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Packendes Finish in der Badenia beim Mannheimer Jubiläum

Tschechischer Sieg durch Northerly Wind in Mannheim

Mannheim 29. April 2018

Massenbesuch bei prächtigem Sonnenschein und voller Kulisse: Der Renntag zum 150. Jubiläum des Badischen Rennvereins am Sonntag in Mannheim-Seckenheim war sicherlich eine mehr als gelungene Veranstaltung. Im Mittelpunkt stand das 115. Große Heinrich Vetter – Badenia – Jagdrennen (Listenrennen, 14.000 Euro, 4.200 m), eines der bedeutendsten Hindernisrennen Deutschlands. Hier setzte sich nach einem sehr spannenden Finale der tschechische Gast Northerly Wind (27:10, J. Faltejsek) gegen die nie lockerlassende Iffezheimer Stute Wangera und Ravens Hill knapp durch. Der Favorit Falconettei konnte sich am Ende nicht mehr steigern und wurde Vierter.

Gleich zu Beginn des Renntages geriet der erstmals für den Iffezheimer Trainer Gerald Geisler angetretene Cometic Star als 25:10-Favorit mit Fabian Xaver Weißmeier nie in Gefahr. Navio und Luan schoben sich noch auf die weiteren Plätze.

In sehr guter Verfassung agieren die Pferde des Durmersheimer Besitzertrainers Alfred Renz. Denn nach dem Freitagstreffer im belgischen Mons mit Finch Hatton ließ sich hier Arizona Start-Ziel nicht beeindrucken. Vorneweg bekam die 105:10-Außenseiterin von Berit Weber alles gut eingeteilt und hielt auch den Lokalmatador Platin Lover sicher fern. San Diego folgte als Dritter schon mit etwas Abstand.

Imponierender Dreijähriger

Eine unverändert aufrechterhaltene Derby-Nennung zeugt von der großen Wertschätzung, die der Karlshofer Kingdom of Heaven im Kölner Stall von Henk Grewe genießt. Wie ein Pferd mit deutlichen Reserven trumpfte der Dabirsim-Sohn auch mit Tommaso Scardino in der 1.900 Meter-Dreijährigen-Prüfung auf. Von dritter Position schob sich der 20:10-Favorit in Richtung der Zielgeraden auf einen Rush an die Spitze und sonderte sich immer mehr von Leevje und El Footstep ab. Gut möglich, dass das Ittlingen Derby Trial in Baden-Baden nun eine Option für den Sieger ist.

Beim 20. Versuch zum ersten Erfolg – das war die Losung bei Sven Schleppis Rinky Dink Dawn (84:10) in einem 1.400 Meter-Handicap, der mit Sibylle Vogt Start-Ziel Princess Peaches und Meadow Dew keine Chance ließ.

Dream Team mit starken Reserven

Im bedeutendsten Handicap auf der Flachen, dem über 1.900 Meter führenden Ausgleich II, machte das Team Sibylle Vogt/Sven Schleppi mit Dream Team (93:10) sogar einen Doppelsieg perfekt. Auch diesmal zahlte sich die Taktik des Gehens gegen Smoke on the Water und Kitaneso aus.

Derby-Siegjockey Maxim Pecheur blieb nach dem hocherfolgreichen Magdeburger Meeting seiner Form treu. Er sicherte sich mit der vorne überlegenen Betsy Coed (57:10) für Besitzertrainer Matthias Schwinn den Ausgleich III über 1.400 Meter vor Leoderprofi und Rashiba.

Etwas mehr kämpfen als erwartet musste der 24:10-Favorit Open Your Mind mit Nachwuchschampion Robin Weber in einer 2.500 Meter-Prüfung. Doch der stets an der Spitze gehende Wallach legte gegen den Außenseiter Bottleofsmoke stets zu.


 

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