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Karin Baronin von Ullmann – Schwarzgold-Rennen das Köln-Highlight

Klassisches Sprungbrett für dreijährige Top-Stuten

Köln 14. April 2018

Das erste Kölner Grupperennen der aktuellen Galopper-Saison lockt am Sonntag hochkarätige dreijährige Stuten in die Domstadt: Im Karin Baronin von Ullmann – Schwarzgold-Rennen (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.600 m, 6. Rennen um 16:40 Uhr), in Erinnerung an eine Grande Dame des deutschen Turfs, proben die versprechenden Ladies für die klassischen 1.000 Guineas am 27. Mai in Düsseldorf.

Gesucht wird die Nachfolgerin der vor einem Jahr hier erfolgreichen Delectation. Top waren die bisherigen Eindrücke von der schon in Hoppegarten siegreichen Queens Beauty (Eduardo Pedroza), die den Stall von Titelverteidiger Andreas Wöhler repräsentiert.

Stark vertreten ist Champion Markus Klug mit drei Kandidatinnen: Suada (Maxim Pecheur), die im Preis der Winterkönigin als Zweite sehr zu gefallen wusste, der dortigen Vierten Dina (Adrie de Vries) für das Gestüt Röttgen und der gerade in Köln wegen ihres Namens Sympathien genießenden Bützje (Andreas Helfenbein).

Köln-Coach Peter Schiergen hat mit der Winterkönigin-Dritten Angelita (Andrasch Starke), die viel Vertrauen finden wird, und der Riesenaußenseiterin Ebbesloherin Wierland (Filip Minarik) zwei Stuten im achtköpfigen Aufgebot. La Magique (Marc Lerner) aus dem Gestüt Karlshof und die Engländerin Dance Me (Alexander Pietsch), die allerdings bei fünf Starts noch nie gewonnen hat, komplettieren das interessante Feld.

Ein Ausgleich II über 2.200 Meter (7. Rennen um 17:10 Uhr) ragt aus dem weiteren Programm der insgesamt acht Prüfungen ab 14 Uhr heraus. Zweimal wird auch die Viererwette ausgespielt mit einer Garantie-Auszahlung von jeweils 10.000 Euro im 2. Rennen um 14:35 Uhr (Ausgleich III, 1.850 m) und im 4. Rennen um 15:40 Uhr (Ausgleich IV, 1.850 m). Außerdem macht die Longines Fegentri-WM der Damen Station in der Domstadt.

Pferde-Erlebniswelt und buntes Familienprogramm

Ein Herz für Familien heißt auch beim kommenden großen Familienrenntag das Motto. Highlight im Rennbahn-Kinderland wird eine Pferde-Erlebniswelt sein. Gemeinsam mit verschiedenen Partnern werden kindgerechte Erlebnisse rund um das Thema Pferd geschaffen und dabei Wissen und praktische Informationen vermittelt. Welche Muskeln werden bei einem Pferderennen beansprucht? Wie viel Futter benötigt ein Rennpferd? Was macht eigentlich ein Hufschmied? Oder wie reisen Rennpferde zu den jeweiligen Rennen? Das sind einige der Themen, die präsentiert werden.

Dazu erwarten die kleinen Besucher wie immer abwechslungsreiche Attraktionen wie Ponyreiten, Hüpfburg, Riesenrutsche und vieles mehr im beliebten Kinderland.

Beim Fußball-Darts können kleine und große Ballkünstler beweisen, wer die meisten Punkte erzielt. Die Spieler schießen mit einem Fußball jeweils dreimal auf eine überdimensionale Darts Scheibe. Die 10 Spieler mit der höchsten Punktzahl am Renntag erhalten Freikarten für einen der nächsten Renntage.

Auf der neuen „Slackline“ üben die kleinen Besucher das freihändige Balancieren, wer es etwas kreativer mag kann im Kinderland sein eigenes Hufeisen gestalten. Der Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.

Turf-Persönlichkeit des Jahres wird geehrt

Weiterer Programmpunkt ist die Ehrung zur Turf-Persönlichkeit des Jahres 2017. Der Galoppclub Deutschland ehrt jedes Jahr einen herausragenden Jockey, Trainer oder Besitzer.

Erinnerung an Addi Furler

Im Rahmen des großen Familienrenntages wird auch an Addi Furler mit einem besonderen Galopprennen erinnert. Der bekannte Turfjournalist und Sportmoderator wäre am 21. März 85 Jahre alt geworden. Addi Furler kam 1959 als Programm- und Nachrichtensprecher zum Westdeutschen Rundfunk. Ab 1961 gehörte er zusammen mit Ernst Huberty zu den ersten Moderatoren der ARD Sportschau, in deren 5.000. Ausgabe er 1995 letztmalig auftrat. Der ausgewiesene Pferdesportexperte galt als Initiator des „Galopper des Jahres“, Deutschlands ältester Publikumswahl im Sport. Darüber war der Turfexperte in zahlreichen Liveübertragungen des WDR die prägende Stimme des deutschen Galopprennsports. Am 12. Juni 1994 erhielt er zudem das Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland. Addi Furler starb am 30. August 2000 in Köln.


Vinzenz Schiergen in Zweibrücken

Auch die Rennbahn Zweibrücken rüstet sich am Sonntag zu einer Galopp-Veranstaltung (einem von zwei Renntagen in diesem Jahr. Innerhalb der acht Rennen verdient vor allem Vinzenz Schiergen mit einigen Chancen Aufmerksamkeit. 

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