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Hochspannung vor dem Saisonfinale

68:68! Pietsch schafft den Ausgleich

Neuss 23. Dezember 2017

Einen Tag vor Weihnachten, am Samstag bei der vorletzten Rennveranstaltung in Neuss, stand alles im Zeichen des Championatskampfes der Jockeys zwischen Filip Minarik und Alexander Pietsch. Und es herrscht noch einmal so richtig Spannung vor dem Finale am 26. Dezember in Dortmund. Alexander Pietsch schaffte am Hessentor gleich vier Treffer, während sich Minarik nur einmal auszeichnete. Nun steht es 68:68 (nach Siegen) vor dem letzten Renntag.

Gleich in der einleitenden Prüfung schaffte Pietsch einen Treffer mit dem von Elisabeth Storp in Beelen trainierten Pat’s Best. Der 31:10-Favorit schaffte dabei seinen fünften Saisontreffer und kam locker gegen Lunar Prospect und Preaux zum Zuge, womit es genau dieselbe Dreierwette gab wie am 9. Dezember auf dieser Bahn.

Eine halbe Stunde später trumpfte Filip Minarik mit Chalcot (47:10) auf. Mit großer Jockeyship stürmte er in einem Ausgleich III über 1.900 Meter mit der von Claudia Barsig in Dresden trainierten Stute noch mit einem kurzen Kopf an der schon in Sicherheit geglaubten Kylina und Platin Lover vorbei. Auch diese Siegerin hat sich 2017 mächtig verbessert, es war Erfolg Nummer vier in dieser Saison.

Pietsch schaffte seinen zweiten Tagestreffer in der Zweijährigen-Prüfung mit der völlig überlegenen Sholo (35:10). Die Most Improved-Tochter aus dem Weilerswister Rennstall von Christian von der recke verabschiedete sich auf der 1.500 Meter-Distanz nach Belieben von Great America und Tigerfilly.

Aber damit längst nicht genug, denn Alexander Pietsch feierte mit Olga Laznovskas Edelstein (42:10) in einem 1.500 Meter-Ausgleich IV Punkt Nummer drei. Mit dem nun schon zum sechsten Mal in 2017 erfolgreichen Wallach bewahrte er einen sicheren Vorsprung gegen Power Star und Dieu Merci.

Und auch in einem 1.100 Meter-Sprint, Tagestreffer Nummer vier, trumpfte Pietsch auf – mit Martin Falks Romantic Angel (45:10), die Star Focus, Sequel und Betsy Coed problemlos in Schach hielt.

An frühere Zeiten erinnerte der neunjährige Veteran Kiowa aus dem Stall von Dr. Renate Fries-Jung aus Obernkirchen in einem 2.300 Meter-Handicap. Denn mit Miguel Lopez, der immer wieder für eine Überraschung gut ist, war der Frontrenner zur Quote von 213:10 mit der bewährten Start-Ziel-Taktik auch von Hongkong Adventure und Tapering nicht einzuholen.

Eine Solo-Vorstellung gab Karl Demmes Forever Adventure (45:10) unter Maxim Pecheur in einem 1.500 Meter-Rennen vor Lovelett und Lindikova. Hier enttäuschte die Favoritin Karadsh auf der ganzen Linie.

Zum Abschluss bewies Christian Peterschmitts unverwüstlicher Kämpe Beacon Hill (33:10) erneut großen Kampfgeist, als er in einer 1.500 Meter-Konkurrenz noch hauchdünn an Mister Spock sowie Emirati Spirit als Dritten vorbeikam. Maxim Pecheur gelang damit noch ein schnelles Doppel und vereitelte den fünften Coup von Alexander Pietsch.



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