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Ittlinger Dreijähriger in Mülheim völlig problemlos

Nikkei jetzt auf Derby-Kurs?

Mülheim 15. Mai 2018

Eine interessante Idee wurde am Dienstag-PMU-Renntag in Mülheim umgesetzt: Der aktuell Führende der Jockey-Statistik trägt eine goldene Armbinde, in diesem Falle Andrasch Starke. Und der achtfache Champion kam gleich bei erster Gelegenheit zum Zuge. Auf dem heißen 17:10-Favoriten Nikkei aus dem Gestüt Ittlingen war er schon früh auf der Siegerspur und landete seinen 23. Saisontreffer in dieser 2.100 Meter-Prüfung.

Von zweiter Position aus machte sich der Pivotal-Sohn Nikkei aus dem Kölner Stall von Peter Schiergen locker von dem länger führenden A Shining Star und Quintarelli frei. Man darf auf den weiteren Weg des noch für das Derby genannten Hengstes sehr gespannt sein.

Mit einem Traumergebnis für die Dutch Master Stables des Holländers Lucien van der Meulen endete der 1.400 Meter-Ausgleich III, denn mit Naqdy (77:10) und Naziba stellte er die beiden Erstplatzierten. Damit machte sich der Besitzertrainerchampion an seinem 56. Geburtstag selbst das schönste Geschenk. 

Nach zwei Sandbahn-Treffern zeichnete sich der Iffezheimer Gast Medaillon (37:10) nun auch auf Gras aus. Im 5. Lauf zur Sport-Welt Amateur-Trophy (Ausgleich IV, 2.300 m) zog der von Altmeister Wilfried Schütz aufgebotene Wallach mit Champion Vinzenz Schiergen mühelos Red Dynamite und Iniesta davon.

Erster Sieg beim 23. Versuch
Sie ist eine absolute Dauerläuferin der vergangenen Wochen, doch die aus Magdeburg angereist Brown Beauty (26:10) kam unter Jozef Bojko nun in einem 1.300 Meter-Handicap zu einen völlig verdienten ersten Karrieretreffer beim 23. Start. Die von Frank Fuhrmann gesattelte Stute löste sich am Ende noch klar von Invisible Eye und Apres l‘ Amour.

Seit dem Mai 2016 in Baden-Baden hatte Viscount Vert nicht mehr gewonnen, doch in der Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 1.600 m) beendete der immerhin schon neunjährige Wallach diese lange Durststrecke. Martin Seidl zog mit dem 124:10-Außenseiter aus dem Großenknetener Quartier von Toni Potters innen noch an Real Promise, Diamantfee und Bolanos vorbei, die ebenfalls starke Endgeschwindigkeit verrieten. Die Viererwette bezahlte 51.741:10 Euro.

Jockey-Champion Alexander Pietsch führte Ana Bodenhagens Prefect (31:10) in einem 1.300 Meter-Ausgleich IV souverän gegen Modina und Lil’s Affair nach einem Jahr wieder auf die Siegerstraße zurück.

2018 ist weiterhin ein glänzendes Jahr für den Lengericher Trainer Dr. Andreas Bolte. Im 2.200 Meter-Ausgleich III verschaffte ihm Lady Mac Ben (38:10), die mit Andreas Helfenbein Start-Ziel vor Faintly und Oriana alles nach Belieben kontrollierte, Saisonsieg Nummer 15.

Einen „Elfmeter ohne Torwart“ verwandelte Adrie de Vries im abschließenden 2.000 Meter-Rennen, denn mit der von Champion Markus Klug trainierten Ittlingerin Larea (15:10) stand die imponierende Start-Ziel-Siegerin vor Ferragosta und Maison Bleu frühzeitig fest. Es war ihr erster Auftritt nach einer Pause seit Oktober 2016, als sie sogar in Auktionsrennen angetreten war.


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