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Die Statements zu den Deutschen nach dem Japan Cup

Guignol müde, Iquitos im Pech

Tokio/Japan 27. November 2017

Einmal mehr wurde am Sonntag der Japan Cup eine Beute des Gastgeberlandes, und Lando im Jahr 1995 bleibt weiterhin der bislang einzige Gewinner des mit aktuell umgerechnet rund 4,9 Millionen Euro dotierten Top-Events in Tokio. Die beiden deutschen Vertreter (Guignol als Neunter und Iquitos als 15.) spielten nicht die erhoffte Rolle (German Racing berichtete), doch verdiente Guignol neben den 75.000 Euro Preisgeld auch die Bonus-Summe von 100.000 Dollar als Sieger im Longines – Großer Preis von Baden.

Sein Trainer Jean-Pierre Carvalho meinte nach dem Rennen: „Unser Pferd ist gut gelaufen. Er hätte weiter vorne sein können als Neunter, aber okay. Es ist das Ende der Saison, er scheint müde zu sein, und mit mehr Frische vorher wäre vielleicht mehr möglich gewesen.“

Jockey Filip Minarik fügte hinzu: „Ich denke, wir haben uns gut verkauft. Wir kamen von einer guten Startnummer aus bestens ins Rennen, hinter Kitasan Black und vor dem Sieger Cheval Grand, das war wie ein Traum. Am Ende wurde Guignol müde, aber wir sind froh, dass wir vor unserem Rivalen Iquitos waren.“

Iquitos, im Vorjahr Siebter, blieb diesmal unter seinen Möglichkeiten, zumal er auf der Zielgeraden mehrfach keinen Platz zum Durchkommen hatte. Trainer Hans-Jürgen Gröschel: „Heute hatte er zu Beginn der Zielgeraden eine sehr schlechte Ausgangsposition. Daniele Porcu hat es nicht geschafft, ihm nach außen zu bringen, um freie Bahn zu haben. Innen war der Weg versperrt.“

Jockey Daniele Porcu erklärte: „Wir gingen wie immer in hinteren Regionen, aber das Tempo war nicht hoch. Wir wollten uns verbessern, konnten aber keine gute Position finden und verloren diese Chance und den richtigen Zeitpunkt, um anzugreifen.“

Nächstes großes internationales Highlight sind am Sonntag, 10. Dezember die Hong Kong International Races, doch werden diese vier hochdotierten Einladungsrennen diesmal ohne deutsche Beteiligung ausgetragen.
 

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