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30 Millionen Dollar-Tag der Galopper mit hiesigem Galopper!

Parviz der deutsche Hoffnungsträger

Dubai 27. März 2018

9 Rennen, 30 Millionen Dollar an einem Abend- der Renntag um den Dubai World Cup an diesem Samstag ist der große Zahltag auf der weltweiten Galopper-Bühne. Preisgelder in dieser Höhe gibt es nur im Land der reichen Scheichs – allein das Vermögen von Sheikh Mohammed, dem Herrscher und Visionär in Dubai sowie größten Pferdebesitzer der Welt, wird auf 12 bis 18 Milliarden Dollar geschätzt. Hier lockt schon seit 1996 ein Tag der schwindelerregenden Verdienstmöglichkeiten für die Besitzer der schnellen Rennpferde, die im Laufe der Jahre immer weiter gesteigert wurden.

Neben dem Dubai World Cup (10 Mio. Dollar, siehe Extra-Text) stehen auf dem Meydan-Kurs, der rund 60.000 Zuschauer anlockt und auf dem sich eine Tribüne von mehr als 1,6 Kilometern Länge befindet, acht weitere prestigeträchtige und mehr als lukrative Prüfungen an. Da versteht es sich von selbst, dass Top-Cracks aus der ganzen Welt an den Persischen Golf reisen.

Die deutschen Hoffnungen ruhen an diesem Abend auf Parviz (Trainer Waldemar Hickst/Jockey Marc Lerner) im Dubai Gold Cup (Gruppe II, 1 Mio. Dollar, 3.200 m, Turf, 3. Rennen). Der Dritte des Katar Derbys 2017 war gerade Zweiter in einem Listenrennen in Cagnes-sur-mer. Er wird als chancenreicher Außenseiter gehandelt. 

Besitzer Dr. Stefan Oschmann gegenüber German Racing: „Welcher Besitzer freut sich nicht, wenn eines seiner Pferde zum Dubai World Cup Tag eingeladen wird? Wir glauben, dass Parviz ein richtiger Steher ist und, dass er sich als Vierjähriger noch verbessert hat. Trotzdem steht bei der Teilnahme am Dubai Gold Cup gegen die weltweite Steherelite der olympische Gedanke eher im Vordergrund.“

Hier kommt es zur Neuauflage des Duells aus den Nad Al Sheba Stakes von dieser Bahn, als sich der Aga Khan-Hengst Vazirabad Godolphins Rare Rhythm beugen musste. Mit dem konditionellen Plus könnte der Franzose nun seinen Titel aus 2016 und 2017 verteidigen. Auch der Engländer Big Orange ist als Vierter von 2017 und Zweiter von 2016 in Dubai bestens bekannt. Adrie de Vries kann mit Los Barbados überraschen.

Aus Dubai: Michael Hähn 

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