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Start-Ziel-Triumph im BBAG Auktionsrennen Berlin-Hoppegarten

Scapina ist die bestimmende Figur

Berlin-Hoppegarten 14. Oktober 2017

20.000 Euro hatte der Rennstall Gestüt Hachtsee seinerzeit bei der BBAG-Auktion für Scapina bezahlt. Und jeder Euro scheint bei der von Henk Grewe in Köln trainierten Tochter des einstigen Spitzenzweijährigen Tai Chi aus der Zucht des Gestüts Römerhof bestens angelegt. Denn nach einem Erfolg im Juni in einem BBAG Auktionsrennen in Dresden und einer mehr als ansprechenden Platzierung in einem Listenrennen zuletzt in Hannover gab es am Samstag in einer ähnlichen Prüfung beim Saisonfinale in Berlin-Hoppegarten erneut kein Verlieren.

Vom Start bis ins Ziel bestimmte Champion Filip Minarik mit der 50:10-Mitfavoritin im BBAG Auktionsrennen Berlin-Hoppegarten (52.000 Euro, 1.400 m) auf der Geraden Bahn die Szenerie. Nie ließ er mit Scapina einen Gegner an sich herankommen und bewahrte einen sicheren Vorsprung auf den prächtig nachsetzenden Be My Prince und das Höchstgewicht Dia Del Sol. Dank der 25.000 Euro Siegprämie beim neunten Start und dritten Triumph steigerte die dreijährige Stute ihre Gewinnsumme auf 58.300 Euro.

„Vom Rating her hatten wir diesen Sieg schon erwartet“, erklärte Hachtsees Racing Manager Wilhelm Feldmann. „Die Nachkommen von Tai Chi haben definitiv bewiesen, dass sie belastbar sind. Er deckt im Gestüt Ohlerweiherhof.“ Nichts zu sehen war von der Favoritin Be Sweet, die aus ungünstiger Startbox keine Rolle spielte.

Auch die Fegentri-Weltmeisterschaft der Amateure war an einem sehr stimmungsvollen Brandenburg-Renntag in Hoppegarten zu Gast. In einem Lauf der Herren-WM (Ausgleich IV, 1.600 m) baute der führende Franzose Thomas Guineheux seine stattliche Führung weiter aus und ist nun uneinholbar voraus, denn er führte Dirk Lükers Ohne Tadel (30:10) zu einem leichten Sieg über die Favoritin Sterngold und Silenos.

Auch im Fegentri World Cup of Nations kämpften die Amateure aus den verschiedensten Ländern um Punkte. Der Spanier Pablo Laborde unterschätzte in diesem Ausgleich IV über 2.200 Meter an Ende zwar den heranfliegenden Just Shrek, hinter dem der Außenseiter Marolo als Dritter überraschte, doch stand das Ziel goldrichtig für den von Sascha Smrczek in Düsseldorf für Thiago Dos Santos Pinto trainierten 43:10-Mitfavoriten.

Die fünfjährige Stute Norajean scheint alle Geduld zu lohnen, die Trainerin Sarka Schütz aus Hoppegarten mit ihr hatte. Denn beim fünften Start feierte die Kornado-Tochter in einem 1.800 Meter-Handicap ihren dritten Sieg in Folge, wobei Jockey Maxim Pecheur auf der 20:10-Favoritin lange wartete, ehe er die entscheidende Attacke auf Marcello und Adao setzte.

Und weil es so schön war, standen Sarka Schütz und Maxim Pecheur auch eine Stunde später wieder auf dem Siegertreppchen, denn auch der gleichaltrige Blue Distant (63:10) ließ sich in einem 1.600 Meter-Ausgleich III nicht beeindrucken. Von zweiter Position aus dominierte der Wallach vor Pretor und Bavarian Beauty.

Das Championat der Anateurreiterinnen hat die junge Lilli-Marie Engels fest im Blick. In einem 1.800 Meter-Handicap feierte die erst 17-jährige Warendorferin auf Zaphiras Adventure (91:10), die sich knapp gegen King’s Soldier und Oxbridge Blue behauptete, ihren 16. Jahreserfolg. Für Trainer Udo Fritzenwanker aus Hoppegarten war es der erste Treffer seit dem Jahr 2011.

Ein packendes Duell gab es in der Zweijährigen-Prüfung über 1.400 Meter auf der Geraden Bahn. Mit seiner ganzen Jockeyship sicherte Eduardo Pedroza auf der von Andreas Wöhler für Jaber Abdullah (Dubai) trainierten Queens Care (32:10) noch einen knappen Vorsprung gegen den lange führenden Northern Fox, hinter dem Granja deutlicher zurück Dritte wurde. Die siegreiche Born to Sea-Tochter ist zwar spät geboren, aber offenbar schlummert einiges Potenzial in der jungen Pferdedame.

Wenn ein Pferd den ersten Saisonerfolg verdient hat, dann sicherlich der von Lutz Pyritz in Dresden für Christine Gräfin von Kageneck trainierte Loulou‘s Jackpot (26:10). Nach sechs Platzierungen in 2017 holte sich der fünfjährige Wallach unter dem Italiener Nicola Sechi mit dem Ausgleich II über 2.200 Meter das letzte Rennen der Hoppegartener Rennsaison mit starken Reserven gegen den führenden Alberto Hawaii, der am 3. Oktober noch vor ihm eingekommen war, und Niron.


 

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