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Drei Heimsiege beim Abendrenntag in Mannheim

„Exzellenter“ Kampf von Mark of Excellence

Mannheim 8. Juni 2018

Erstmals seit Jahren gab es am Freitag wieder einen Abendrenntag in Mannheim, der dank der tatkräftigen Unterstützung vieler Helfer erst möglich geworden war. Sie hatten die Unwetterschäden aus der Vorwoche mit großem Einsatz beseitigt. Im wichtigsten Handicap, einem Ausgleich III über 1.400 Meter, entwickelte sich ein faszinierender Zweikampf, den der von Henk Grewe in Köln für den Stall Australia trainierte Mark of Excellence (32:10) mit Nachwuchschampion Robin Weber hauchdünn gegen die stets führende und nie nachlassende Favoritin Naziba für sich entschied.

Deutlicher zurück schob sich die Außenseiterin Polished Silver noch an Betsy Coed auf Rang drei. Interessant: Trainer Henk Grewe gewann an diesem Tag Rennen in Compiegne, Hannover und Mannheim!

Mit einer imponierenden Vorstellung wartete Philipp Bergs Ocean Eleven (16:10-Favorit) in der einleitenden 1.900 Meter-Prüfung auf. Unter Formjockey Fabian Xaver Weißmeier dominierte der in mustergültiger Form agierende Wallach Start-Ziel frühzeitig mit zwölf Längen gegen Lebowski und Fair Friend.

So richtig der Knoten aufgegangen ist bei dem in Iffezheim von Gerald Geisler trainierten Pic a Sou (47:10). Nach einem bestens eingeteilten Ritt von Andre Best fing der Mitfavorit den Lokalmatador Ignaz sowie die lange führende Favoritin Arizona noch ab.

Es passte natürlich besonders gut, dass Exclusive Potion (68:10) genau in Mannheim wieder an bessere Formen anknüpfte, denn Marco Klein bereitet den Wallach hier vor. Mit tollem Endspurt schnappte der erst noch am Montag in München gelaufene Mitfavorit in einem 1.400 Meter-Ausgleich IV mit Tommaso Scardino noch den Piloten Charlie’s Dreamer und die Holländerin Aratika.

Und schon bei der nächsten Gelegenheit, in einem 2.500 Meter-Rennen, hieß das Erfolgsgespann erneut Tommaso Scardino/Marco Klein, denn die 29:10-Chance Smentana hielt sich Mardanshah sowie Nordtänzer sicher vom Leibe.

Nur den Hut ziehen kann man vor Trainer-Altmeister Horst Rudolph aus Mannheim. In einem von Cometic Star sehr flott gemachten Ausgleich IV über 2.500 Meter gelang dem Lando-Sohn Bill Ferdinand (41:10) der sage und schreibe sechste Saisonsieg 2018! Miguel Lopez entlockte ihm die alles entscheidenden Reserven, wobei Olkaria als Zweite den Rudolph-Doppelsieg vor Christin perfekt machte. Es war der dritte Mannheimer Erfolg an diesem Abend!

Zum Abschluss gab es noch ein spannendes Jagdrennen über 3.600 Meter. Hier beherrschte der von Christian von der Recke für Bernd-Robert Gossens gesattelte Daulys Anthem (65:10) nach einem offensiven Ritt von Michael Huber vom Start bis ins Ziel die Partie. Der immerhin schon zehnjährige Wallach hatte sich rechtzeitig abgesetzt, um die Schlussoffensive von Serienlohn und Donnadream zu kontern.





 

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