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Vierter Erfolg für Andreas Wöhler im Bavarian Classic hintereinander

Favorit Royal Youmzain beeindruckt in München

München 1. Mai 2018

Beeindruckender Erfolg des Favoriten Royal Youmzain (19:10) am Maifeiertags-Dienstag im pferdewetten.de – Bavarian Classic (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.000 m) vor 6.000 Zuschauern auf der Galopprennbahn in München-Riem. In dieser bedeutenden Vorprüfung für das Deutsche Derby triumphierte der im Besitz von Jaber Abdullah (Dubai) stehende dreijährige Youmzain-Sohn mit einer gewaltigen Speedleistung unter Jockey Eduardo Pedroza. Für den zeitgleich in Hannover weilenden Trainer Andreas Wöhler war der vierte Erfolg in diesem Highlight zum Auftakt der Rennsaison in der Bayern-Metropole perfekt.

Royal Youmzain, der schon im vergangenen Jahr mit dem Gran Criterium ein Grupperennen in Mailand für sich entschieden hatte, spielte seine große Klasse aus und feierte beim fünften Start den dritten Sieg, der mit einer Prämie von 32.000 Euro verbunden war.

Die vielen Wetter von Royal Youmzain sahen ihre Hoffnungen unterwegs schon schwinden, denn der Favorit war zu Beginn der Geraden noch im Mittelfeld auszumachen, während der stets führende Emerald Master vorne einen Satz machte und sich auf einige Längen absetzte. Jimmu war der erste Verfolger und kam immer näher. Aber auf den allerletzten Metern zündete der Turbo von Royal Youmzain, der noch mit einer halben Länge an den Gegnern vorbeikam und seine Rolle als aktueller Derby-Favorit mehr als untermauerte.

Jockey Eduardo Pedroza in einem ersten Statement: „Er packte riesig an, wie ein echtes Klassepferd. Das war eine sehr starke Leistung. Ich hatte und habe großes Vertrauen in den Hengst.“

Jimmu schien kurz alle Chancen zu haben, wurde erst spät noch abgefangen und sehr guter Zweiter. „Er ist sehr stark gelaufen, je weiter die Strecke, desto besser für ihn. Wir steuern nun die Union in Köln an“, versicherte Trainer Henk Grewe. Hauchdünn zurück wurde Emerald Master Dritter, der vorne wie der Sieger ging und nie nachließ. „Ich bin sehr zufrieden. er hat sich weiter gesteigert. Jetzt gehen wir in die Union“, so Betreuer Mario Hofer. Noch viel Boden machte Salve Del Rio als Vierter gut, wie auch Refuseeveryoffer von weit hinten kam. Die stärker beachteten Star Max und Valajani wirkten bald nicht mehr gefährlich. „Beide Pferde hatten eine äußere Startnummer und kamen nicht in die gewünschte Position im Vordertreffen“, meinte Trainer Markus Klug.

Starke Grewe-Dreijährige

Mit deutlicher Steigerung gegenüber dem letztjährigen Einstand wartete Darius Racings Cheshmeh (31:10) in der einleitenden 1.400 Meter-Prüfung für Dreijährige auf. Die Kendargent-Tochter machte sich in der entscheidenden Phase unter dem Franzosen Clement Lecoeuvre leicht von Prince Parsim und Molly Sunshine frei. „Der erste Start war zu streichen, da hatte sich die Stute vertreten. Sie wird immer besser, genau wie ihre Schwester. Wo wir weitermachen, weiß ich noch nicht, sie hat Inländer-Geltung in Frankreich“, berichtete Trainer Henk Grewe.

Ein tolles Comeback gab Stall Salzburgs Nani (25:10) in einem Meilenrennen. Der Favorit wurde unter Rene Piechulek immer druckvoller und löste sich locker von Kinetic Cross und Joplin. „Er ist im Herbst in meinen Stall gekommen, wurde kastriert und hatte einige gesundheitliche Probleme. Er hat einiges nachzuholen“, versicherte Trainerin Sarah Steinberg.

Auch eine halbe Stunde später gab sich der Favorit keine Blöße: Mit gewaltigem Speed stürmte der von Axel Kleinkorres auf die Reise geschickte Simon de Vlieger (17:10) mit Adrie de Vries in einem Meilen-Ausgleich III Antonia Bella und Manito davon und blieb damit auch beim zweiten Start nach der langen Pause ungeschlagen. Da scheint noch einiges zu erwarten zu sein.

Ronaldo gewinnt in München!

Am Tag des Champions League-Halbfinales Real Madrid – Bayern München setzte sich im Ausgleich II über 2.000 Meter ausgerechnet ein Pferd namens Ronaldo (28:10) durch. Der von Waldemar Hickst aus Köln entsandte Hengst war überfällig für diesen Treffer und geriet mit tollem Speed nie in Gefahr. „Ich habe alles kontrollieren können, er hatte viel Gas“, so sein Jockey Marco Casamento. Eine tolle Endleistung zeigte Clearly vom letzten Platz vor dem lange führenden Wildfasan.

Marco Casamento hatte auch in einer 2.000 Meter-Dreijährigen-Konkurrenz das Glück des Tüchtigen, als der ebenfalls von Waldemar Hickst aufgebotene Aru (84:10) für den Stall Grafenberg hauchdünn vor dem Ammerländer Arctic Cercle und dem noch sehr unreif wirkenden Favoriten Eclectic Bird zum ersten Karrieretreffer kam. Der 80.000 Euro-BBAG-Kauf könnte diverse Auktionsrennen ansteuern.

Sehr viel Geld gab es mit 236:10 auf die von John David Hillis gesattelte Distant Day (M. Cadeddu) im 2.000 Meter-Ausgleich IV, die noch sicher vor Call me Frenklin und Sweety Heart zum Zuge kam.

 

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