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Rasseübergreifende regionale Körung Pferdezuchtverband Baden-Württemberg

Vollbluthengst SILVERY MOON xx und Altwürttemberger LVV SOL gekört / Springhengste UNO I, CROCKETT und KAMASUTRA II anerkannt

6. Februar 2018

Erstmals hat der Pferdezuchtverband Baden-Württemberg eine Hengstkörung für alle durch ihn betreuten Rassen durchgeführt. Von den 14 in vier Rassegruppen genannten Kandidaten traten zwölf Hengste vor die jeweils unterschiedlich besetzte Körkommission. Das Haupt- und Landgestüt Marbach hatte sechs Hengste am Start, von denen fünf gekört wurden.

SILVERY MOON xx gekört für Zuchtbuch Deutsches Sportpferd
Der Englische Vollbluthengst SILVERY MOON xx, siebenjähriger Braunschecke aus der Zucht der Britin Mette Campbell-Andenaes, war zur Körung für das Deutsche Sportpferd angetreten und erhielt das Prädikat „gekört“. Der Hengst, der sein letztes Rennen für die Farben des Rennstalls Mario Hofer (Krefeld) im August 2017 gelaufen war, präsentierte sich souverän an der Hand und unter dem Sattel seiner Reiterin Eva-Maria Lühr. Die Körkommission um Zuchtleiterin Dr. Carina Krumbiegel und die zahlreichen Fachbesucher zeigten sich beeindruckt von der Gelassenheit und der Selbstverständlichkeit, mit der das ehemalige Rennpferd nach fünf Jahren, fünf Siegen und 18 Platzierungen (77 kg GAG) auf der Rennbahn seine neuen Aufgaben bestritt. Sein gut bemuskelter Körperbau und seine Grundgangarten wussten zu überzeugen. „Eine Bereicherung für das Zuchtprogramm Vielseitigkeit im Pferdezuchtverband Baden-Württemberg“, bekräftigte die Zuchtleiterin. Ausführliche Informationen zu SILVERY MOON xx im Internet: http://gestuet-marbach.de/pb/,Lde/Startseite/Hengste/Silvery+Moon+xx.

Anerkennung für UNO I, CROCKETT und KAMASUTRA II

Die Marbacher Neuzugänge von der Holsteiner Hauptkörung in Neumünster 2017, die dreijährigen Junghengste UNO I v. Uriko (Züchter: Timm Peters, Bargenstedt, Besitzer: Haupt- und Landgestüt Marbach) und CROCKETT v. Connor (Züchter: Arnold Johannsen, Tornesch, Besitzer: Wolfgang Zipperle, Ludwigsburg), stellten sich der Anerkennung durch die baden-württembergische Körkommission auf der gepflasterten Bahn, im Freilauf und im Freispringen, gekonnt präsentiert durch die Teams der Besamungsstation Offenhausen und des Marbacher Reitkommandos unter der Leitung von HSM Karl Single. Beide Hengste meisterten die Anforderungen spielerisch und wurden unter Vorbehalt eines noch erfolgreich zu absolvierenden Veranlagungstests für das Zuchtbuch Deutsches Sportpferd anerkannt. Im Körkommentar lobte Zuchtleiterin Dr. Carina Krumbiegel die „moderne Machart“, das Springtalent und die Bewegungsqualität des Holsteiner Reservesiegers UNO I. CROCKETT bescheinigte die Körkommission einen athletischen Sprungablauf mit bester Technik und großem Vermögen. 

Ein Kannan-Sohn aus bestem Hause für Marbach

Sie hat ein Händchen für gute Springpferde: Olympiareiterin und Team-Weltmeisterin Janne-Friederike Meyer-Zimmermann (Schenefeld) ist nicht nur auf den großen Turnierplätzen der Welt unterwegs, sondern hat auch ein Faible für die Springpferdezucht. Als zweijährigen Hengstanwärter entdeckte sie den Kannan-Sohn KAMASUTRA II OF PICOBELLO Z im Züchterstall Picobello Horses in Belgien und bereitete ihn auf seine Hengstlaufbahn vor. Die Erstkörung erhielt der 1,68 m große Dunkelbraune vom Springpferdezuchtverband Oldenburg International und absolvierte seine Hengstleistungsprüfung (HLP) in Adelheidsdorf 2016 mit der springbetonten Endnote von 8,16. Ende 2017 übergab Janne-Friederike Meyer-Zimmermann ihre Nachwuchshoffnung in die bewährten Trainerhände von Pferdewirtschaftsmeister Oliver Schaal im Marbacher Gestütshof Offenhausen, der ihn seither gemeinsam mit Bereiterin Eileen Meier auf die Anerkennung für den Zuchteinsatz und auf den Turniersport vorbereitet. Der blutgeprägte, auffallend typvolle Hengst untermauerte seine hohen HLP-Noten für Interieur (9), Grundgangarten (Trab 7,5 / Galopp 8 / Schritt 8), Rittigkeit (8) und Springen (Vermögen 8,5 / Manier 8) im Parcourstest, den er mit Leichtigkeit und blitzschneller Reaktionsfähigkeit am Sprung absolvierte. 

Wertvoller Junghengst für die „Rasse des Jahres 2018“: LVV SOL

Vom Aussterben bedroht ist das Altwürttemberger Warmblutpferd. Um darauf aufmerksam zu machen, hat die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) diese in Württemberg beheimatete Pferderasse mit nur noch rund 50 Zuchtstuten und rund zehn Deckhengsten auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin zur „Gefährdeten Nutztierrasse des Jahres“ gekürt. Der Altwürttemberger Junghengst LVV SOL v. SORANO-CORSE wechselte als Fohlen aus dem bewährten Züchterstall von Oskar Köngeter, Alfdorf, in die Hengstaufzucht des Haupt- und Landgestüts Marbach auf den Vorwerken Fohlenhof und Güterstein. Der Landwirtschaftliche Versichertenverein LVV unterstützte den Ankauf des Hengstanwärters. Gut gereift, präsentierte sich der nun dreijährige LVV SOL souverän bei Pflastermusterung, Freilauf und Präsentation an der Hand seiner Ausbilderin Catherine Acker (Landesfahrschule Marbach) und wurde mit dem Prädikat „gekört“ in die Decksaison entlassen. 

Alle Hengste werden auf der großen Marbacher Hengstvorstellung am Samstag, 24. Februar 2018, ab 17 Uhr präsentiert. Die Vorstellung wird live im Internetfernsehen übertragen: www.ClipMyHorse.tv.

Ausführliche Informationen zum ältesten staatlichen Gestüt in Deutschland finden Sie auf der Internetseite: www.gestuet-marbach.de


 Quelle: Haupt- und Landgestüt Marbach

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