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Wöhler-Zweierwette im Großen bwin Sommerpreis

Cash für Cashman in Dresden!

Dresden 14. Juli 2018

Cash für Cashman! Das war das Motto am Samstag im Großen bwin Sommerpreis (Listenrennen, 25.000 Euro, 1.900 m) auf der Galopprennbahn in Dresden. Nach dem zweiten Rang im Vorjahr gelang vom von Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh trainierten Cashman in den Farben des Stalles Turffighter der verdiente Sieg in diesem Highlight in der Zwingerstadt.

Jockey Jozef Bojko ließ sich mit dem Dritten aus dem Großen Preis der Dortmunder Wirtschaft (Gruppe III), der mit 91,5 Kilo das höchste Rating im Elferfeld besaß, lange von Sun at work führen, um dann auf der geraden früh an diesem vorbeizuziehen. In der äußeren Spur entfernte sich der 48:10-Mitfavorit schnell von der Konkurrenz und stand schon deutlich vor dem Ziel als leichter Gewinner der Siegbörse von 14.000 Euro fest.

Jozef Bojko in einem ersten Statement: „Nach dem zweiten Platz im Vorjahr wusste ich, dass wir eine gute Chance haben würden. Ich mag dieses Pferd sehr und verstehe mich gut mit dem Hengst.“

Der Dreijährige Wesenberg wurde unter Maxim Pecheur noch sehr schnell und machte die Wöhler-Zweierwette perfekt vor dem Außenseiter Savile Row, der es als Dritter als einziges Pferd schaffte, vor dem Favoriten Yaa Salaam auf Rang vier in die Phalanx der Wöhler-Kandidaten einzubrechen.

Nach einer großartigen Derby-Woche in Hamburg setzte Jockey Martin Seidl seine glänzende Form auch in Dresden fort, als er das Auftaktrennen über 1.900 Meter frühzeitig mit Tempellicht (42:10) aus dem Hoppegartener Stall von Uwe Stech gegen Soliman und Lindikova für sich entschieden hatte.

Mehrfach war Dantos (37:10) nur ganz knapp an einem Volltreffer vorbeigeschrammt, auch auf dieser Bahn. Beim ersten Auftritt mit Scheuklappen und nach einem sehr offensiven Ritt von Wladimir Panov in einem 1.900 Meter-Handicap stand der zweite Karrieretreffer des Berliner Trainers Jan Korpas früh fest. Nur Hexi Galaxy konnte vor Winnifried dem leichten Gewinner in etwa folgen.

Nach dem glänzenden dritten Platz im Auktionsrennen auf dieser Bahn ließ die im Besitz des Stalles Oberlausitz stehende und von Stefan Richter vor Ort vorbereitete Dreijährige Saxonia (24:10) in einem 1.900 Meter-Rennen den fälligen ersten Treffer folgen. Martin Seidl bekam bei seinem zweiten Tagestreffer gegen Nahayan und Diamond Queen alles noch sehr sicher geregelt.

Überraschungen im Rahmenprogramm

Auch eine Pause von fast einem Jahr hielt die von Werner Glanz aus München gleich in Bestform vorgestellte Forever (189:10) mit Maxim Pecheur nicht von einem überraschenden Erfolg in einem 2.200 Meter-Ausgleich IV ab. Die Außenseiterin hatte nach einem Rennen aus dem Vordertreffen Lake Magadi und Cioccoholic immer im Griff.

Ganz knapp schrammte Glanz an einem weiteren Coup vorbei, aber Kazzun musste nach Zielfoto-Entscheid in einem 1.500 Meter-Handicap und Lauf zur Mitteldeutschen Galoppserie 2019 hauchdünn gegen die Tschechin Belinda Too für Trainerin Helena Vorsilkova passen, die sich mit Andreas Helfenbein als 217:10-Außenseiterin ins Ziel rettete. Free Beauty belegte Rang drei.

Selten gibt es eine Quote von 112:10 auf einen Erfolg von Trainer Andreas Wöhler, doch Finnley erinnerte sich nach einem offensiven Ritt von Eduardo Pedroza wieder an seinen Bestform und löste sich in einem 2.000 Meter-Ausgleich III überlegen von Laquyood und Chalcot.

Den Hattrick perfekt machte Frank Lippitschs Prince of Stars (33:10) im abschließenden 1.500 Meter-Ausgleich III. Champion Filip Minarik hielt auf dem Wallach einen knappen Vorteil vor dem Riesenaußenseiter Irish Dickens und So Brave fest.


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