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Top-Rennen, spannende Wetträtsel und hohe Gewinnchancen

Bad Harzburger Meeting steht vor der Tür

Bad Harzburg 11. Juli 2018

Die Rennwoche in Bad Harzburg (20.-29. Juli) steht kurz bevor. Wir zitieren aus einer Presseinformation des Rennvereins: Zum vierten Mal wird in diesem Jahr in Bad Harzburg ein BBAG-Auktionsrennen gelaufen, am zweiten Samstag mit einer Dotierung von 37.000 Euro über eine Distanz von 1850 Meter. Startberechtigt sind ausschließlich dreijährige Pferde, die 2016 in einem Auktionsring der Baden Badener-Auktionsgesellschaft (BBAG) waren und für die der damalige Anbieter eine Anmeldegebühr von 510 Euro bezahlt hat. Dabei handelte es sich um zu Beginn über 400 startberechtigte Pferde. Mit diesem Geld wird ein Großteil der Finanzierung dieser Rennen geleistet.

2018 werden in Deutschland 19 Auktionsrennen für zweijährige und dreijährige Pferde mit einem Preisgeld-Volumen von rund 1,1 Millionen Euro gelaufen.

In Bad Harzburg wird erneut eine neue Art der Gewichtsberechnung probiert. Die auf den Auktionen teuersten Pferde müssen die höchsten Gewichte tragen, bei den preisgünstigen Pferden müssen die Jockeys leichte Gewichte auswiegen. Nahezu alle führenden deutschen Trainer haben für dieses Rennen Pferde gemeldet, darunter Champion und Derbysieger Markus Klug, Andreas Wöhler, Peter Schiergen, Mario Hofer, Henk Grewe und Hans-Jürgen Gröschel. Das BBAG Auktionsrennen wird unter dem Namen Preis der Braunschweigischen Landessparkasse gelaufen.

Diesmal erneut zwei PMU-Renntage

Wie in den vergangenen Jahren werden während des Harzburger Meetings Rennen in Zusammenarbeit mit dem staatlichen französischen Wettanbieter PMU durchgeführt, diesmal an gleich zwei Renntagen. Am Freitag, 20. Juli und am Samstag, 21. Juli.

Am Freitag, dem Eröffnungstag der Rennwoche, geht es zu ungewöhnlicher Zeit los, bereits gegen 11.30 Uhr wird das erste Rennen gestartet. Alle acht Rennen des Tages, Basisrennen, die in der Dotierung deutlich höher als normal sind, werden live in 11.000 französische Wettannahmestellen übertragen und können natürlich auch in Frankreich gewettet werden. Der deutsche Rennsport kassiert von den Umsätzen – in der Regel um die zwei Millionen Euro pro Tag – einen Prozentsatz, damit werden die Rennpreise finanziert. Der Harzburger Rennverein bekommt für die Finanzierung eines PMU-Renntages einen Fix-Betrag.

Am Samstag geht es dann später los, gegen 17 Uhr wird das erste Rennen durchgeführt, das letzte ist für 21.15 Uhr vorgesehen. Die genauen Startzeiten werden wenige Tage zuvor bekanntgegeben.

Der französische Wettanbieter Pari Mutuel Urbain (PMU), ein Unternehmen mit 58.000 Mitarbeitern, ist seit geraumer Zeit Partner des deutschen Galopprennsports. 2018 werden rund fünfzig Renntage in Deutschland in Zusammenarbeit mit der PMU durchgeführt.

Super-Handicaps wieder mit starker Besetzung

Sie sind eine Erfindung des Harzburger Rennvereins: Superhandicaps, besonders hoch dotierte Basisrennen des Turfs. Und sie erfreuen sich unverändert großer Beliebtheit. Als im April der Nennungsschluss für die diesjährige Serie anstand, nahmen nahezu alle deutschen Spitzentrainer die Gelegenheit war, einen oder mehrere ihrer Schützlinge zu nennen. Gemeldet wurden 145 Pferde, die beste Marke in der Historie der Superhandicaps. Gelaufen werden wie im vergangenen Jahr unter dem Gesamttitel drei Abteilungen. Die erste am Samstag, 22. Juli als Ausgleich III, die beiden anderen am Samstag, 28. Juli als Ausgleich II bzw. Ausgleich IV. Die Distanz beträgt jeweils 1850 Meter, die Dotierung einheitlich 20.000 Euro pro Rennen.

