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Khalet setzt den Schlusspunkt der Wintersaison

Kabir macht Eindruck in Dortmund

Dortmund 23. März 2018

Pferderennen sind kein Wunschkonzert, aber manchmal geht es doch nach Plan: So zum Beispiel in der Prüfung für Dreijährige über 1.800m am Freitag auf der Galopprennbahn Dortmund-Wambel. Der Hengst Kabir in den Farben von Darius Racing siegte hoch überlegen gegen sechs Rivalen. Jockey Jozef Bojko ließ sich auf kein Risiko ein und gewann mit dem 10:10-Favoriten Start-Ziel.

Spitzentrainer Andreas Wöhler hat schon vier Mal im Deutschen Derby triumphiert – zuletzt 2016 mit Isfahan für Darius Racing. Er verfolgte den Start von Kabir in Dortmund persönlich. Ein Zeichen, dass man mit dem Hengst Größeres in dieser Saison vorhat. Als nächstes ist ein Start in Italien geplant, im Premio Parioli (Italienische 2000 Guineas), einem der wichtigsten Rennen des Landes für dreijährige Pferde.

Der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke, freute sich über das sportliche Highlight und über die Siege der Sandspezialisten von Wambel: "Es ist klasse, wenn ein Toptrainer wie Andreas Wöhler Pferde zu unseren Sandbahn-Rennen schickt."

Old Firehand und Medaillon erneut Sieger

Zu den Wambel-Spezialisten gehören Old Firehand (39:10), trainiert von Sarah Weis, und der von Wilfried Schütz betreute Medaillon (24:10). Beide landeten am Freitag ihren zweiten Sieg in Dortmund innerhalb von nur einer Woche. Die Siegreiter waren Alexander Weis bzw. Maxim Pecheur. Jozef Bojko holte sich auf Decadent Times (41:10) einen weiteren Treffer – im Ausgleich III über 1.200m. Der vierjährige Wallach wird von Barbara Sofsky-Prappacher trainiert.

Ein ungewöhnliches (Wett)-Ergebnis brachte das Wettstar-Rennen, ein Ausgleich IV über 1.700m: Es siegte Ashes Of Glory (34:10) aus dem belgischen Stall von Sofie Lanslots, geritten von Anna van den Troost, vor Girandolo. Doch der Drittplatzierte, Sea the Blue, war so ein großer Außenseiter, dass die Dreierwette nicht getroffen wurde. Die Viererwette mit dem formkonstanten Ohne Tadel auf dem vierten Rang hatte ein Wetter mit dem Grundeinsatz von 50 Cent jedoch richtig getippt. Die Quote betrug 200.000:10 - das bedeutet 10.000 Euro Gewinn, die der Dortmunder Rennverein in der Viererwette zur Ausschüttung garantiert hat.

Lerner mit Straßburg – Dortmund- Doppel

Das erste Rennen des Winterkehraus-Renntags sicherte sich die Dortmunder Trainerin Hella Sauer mit Sussudio (10:10), geritten von Rene Piechulek. Ein weiterer Favoritensieg war der Erfolg von Open Your Mind (19:10) aus dem Quartier von Andreas Suborics mit Marc Lerner im Sattel. Lerner hatte am Mittag im französischen Straßburg ein Rennen für Henk Grewe gewonnen, setzte sich dann ins Auto und war wegen diverser Staus erst sieben Stunden später in Dortmund. Doch der Einsatz hat sich gelohnt. Das letzte Rennen der Sandbahn-Saison 2017/2018 sicherte sich die Nachwuchsreiterin Maike Riehl auf dem sechsjährigen Wallach Khalet (34:10), trainiert von Christian Wolters in den Niederlanden.

Der nächste Renntag in Wambel findet auf der Grasbahn statt: Es ist der traditionsreiche und populäre Sparkassen-Renntag am 10. Mai.


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