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Franzose Vazirabad schreibt Turf-Geschichte

Deutscher Parviz starker Siebter im Dubai Gold Cup

Dubai 31. März 2018

Deutscher Achtungserfolg beim höchstdotierten Renntag der Welt (30 Millionen Dollar in neun Rennen) am Samstag auf dem Meydan-Kurs in Dubai: Der von Waldemar Hickst in Köln für Darius Racing trainierte Parviz belegte im Dubai Gold Cup (Gr. II, 1 Mio. Dollar, 3.200 m, Turf) einen sehr guten siebten Platz und war nur minimal (einen kurzen Kopf) von Rang sechs entfernt, der einen Geldpreis von 20.000 Dollar gebracht hätte. Zum dritten Mal in Folge siegte der Aga Khan-Vertreter Vazirabad.

Unter Jockey Marc Lerner war der stark gesteigerte und als 670:10-Außenseiter gestartete Lope de Vega-Sohn unterwegs am inneren Flügel des großen 16er-Feldes stets an fünfter, sechster Stelle auszumachen, das die Godolphin-Pferde Frontiersman und Red Galileo mit deutlichem Vorteil gegenüber Big Orange anführten. Auch im Schlussbogen waren die Abstände beträchtlich zwischen den beiden führenden Kandidaten und der Konkurrenz, doch Parviz wirkte noch frisch und munter und schien lange für ein gutes Platzgeld in Frage zu kommen. Als Siebter schlug er sich ausgesprochen beachtlich, mit ein wenig mehr Fortune hätte er noch mehr erreicht.

Manager Holger Faust gegenüber German Racing: „Parviz ist ein Riesenrennen gelaufen, so wie wir uns das erhofft hatten. Damit hat er gezeigt, dass er über richtig weite Wege kommt. Marc Lerner hat ihn unterwegs gut im Feld verstecken können. Er hat ihn dann auch nicht überanstrengt, sondern fair geritten. Ich denke, dass Parviz vor einer guten Saison steht. Das Oleander-Rennen in Hoppegarten ist natürlich ein Ziel.“

Jockey Marc Lerner ergänzte unmittelbar nach dem Rennen: „Als wir auf die Zielgerade kamen, hatte ich gedacht, Parviz könnte es unter die ersten Drei schaffen. Er ging wirklich sehr gut. Es waren dann nur bessere Pferde vor ihm. Die Leistung kann sich sehen lassen.“

Geschichte schrieb der im von Alain de Royer-Dupre in Frankreich für den Aga Khan vorbereitete 25:10-Favorit Vazirabad: Der sechsjährige Wallach triumphierte mit Jockey Christophe Soumillon zum dritten Mal hintereinander in diesem Dubai-Marathon. Von vorletzter Stelle entwickelte er fulminanten Speed und stürmte in neuer Bahnrekordzeit von 3:17,92 Minuten noch mit einer Länge davon. „Er hat wieder einen großartigen Job gemacht und seine Klasse gezeigt. Ich freue mich sehr, dass wir diesen historischen Sieg geschafft haben“, erklärte Soumillon.

Noch mächtig auf Touren kamen der schon neunjährige Sheikhzayedroad, der nach Rang drei im Vorjahr nun starker Zweiter wurde vor dem Co-Favoriten Rare Rhythm, der vor dem lange führenden Frontiersman, Gold Star und Red Galileo eine Godolphin-Phalanx anführte.

Aus Dubai: Michael Hähn

 

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