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Rekindling siegt – Irische Dreierwette - Red Cardinal Elfter

Joseph O‘ Brien bezwingt seinen Vater im Melbourne Cup

Flemington/Australien 7. November 2017

Was für ein sensationeller Triumph der irischen Erfolgsfamilie O‘ Brien am Dienstag im Melbourne Cup (Gruppe I, 6 Mio. Australian Dollar, ca. 3,9 Mio. Euro, Handicap, 3.200 m) auf der Rennbahn Flemington. Im bedeutendsten Rennen Australiens gab es ein Traumergebnis der O‘ Brien: Der Jungtrainer Joseph Patrick O‘ Brien (24) triumphierte mit dem dreijährigen Hengst Rekindling (Corey Brown) vor dem von seinem Vater Aidan O‘ Brien (weilte auf Barbados) vorbereiteten Johannes Vermeer. Der von Andreas Wöhler (Spexard bei Gütersloh) für Australian Bloodstock trainierte Red Cardinal (Kerrin Mc Evoy) besaß aus der äußeren Startbox im 23 köpfigen Feld keine Möglichkeit und wurde Elfter.

Bis weit in die Zielgerade sah es nach einem Erfolg von Johannes Vermeer aus, doch auf den allerletzten Metern zog mit dem High Chaparral-Sohn Rekindling das jüngste Pferd im Aufgebot noch knapp mit einer guten Halslänge an ihm vorbei. Der 171:10-Außenseiter, zuletzt Vierter im St. Leger in Doncaster/England und hier mit einem Leichtgewicht von 51,5 Kilo unterwegs, war der gefeierte Held in Melbourne für Besitzer Lloyd Williams, einem Immobilienunternehmer aus Australien.

„Ich habe keine Worte und kann es nicht fassen. Es ist etwas ganz Besonderes, hier zu gewinnen. Ein Traum ist für mich wahrgeworden“, berichtete Jockey Corey Brown. Trainer Joseph Patrick O‘ Brien erklärte: „Die Vorbereitung lief sehr gut. Ich danke meinem gesamten Team und kann es kaum glauben. Corey hat Rekindling unglaublich gut geritten. Ich bin so glücklich.“

Hinter Johannes Vermeer wurde der schon 2015 zweitplatzierte Max Dynamite aus dem Stall von Willie Mullins Dritter, damit beherrschten drei Pferde aus Irland den Melbourne Cup, sie hatten sich am Ende deutlich von der Konkurrenz abgesetzt.

Der deutsche Gast Red Cardinal machte ganz an der Außenseite noch einigen Boden gut, aber aus der ungünstigen Ausgangsposition musste er zuviel aufholen. Da war kaum mehr als Rang elf (11,25 Längen hinter Rekindling) möglich. Vor drei Jahren hatte mit dem von Andreas Wöhler vorbereiteten Protectionist erstmals ein in Deutschland trainiertes Pferd den Melbourne Cup gewonnen.

Vorjahressieger Almandin (aus der Zucht des Gestüts Schlenderhan) wurde mit Frankie Dettori im Sattel Zwölfter. Er besaß nie eine ernsthafte Möglichkeit. Tiberian (im Mitbesitz von Heiko Volz) ging unter Olivier Peslier bis in die Zielgerade hinein in bester Haltung, kam dann aber nicht weiter. Rang sieben (mit neun Längen Rückstand zum Sieger) war ein achtbares Ergebnis. Der Favorit Marmelo aus England zog in Richtung der Zielgeraden in Front, ehe er nachließ und war Neunter.



 

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