nicht über Rang vier und fünf hinaus, während Attica mit gewaltigem Abstand folgte.

Jockey Andreas Helfenbein in einem ersten Kommentar: „Im Vorfeld hatte ich Zweifel, ob Millowitsch auf 1.700 Metern gewinnen würde. Aber dann hatte ich mich an seinen Erfolg in Krefeld auf dieser Distanz erinnert. Ich habe die Taktik gewählt, selbst vorne zu gehen und ihn damit über die Strecke zu bringen. Das hat bestens geklappt. Er scheint mit zunehmendem Alter nun ruhiger geworden zu sein.“

Volles Vertrauen war in der einleitenden Zweijährigen-Prüfung mit dem Ittlinger Star Max gegangen, der nach dem starken Debüt in Baden-Baden als 12:10-Favorit Start-Ziel gegen Doppelpack und Wackere auch leicht alles im Griff hatte. Martin Seidl steuerte den Maxios-Sohn aus dem Stall von Markus Klug.

Im Auktionsrennen in Baden-Baden hatte sie nichts zu bestellen, aber in einer 1.400 Meter-Konkurrenz für zweijährige Stuten dominierte die von Gerald Geisler aus Iffezheim entsandte Areion-Tochter Wonderful Görl (136:10) mit Koen Clijmans als große Außenseiterin früh gegen die noch stark anziehenden Conscious sowie die stark gewettete, aber noch nicht weiterkommende Tia Maria.

Der richtig weich gewordene Boden war so ganz nach dem Geschmack von Sternzeichen (71:10). Für die von Marco Angermann trainierte Stute hatte sich die weite Reise aus Leipzig gelohnt, die mit Jozef Bojko marschierte sie in einem 1.600 Meter-Handicap mühelos an Itchy und Distant Day und Sakima vorbei. Die Viererwette bezahlte 33.336:10 Euro.

Auch im Ausgleich I über 1.400 Meter behauptete sich mit dem Erlenhofer Cassilero (67:10, B. Ganbat) ein absoluter Bodenspezialist. Mit bärenstarkem Speed passierte der von Karl Demme aufgebotene Hengst den Favoriten Mister Spock und den Riesenaußenseiter Baroncello.
Alsterprinz hatte lange bis zum ersten Sieg gebraucht, doch nun legte der Schützling von Sascha Smrczek mit Lukas Delozier als 64:10-Chance in einem Ausgleich III über 1.600 Meter gegen Highly Favoured und Tjerk nach.

Als Nachkomme des Ausnahme-Pferdes Frankel galten Jaber Abdullahs King’s Advice (38:10) schon immer höhere Ambitionen. Nach frühem Vorstoß lief der von Andreas Wöhler trainierte Dreijährige unter Jozef Bojko im 2.100 Meter-Ausgleich II Silicon Valley und Atlanta keine Möglichkeit.
Auch zum Abschluss kam Trainer Markus Klug noch einmal zum Zuge, als die Dreijährige Kirsa (32:10) mit starken Reserven unter Martin Seidl noch Sang Dasher und Della Gratzia abfing.


 

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