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Deutscher Gast aus Startbox 16 ins Katar-Highlight

Kein Losglück für Noor Al Hawa

Doha/Katar 21. Februar 2018

Das Glück hatte der deutsche Starter in der H.H. The Emir’s Trophy, dem am Samstag anstehenden Höhepunkt des Emir’s Sword Festivals in Katar, bei der Startboxen-Auslosung am Mittwoch um 18:30 Uhr im Four Seasons Hotel in Doha leider nicht auf seiner Seite: Noor Al Hawa, der Vorjahreszweite dieses mit einer Million US-Dollar dotierten 2.400 Meter-Events, das im Al Rayyan Park ausgetragen wird, erwischte im 16-köpfigen Feld die Box 16 ganz an der Außenseite. Eduardo Pedroza wird den deutschen Gast reiten.

Da Trainer Andreas Wöhler erst am Donnerstag am Persischen Golf erwartet wird, hatte seine ständige Begleiterin Lisa Krüllmann die ehrenvolle Aufgabe, bei der von großem Medieninteresse begleiteten Startboxen-Auslosung die Startnummer zu ziehen. Sicherlich hätten sie und die Mannschaft des Makfi-Sohnes sich eine Position weiter innen gewünscht. Doch Bangemachen gilt nicht.

Lisa Krüllmann in einem ersten Kommentar unmittelbar nach der Auslosung gegenüber German Racing: „Noor Al Hawa ist in sehr guter Verfassung. Er hat am Mittwoch seine Abschlussarbeit absolviert und sich dabei von bester Seite gezeigt. Er ist in meinen Augen gegenüber dem letzten Jahr noch stärker geworden. Allerdings scheint mir die Konkurrenz sehr gut. Es ist sehr positiv, dass Eddie ihn reitet. Er hat mir auch gesagt, dass eine äußere Startnummer nicht schlimm ist für Noor Al Hawa, zumal der erste Knick ein gutes Stück von der Startstelle entfernt ist. Ich bin seit vergangenen Freitag mit dem Pferd hier in Katar. Seit vier Jahren begleitete ich unsere Pferde zu den Reisen und arbeite seit zehn Jahren für Andreas Wöhler. Mindestens zwei Monate im Jahr bin ich stets auch in Australien beim Melbourne Cup zur Vorbereitung. Noor Al Hawa wird am Sonntag, also einen Tag nach dem Rennen, die Heimreise nach Deutschland antreten.“

Das Millionen-Rennen scheint so gut wie nie zuvor bestückt zu sein. Im 16er-Feld gilt Mac Mahon (Dario Vargiu) als Favorit (in Katar sind allerdings keine Wetten möglich). Der von Alduino Botti für japanische Interessen trainierte Crack gewann die Derbys in Italien und Katar (am 30. Dezember 2017, u.a. gegen die Deutschen Parviz und Northsea Star). Mac Mahon bekam die optimale Startbox 2, direkt neben dem ganz innen startenden Quelindo (Pierantonio Convertino), der aus der Zucht des Gestüts Paschberg stammt und für ungarische Interessen u.a. im Mai 2016 ein Listenrennen in Magdeburg gewann.

Weitere sehr starke Konkurrenten sind der von Ralph Beckett aus England entsandte Chemical Charge (Oisin Murphy), u.a. Vierter der Hong Kong Vase, aus Startbox 4 und der Amerikaner Money Multiplier (Lanfranco Dettori), der Zweiter der Sword Dancer Stakes in Saratoga war. Er geht aus Box 11 ins Rennen.

Der in Katar tätige deutsche Jockey Marvin Suerland steuert Cameraman (Startbox 12). Neben Noor Al Hawa, Mac Mahon und Chemical Charge kommen aus Europa noch an den Start: Qatari Hunter (Kevin Manning/Jim Bolger/Box 15), Best Fouad (Christophe Soumillon/Francois Rohaut/Box 7) und Elbereth (David Probert/Andrew Balding/Box 8).

Die Pferde und ihre Startboxen in der H.H. The Emirs Trophy:
The Blue Eye/9
Zman Awal/5
Fort Moville/14
Cameraman/12
Barwod/13
Duke Of Dundee/3
Noor Al Hawa/16
Otwo/6
Qatari Hunter/15
Goldenfield/10
Best Fouad/7
Mac Mahon/2
Quelindo/1
Elbereth/8
Chemical Charge/4
Money Multiplier/11

Für German Racing aus Katar: Michael Hähn

 


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