Login
Trainerservice
Schliessen
Login

17 Längen Vorsprung für den Fährhofer in Dortmund

Lagoas hochüberlegen am Tag der Favoriten

Dortmund 2. Februar 2018

Schwarz-Gelb sind in Dortmund normalerweise Farben, die mit Fußball in Verbindung gebracht werden. Doch auf der Galopprennbahn Dortmund-Wambel sorgte am Freitagabend der international bekannte gelb-schwarze Renndress der Stiftung Gestüt Fährhof für Aufsehen: Der fünfjährige Hengst Lagoas gewann hochüberlegen mit 17 Längen Vorsprung ein Altersgewichts-Rennen über 1.950m.

Bei Sandbahn-Rennen ist das Traditionsgestüt nahe Bremen, das so große Pferde wie Acatenango, Lomitas und Surumu hervorgebracht hat, ein seltener Gast. Lagoas, der von der Mutterseite mit Lomitas verwandt ist, bewegt sich auf Gras in deutlich höheren Klassen, hatte aber seit dem vergangenen Sommer pausiert. Trainer Simon Stokes suchte ein passendes Rennen für das Comeback aus - es gelang dem 17:10-Favoriten mit Bauyrzhan Murzabayev im Sattel eindrucksvoll.

Ungewöhnlich war, dass es keine Platzquoten gab. „Ein einzelner Wetter hatte eine fünfstellige Summe auf Lagoas gesetzt“, erläutert der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke. „Nach den Abzügen wie Steuern hätten wir den erfolgreichen Platzwettern weniger als den Einsatz auszahlen müssen. Zum Schutz der Wetter sehen die Wettbestimmungen dann vor, dass alle getätigten Einsätze für Platzwetten zurückgezahlt werden.“

Keine dicken Überraschungen

Ohnehin war es ein Abend, an dem die auf Sand durchaus üblichen großen Überraschungen ausblieben. Das begann mit dem Familienerfolg von Germanwings (45:10) – trainiert von Regine Weißmeier, geritten von Fabian Xaver Weißmeier – im ersten Rennen, setzte sich auch in der Viererwette, einem Ausgleich IV über 1.800m, fort. Die ersten Vier mit Faintly vor Cazador, Fazenda’s Girl und Lady Lillian waren recht formgemäß, lediglich die Reihenfolge überraschte ein wenig. Die Quote der Viererwette betrug dadurch dann doch 20.709:10. Der von Dirk Lüker betreute Sieger (76:10) wurde von der Amateurreiterin Luisa Steudle gesteuert.

Durch den von Marion Rotering trainierten Nashik (19:10) mit Norman Richter gab es im 1.200-Sprint einen weiteren Favoritenerfolg. Auch das Verkaufsrennen über 1.800m war keine Ausnahme: Der 24:10-Favorit Munaashid aus dem Stall von Marian Falk Weißmeier siegte mit der Nachwuchsreiterin Maike Riehl überlegen. Zum Abschluss im Ausgleich IV über 1.950m schaffte es der favorisierte Edelstein zwar nicht, seinen vierten Sieg in Folge zu holen. Aber der Triumph von Cadmium aus dem Quartier von Christian von der Recke mit Jozef Bojko war keineswegs unerwartet, wie die Siegquote von 34:10 zeigt.


Schlagworte zum Artikel

Champions League

Weitere News

  • Kiss The Wind im Superhandicap schnell wie der Wind

    Atlantas Endspurt klärt die Fronten

    Bad Harzburg 22.07.2018

    Das erste Bad Harzburger Rennwochenende 2018 war auch seines: Dr. Andreas Bolte, Erfolgstrainer aus Lengerich, drückte einen Tag nach seinem Erfolg mit Onyxa im ersten Superhandicap auch dem Sonntag seinen Stempel auf. Mit Jakob Steckleins Stute Atlanta gewann er den Ausgleich II (12.500 Euro, 2.000 m). Da war ihm trotz heftiger Regenfälle zum Strahlen zumute.

  • Onyxa triumphiert im ersten Harzer Superhandicap

    Boltes nächster großer Coup

    Bad Harzburg 21.07.2018

    Hochspannung im Harz: Im ersten Superhandicap des Meetings 2018 in Bad Harzburg landete der Lengericher Trainer Dr. Andreas Bolte einen weiteren Top-Treffer in einer ohnehin schon spektakulären Saison. Die von ihm für Sabine Goldberg vorbereitete Onyxa (80:10) gewann am Samstagabend nach ihrem Ehrenplatz im Vorjahr den Großen Preis der öffentlichen Versicherung Braunschweig (Ausgleich III, 1.850 m), der mit 20.000 Euro fürstlich dotiert war. Allein 11.500 Euro gab es für die Siegerin.

  • Die ersten diesjährigen Bad Harzburger Punkte gehen an Smentana

    „PMU-Frühschicht“ zum Auftakt

    Bad Harzburg 20.07.2018

    Von wegen: Erst gut Mittagessen und dann auf die Rennbahn. Die heutige Eröffnung des Bad Harzburger Meetings 2018 erforderte schon eine kleine „Zeitenwende“. Die Premiere war nämlich mehr oder weniger ein „Frühstücks-Turf“, da die ersten fünf Tagesprüfungen zum morgendlichen Wettangebot der PMU in Frankreich zählten und folglich per TV im Nachbarland zu sehen waren. Bereits um 10.55 Uhr sprangen die Pferde erstmals aus den Boxen ab. Und zwar im Preis der Firma Elektro Bartels Goslar, bei dem sich bereits vor Erreichen der Gerade abgezeichnet hatte, dass Stall Comets Smentana am Ende die Oberhand haben würde.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm