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Dortmund: Red Pepper mit richtig viel "Pfeffer"

Gelungener Renntag mit einigen Überraschungen

Dortmund 23. Januar 2018

Zufriedene Gesichter beim Dortmunder Rennverein und Präsident Andreas Tiedtke: Der wegen des Sturmtiefs „Friederike“ kurzfristig von Freitag auf Dienstag verlegte Renntag auf der Galopprennbahn Dortmund-Wambel ist gut verlaufen und bot den Besuchern spannende und sportlich sehenswerte Flutlicht-Rennen.

Allen voran der Preis von Schüren, ein Ausgleich IV über 2.500m. Amateurreiterin Julia Rogl versuchte es auf Bayswater mit der Ausreißtaktik, lag stellenweise ein Dutzend Längen vor dem Feld. Doch die Kraft reichte nur zum vierten Rang im Achterfeld. Um den Sieg entwickelte sich ein packendes Duell zwischen Red Pepper und Southern Comfort, der beim Dortmunder Jahresauftakt gewonnen hat. Im letzten Galoppsprung behielt jedoch Nachwuchsreiterin Maike Riehl auf dem von Peter Schiergen trainierten Red Pepper (48:10) die Nase vorn. Es war der vierte Erfolg in der noch jungen Karriere im Rennsattel.

Erster Jahressieg für Filip Minarik

Die Reiterchampions aus dem Vorjahr hatten einen guten Tag in Wambel erwischt: Jockey-Champion Filip Minarik sicherte sich auf dem von Horst Rudolph betreuten Bill Ferdinand (19:10) den erwarteten ersten Jahrestreffer. Amateur-Championesse Lillie-Marie Engels ließ im Sprint über 1.200m den Berufsreitern keine Chance und siegte mit Magic Quercus (77:10) aus dem Stall von Georg Mayer leicht mit sechs Längen Vorsprung.

Ein echter Sandbahnspezialist ist der inzwischen siebenjährige Wallach Iniesta im Besitz des Stalles Mara, trainiert von Uwe Schwinn. Das stellte er auch im Amateurrennen, einem Ausgleich IV über 1.950m, wieder eindrucksvoll unter Beweis. Unter dem Amateur Mark Gier gewann der 46:10-Mitfavorit den Preis von Wambel sicher mit einer dreiviertel Länge Vorsprung vor Boccaccina. Dahinter machten Lady Lilian und Girandolo die mit 10.000 Euro Gewinnausschüttung garantierte Viererwette komplett. Die Quote betrug 12.500:10. Iniesta hat nun seit 2015 mindestens einmal pro Jahr ein Sandbahn-Rennen gewonnen.

Molly le Clou und Pagino geschlagen

Das sportliche Highlight setzte Los Campanos: Der Ausgleich III über 1.950m ging hoch überlegen an den vierjährigen Wallach (29:10) mit Rene Piechulek im Sattel aus dem Quartier von Andreas Bolte. Überraschungen gab es dann in den beiden Altersgewichtsrennen zum Schluss. Sowohl Pagino als auch Molly le Clou konnten ihrer klaren Favoritenrollen nicht gerecht werden. Über die 1.700m musste sich Pagino dem aus München angereisten Lovelett aus dem Stall von Michael Figge beugen. Bauyrzhan Murzabayev ritt den 61:10-Sieger.

Und im letzten Rennen des Abends war der in Mannheim von Marco Klein trainierte Kitaneso (28:10), an Weihnachten Sieger eines Ausgleichs II in Dortmund, mit Nicola Sechi nicht zu schlagen. Der Schützling von Jens Hirschberger, Molly le Clou, wurde nur knapp Zweiter vor Tiffany.



Der nächste Renntag in Dortmund-Wambel ist am Freitag, den 2. Februar, geplant.


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