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Northsea Star ist fit für das Katar Derby

Klein in Neuss ganz groß

Neuss 21. November 2017

Seit einigen Jahren zählt der aufstrebende Trainer Marco Klein zu den ständigen Gästen auf den Sandbahnen im Winter. Und der Mannheimer agiert stets mit bemerkenswertem Erfolg. Das gilt auch für den Sandbahn-Dienstagabend in Neuss. Denn mit Platin Lover (56:10), der sich gerade in Dortmund stark angekündigt hatte, sicherte er sich mit Nachwuchsreiter Tommaso Scardino einen über 1.900 Meter führenden Ausgleich III.

Schon an der letzten Ecke fiel auf, wie stark Platin Lover (56:10-Mitfavorit) noch marschierte, und dann gab es auf der kurzen Neusser Zielgeraden kein Halten mehr für den souverän davonstrebenden Wallach, hinter dem Zawadi noch viel Boden gutmachte vor der Außenseiterin Kylina und der Favoritin Kleopatra Kimberly.
Der „Elfmeter“ des Abends war natürlich der von Champion Markus Klug für das Gestüt Wittekindshof in ein 2.300 Meter-Rennen geschickte Northsea Star (12:10). Unter Andreas Helfenbein ließ sich der nach Klasse weit über der Konkurrenz stehende Dreijährige lange von Waikita führen, ehe er sich von dem stark laufenden Antunes sowie Solomeo deutlich freimachte. Der Sand-Test für das Katar Derby am 30. Dezember ist damit bestens gelungen.

3-2-1 – so lautet die Formkurve von Decadent Times. Der von Barbara Sofsky-Prappacher in Bruchmühlbach-Miesau trainierte dreijährige Wallach feierte nach zwei starken Platzierungen nun seinen verdienten ersten Deutschland-Treffer. Nach einer Top-Einteilung von Jockey Rene Piechulek war dem 50:10-Mitfavoriten Start-Ziel kein Konkurrent gewachsen, wobei mit Betsy Coed und Voices of Kings zwei weitere Pferde aus dem Südwesten die besten Platzgelder ergatterten.

Einen echten Toto-Schocker gab es in einem 1.500 Meter-Handicap, denn nach einer langen Pause seit August und bislang wenig inspirierenden Sand-Formen stürmte mit Born To Be Alive ein Riesenaußenseiter davon. Unter dem Italiener Concetto Santangelo bekam der Wallach aus dem Beckinger Quartier von Fabienne Gerstner noch die stark gewetteten Dieu Merci und Magic Quercus in den Griff. Mit 856:10 Euro war die Siegquote exorbitant hoch!

Mit einem Sandbahn-Debüt der Extraklasse wartete der von Axel Kleinkorres vor Ort trainierte Rich Roofer (83:10) in einem 1.500 Meter-Rennen auf. Denn an der Spitze ließ der Wallach zu erstaunlich hoher Quote unter Jozef Bojko vor Power Star und Simineh nie etwas anbrennen.

Bojko bewies auch auf Walter Maurers Giant Grizzly (49:10) in einem 1.900 Meter-Ausgleich IV viel Übersicht und war vom Start bis ins Ziel von Preaux sowie Red Dynamite nie zu gefährden.

Richtig viel Geld war in den letzten Augenblicken vor dem Start eines 2.300 Meter-Handicaps auf Shy Moon unterwegs. Und der zu einer Quote von 22:10 gestartete Wallach schaffte auch einen deutlichen ersten Erfolg für seinen noch relativ neuen Betreuer Henk Grewe. Schon in der Südseite ließ er mit Robin Weber die Gegner stehen, wobei Cumbriano vor Weltwunder noch einige Reserven verriet.

Zum Abschluss wurde es in einem Ausgleich III über die Sprintstrecke von 1.100 Metern noch einmal höllisch eng, denn die lange mit Vorsprung führende Favoritin Romantic Angel wurde noch von der Belgierin Star Focus (48:10, St. Hellyn) und Life of Fame überlaufen. 

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