Aus Sicherheitsgründen dürfen nicht mehr als 16 Pferde pro Rennen starten. Im Falle einer höheren Teilnehmerzahl wird der Harzburger Rennverein zumindest am ersten Wochenende das Superhandicap in zwei Abteilungen durchführen. Eines würde am Samstag, eines am Sonntag gelaufen. Auch am zweiten Samstag könnte eines der Super-Handicaps geteilt werden.

Viererwette an jedem Tag

Der Harzburger Rennverein bemüht sich, an jedem Renntag die Viererwette anzubieten. In einem zuvor ausgewählten Rennen, in dem mindestens zwölf Pferde laufen, müssen dabei die ersten vier Pferde in richtiger Reihenfolge angekreuzt werden, der Mindesteinsatz beträgt 50 Cent. Die Mindestausschüttung wird 10.000 Euro pro Viererwette betragen, doch werden auch höhere Garantieausschüttungen erwogen.

Bei dem sogenannten „Quick Pick“ arbeitet der Computer die Wette aus. Grundlage dieses Systems sind die Formen der Pferde, Favoriten werden häufiger, Außenseiter seltener berücksichtigt. Der Mindesteinsatz pro Wettschein dabei beträgt zwei Euro (= vier Wetten). In Düsseldorf gewann vor geraumer Zeit ein Wetter mit einem „Quick Pick“ in Höhe von zwei Euro 10.000 Euro.

Harzburg stärkt den Hindernissport

Gegen den Trend auf den deutschen Rennbahnen hat sich der Harzburger Rennverein entschlossen, dem Hindernissport unverändert einen großen Platz einzuräumen. An den Sonntagen werden die beiden Seejagdrennen mit Unterstützung des Internet-Buchmachers RaceBets gelaufen. Der „Seekönig“, das Pferd mit den besten Platzierungen in beiden Prüfungen, wird mit einem besonderen Ehrenpreis geehrt. Am Donnerstag stehen zwei Hürdenrennen auf der Karte, eines davon hat eine Dotierung von 12.000 Euro, es trägt den Titel „Preis des Elektrohandwerks Goslar/Bad Harzburg“. Es ist ein internationales Listenrennen und das höchstdotierte Hürdenrennen in Deutschland.

Philipp Krause eröffnet die Rennwoche

Wie in jedem Jahr wird die Rennwoche am Samstag, 21. Juli, um 13 Uhr feierlich im VIP-Zelt auf der Rennbahn eröffnet, auch wenn in diesem Jahr der erste Renntag bereits am Freitag über die Bühne geht. Die traditionelle Eröffnungsrede hält diesmal Philipp Krause, Verleger der Goslarschen Zeitung und Vorstandmitglied des Harzburger Rennvereins.

Damenwahl

„Damenwahl – Frauen fördern Amazonen“ steht über einem Rennen, das am 22. Juli gelaufen wird. Wie schon 2016 und 2017 wird das Rennen von zahlreichen Gönnerinnen des Harzburger Rennvereins unterstützt. In den Sattel werden dabei Profi- und Amateurrennreiterinnen.

Mitteldeutsche Galoppserie

Die Mitteldeutsche Galoppserie 2018 ist ein Zusammenschluss der Rennvereine aus Dresden, Leipzig, Magdeburg, Bad Harzburg und Bad Doberan, der 2017 erstmalig ins Leben gerufen wurde.

An acht Renntagen kämpfen Jockeys, Besitzer und ihre Pferde sowie Trainer auf fünf deutschen Galopprennbahnen um einen mitteldeutschen Championatstitel. Der Sieger wird über ein Punktwertungssystem ermittelt, es gibt zusätzliche Geldpreise. In Bad Harzburg wird der fünfte Wertungslauf ausgetragen, terminiert wurde er auf den 28. Juli.



 

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