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Edith mit phänomenalem Endspurt im BBAG Auktionsrennen

Erster Sieg im großen Magdeburg-Highlight

Magdeburg 31. Oktober 2017

Ein besonderes Kunststück gelang der von Roland Dzubasz in Hoppegarten für den Stall 5-Stars (als Besitzer und Züchter) vorbereiteten Stute Edith (62:10): Mit Jockey Bauyrzhan Murzabayev feierte die dreijährige It’s Gino-Tochter ihren ersten Sieg ausgerechnet im bedeutendsten Rennen der Magdeburger Rennsaison am Reformations-Dienstag.

Im BBAG Auktionsrennen – Preis des Magdeburger Rennverein e.V. von 1906 flog die nach vielen guten Platzierungen als Mitfavoritin gehandelte Lady nur so an der Konkurrenz vorbei und kam noch sehr locker zum ersten Triumph beim fünften Start, der mit einer Prämie von 19.000 Euro honoriert war.

Der dritte Tagestreffer des Teams Murzabayev/Dzubasz war eine Augenweide. Mit gutem Schwung entriss die Wittekindshoferin Near Big noch dem Favoriten Lucky Lips (19:10) den Ehrenplatz. Dieser hatte aus einer der äußeren Startboxen einen sehr aufwändigen Rennverlauf und war sicherlich unter Wert geschlagen.

Siegtrainer Roland Dzubasz in einem ersten Statement: „Edith wird in Training bleiben und soll im nächsten Jahr in kleinen Stutenrennen versuchen, Black Type zu holen, damit sie später eine gute Zuchtstute wird.“

Guter Boden ist eine wichtige Voraussetzung für ein gutes Abschneiden von Vatenko (B. Murzabayev). Diesen Untergrund hatte der Schützling von Peter Schrade mehrfach nicht mehr angetroffen, anders im Ausgleich II über 1.300 Meter hier, als er mit tollem Endspurt als 162:10-Außenseiter den Vorjahressieger Thorpe Bay und El Zagal leicht distanzierte.

Sogar im Deutschen Derby in Hamburg war der von Roland Dzubasz in Hoppegarten für das Gestüt Auenquelle trainierte Oriental Khan (55:10, B. Murzabayev) in diesem Jahr angetreten, doch es war nicht alles nach Wunsch gelaufen für den dreijährigen Campanologist-Sohn, der sich nach seiner Kastration nun in einer 2.050 Meter-Prüfung in bester Verfassung vorstellte. Start-Zielmachte er gegen den Favoriten Shining Lord, den immer prominenten Macan und den zu spät kommenden Ontario Flight immer neue Reserven frei.

Früher in den Farben der Manchester United-Trainerlegende Sir Alex Ferguson gelang Sequel wenig. Doch auf kleinem Level hat sich der Wallach zu einem soliden Sprinter entwickelt, wie der von Michael Figge aus München entsandte Wallach in einem 1.300 Meter-Handicap bewies. Mit tollem Speed stürmte der 28:10-Favorit unter dem aus Bahrain stammenden Nachwuchsreiter Ali Alshowaikh gegen die Außenseiterin Ready Indy und Tindorette zu seinem ungefährdeten zweiten Saisontreffer.

Mit einem packenden Endkampf dreier Riesenaußenseiter klang ein über 1.300 Meter führender Ausgleich IV aus. Genau im Ziel streckte der von Champion Filip Minarik für Bohumil Nedorostek gerittene Dictator (218:10) gegen Exclusive Potion (246:10) und Miss Manja (157.10) die Nase in Front.

Fast genau ein Jahr lag der letzte Erfolg von Frank Fuhrmanns Veteran Amondo zurück. Doch nach einem maßgerechten Start-Ziel-Ritt von Maxim Pecheur stand der Achtjährige als 86:10-Chance in einem Ausgleich IV über 1.800 Meter diesmal zeitig als Sieger gegen Perfect Princess und Lepanosie fest.

Jede Menge gute Formen hatte Stefan Richters Cash the Cheque (80:10) in diesem Jahr geboten, doch seit dem Mai nicht mehr gewonnen. In einem über 2.050 Meter führenden Ausgleich III lief der Wallach unter Alexander Pietsch noch hauchdünn an der im Mitbesitz von Klaus Allofs stehenden Rue Paradis und Leonarda vorbei.

Mit dem von Sarah Weis engagierten Old Firehand (49:10, A. Weis) trumpfte zum Abschluss ein ausgesprochener Bahnspezialist in einem 2.400 Meter-Handicap auf. Es war ein packender Fight gegen den lange führenden Medaillon, während der Dritte Landslide schon mit etwas Abstand folgte.

Nach dem sechsten Rennen wurde der langjährige Rennkommentator Hartmut Faust in den Ruhestand verabschiedet. Die „Stimme des Ostens“ wird am 22. November in Dresden seinen letzten Einsatz am Mikrofon haben.

 

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