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Deutsche Hoffnung weit hinter dem großen Highland Reel

Tiberian ohne Chance in Hong Kong

Hong Kong 10. Dezember 2017

Tiberian, im Mitbesitz von u.a. Heiko Volz und Stefan Falk stehender Hoffnungsträger in deutschen Farben, hatte bei seinem Start in der Hong Kong Vase (Gruppe I, 16,5 Mio. HK-Dollar, 2.400 m) am Sonntag in Sha Tin keine Chance. Unter Jockey Olivier Peslier war der dreimal in diesem Jahr in französischen Grupperennen erfolgreiche Siebte des Melbourne Cups aus dem Stall von Alain Couetil unterwegs stets an vorletzter Stelle auszumachen und kam als 130:10-Außenseiter nie von dieser elften Position im zwölfköpfigen Elite-Feld weg.


Europa durfte dank der beiden Erstplatzierten aber dennoch jubeln: Mit einer großen Energie-Leistung machte der 32:10-Favorit Highland Reel für Startrainer Aidan O‘ Brien seinen zweiten Vase-Triumph nach 2015 und einem zweiten Rang 2016 hier perfekt. Mit Jockey Ryan Moore zog der Super-Globetrotter zu Beginn der Zielgeraden von Platz zwei nach vorne, schien dann von Godolphins Talismanic überlaufen zu werden, aber Highland Reel legte wieder entscheidend zu und löste sich erneut leicht mit eindreiviertel Längen Vorsprung. Es war der siebte Gruppe I-Sieg für diesen Champion-Galopper, der wohl keinen besseren Rennbahn-Abschied geben konnte.

Talismanic, den Andre Fabre in Frankreich trainiert, hielt die heimische Hoffnung Tosen Basil und den Engländer Chemical Charge für Platz zwei ab. Tiberian spielte letztlich nie eine Rolle in diesem Hong Kong-Event.

Hong Kong-Pferde ganz stark

Fest in Hong Kong-Hand waren die anderen drei International Races. Im Sprint (18,5 Mio. HK-Dollar, 1.200 m) wurde der von John Size trainierte Favorit Mr Stunning (N. Rawiller, 20:10) dem hohen Vertrauen mit einem knappen Erfolg über D B Pin und Blizzard vollauf gerecht.

Auch in der Mile (23 Mio. HK-Dollar, 1.600 m) waren ausschließlich Pferde des Gastgeberlandes vorne. Beauty Generation (84:10, K.C. Leung) hielt Start-Ziel einen sicheren Vorteil gegen Western Express und Helene Paragon fest. Trainer John Moore stellte den Sieger und Drittplatzierten.

Mit einer atemberaubenden Start-Ziel-Leistung dominierte der von Tony Cruz vorbereitete Time Wharp (41:10, Z. Purton) den Hong Kong Cup (25 Mio. HK-Dollar, 2.000 m). Nie kam ein Gegner in die Nähe des Mitfavoriten, der mit dem stark gewetteten und stark auf Touren kommenden Werther ein weiteres einheimisches Pferd sowie den Japaner Neorealism souverän mit zweieinviertel Längen Vorteil hinter sich ließ. Die europäischen Pferde blieben in dieser Prüfung allesamt wirkungslos.


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