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Olga Laznovska mit perfektem Timing auf Power Star

Heißer Kampf um die Perlenkette

Neuss 6. Februar 2018

Was für ein heißer Kampf im ersten Lauf zum bedeutendsten Amazonen-Wettbewerb Deutschlands: Im Auftaktrennen zur Albers & Sieberts Perlenkette (Ausgleich IV, 1.500 m) am Dienstag auf der Neusser Sandbahn zeigte Olga Laznovska (38), weshalb sie zu den besten Damen im Rennsattel gehört. Mit einem sensationellen Speed und trotz eines erheblichen Aufgewichts gegenüber dem kürzlichen Erfolg auf dieser Bahn brachte sie den von Sascha Smrczek in Düsseldorf vorbereiteten 32:10-Mitfavoriten noch auf den allerletzten Drücker an dem Favoriten Voices of Kings (Maike Riehl) vorbei.

Ein Kopf entschied am Ende zugunsten von Laznovska, die im Hauptberuf in einem Supermarkt arbeitet, aber auch selbst Besitzertrainerin auf Schloss Arff bei Köln ist. Tribesman (Janine Beckmann) und Al Malek (Sybille Vogt) komplettierten die Viererwette, die 3.389:10 Euro bezahlte.

Damit besitzt Olga Laznovska nun allerbeste Chancen auf ihren zweiten Gewinn dieses Wettstreits nach 2012, in dem die Gesamtsiegerin eine Perlenkette erhält. Der zweite Lauf geht am 27. Februar, das Finale am 13. März hier über die Bühne.

Noor Al Hawas Klasse-Aufgalopp für Katar

Einen Gruppesieger bekommt man wahrlich nicht jeden Tag auf der Sandbahn zu sehen. Doch der von Andreas Wöhler trainierte Star-Galopper Noor Al Hawa (10:10) holte sich in einem einfachen 1.500 Meter-Rennen Kondition für seinen Auftritt am 24. Februar in der Emir’s Trophy in Katar, in der er 2017 Zweiter war. Wie es seiner hohen Klasse entsprach, entfernte er sich mit Jozef Bojko früh auf Nimmerwiedersehen mit zwölf Längen von Circulate und Soryu.

Die Sandbahn in Dortmund war stets sein Metier, doch in Neuss hatte sich Beetle Star bisher noch nicht vorgestellt. Doch offenbar liegt dem Schützling von Petra Gehm auch diese Bahn sehr. Denn mit seinem Lieblingsjockey Miguel Lopez enteilte die 64:10-Chance schon vor der Zielgeraden der von Forever Adventure und Cassilero angeführten Konkurrenz auf großen Vorsprung.

Miguel Lopez machte im abschließenden 1.100 Meter-Sprint ein Doppel für sich und Besitzertrainer Martin Schu perfekt, als er die Bahnspezialistin Hippocrene (34:10) noch spät an dem Favoriten Teajan vorbeibrachte. Baker Street sicherte sich weit zurück Rang drei.

Begonnen hatte der Abendrenntag mit dem standesgemäßen und allseits erwarteten Erfolg des Lokalmatadoren Sakima in einem Ausgleich IV über 1.900 Meter. Der von Axel Kleinkorres vor Ort in Neuss trainierte Wallach dominierte mit Ali Asli als 21:10-Favorit früh gegen Marientaler und Red Flash das Geschehen.

Beim zehnten Start hat es endlich zu einem Volltreffer gereicht: Tapering, ein England-Import des in Altforweiler als Besitzertrainer ansässigen Martin Schu, setzte sich in einem 2.300 Meter-Handicap nach einer Reihe von Platzgeldern mehr als sicher durch. Jockey Stephen Hellyn ritt den 48:10-Mitfavoriten diesmal wesentlich offensiver als zuletzt und ließ sich auch durch die Angriffe von Russian Swing sowie des spät aufkommenden Bacchus Danon nicht beeindrucken.



Der 2014 sogar im Derby gestartete Amorous Adventure gewann nach fast vier Jahren endlich wieder ein Rennen. Stall Heymanns inzwischen siebenjähriger Wallach aus dem Kölner Quartier von Karl Demme bekam in einer 1.900 Meter-Konkurrenz mit Maxim Pecheur als 21:10-Favorit gegen Lindikova und Log In alles noch locker geregelt, obwohl er am Start deutlich nachgeklappt war.

Es hatte etwas gedauert bis zum zweiten Winter-Treffer für Rising Rock (38:10). Doch in einem Ausgleich IV über 1.900 Meter musste der von Dr. Andreas Bolte für seinen Vater Hartmut gesattelte Wallach mit Jockey Rene Piechulek auf der Geraden nur den Widerstand des lange deutlich vor dem Feld gehenden Wonderwall brechen, während der Abstand bis zum Dritten Clubber Lang schon deutlich war.


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